...ich habs mal hierher verschoben...
Ich glaube an ein Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren.
[...]
2. Das Internet. Was ursprünglich auf eine ultrademokratische Entwicklung hoffen ließ - jede*r konnte nun an Informationen gelangen bzw. diese frei verbreiten - hat in manchen Bevölkerungsschichten zu einer Verwundbarkeit gegenüber Desinformation geführt. Im Netz wimmelt es von Leuten, die für Regimes (u.a. Russland) oder aus eigener Gewinnabsicht (Klicks, Fame) Fake News einstellen, die von manchen Leuten, die den ganzen Tag am Handy sitzen, dankbar aufgenommen werden.
3. Es gibt politische Kräfte (ganz vorne dabei die AfD), die diese Entwicklung erkannt und aufgegriffen haben. Sie hauen deshalb stets in dieselbe Kerbe: Misstrauen schüren gegenüber Staat und Medien, stattdessen das Angebot der alternativen "einzigen Wahrheit".
Danke für die echte Antwort.
Da bin ich z.B. komplett anderer Meinung - Du sagst das "Schlachtfeld" ist bei den a-so-zialen Medien und findest es schlecht das die AfD das aufgreift und nutzt.
Punkt eins, die linksgedrehten im Land nutzen das genauso und mobilisieren darüber Menschen für hyperfluide Demos und persönliche Fäkalstürme und Diskreditierungen + sie haben seit Jahren die Medien auf der Seite / in der Tasche.
Durchaus vernünftige konservative Positionen wurden nicht mehr berücksichtigt - war nicht opportun.
Damit verhindert man seit Jahren Reform und Wechsel.
Wenn die AfD nun erkannt hat das man über das Netz seine Position verbreiten kann und dort agiert ist das einfach nur vernünftig.
Wenn andere Parteien das zu spät erkannt haben und es nicht auf die Kette kriegen und sich den veränderten Rahmenbedingungen sich nicht anpassen können (Scholz & Herr Merkel auf TikTok sind ja schon fast wieder lustig), aber das ist Pech für Erna & Co.
Und wenn die Menschen da draußen nicht lernen Mist und Information zu trennen, kriegen sie die Rechnung - das dürfte Demokratie sein.
Und vor allem warum erkennen CXSPDU nicht das man vielleicht das was der Souverän so äußert ernst genommen werden sollte?Früher musste ein Politiker ganz viele Bier an ganz vielen Stammtischen saufen um die ungefilterte Meinung zu erhalten - heute kriegt er das auf einen Klick geliefert.
Und anstatt bestimmte Dinge ernst zu nehmen, wird dann halt lieber die Schuld anderen in die Schuhe geschoben, etc.
Das ist einfach unklug - siehe repräsentative Umfragen.
Anstatt proaktiv und durch kleinere Schmerzen Mißstände abzustellen wird alles zugebuttert (meist mit Geld) und irgendwann kommt der Tag wenn die Blase platzt - sowas ist immer unschön.
...und was passiert wenn so ein "Rechtsruck" eintritt kann man sich ja in Dänemark ansehen - keiner will da mehr hin.