Hallo
Ich bin auch gerade dran und habe mich für das Chigee AIO 6 entschieden.
Ich sehe folgende Vorteile:
1. Günstiger (ich habe meines im Angebot für ca. 350 Euro + 100 Euro, siehe unten, bekommen. Die Teile kosten aber zum Teil bis zu 500 Euro).
2. Liest auch den CAN‑Bus aus und zeigt mehr an als der Navigator 5, z.B. die Schräglage bei deinem 17er Modell.
3. Android Auto (oder CarPlay) – und das ist das wichtigste Feature. Dadurch kannst du im Helm mit dem Chigee sprechen: „Navigiere mich nach xyz“. Du kannst Android‑Auto‑fähige Apps wie z.B. Google Maps, die Kurviger.de‑App mit dem 30‑Euro‑Abo, (leider auch mein Audible‑Hörbuch, das hin und wieder anfängt zu plappern) und viele andere Apps nutzen (Navigation, Musik, Whatsapp hören, was man will). Ihr kennt Android Auto.
4. Es gibt für ca. 100 Euro zusätzlich einen Adapter für die BMW‑Navi‑Aufnahme.
5. Zwei Dashcams (optional – nur die Kabel sind dabei) können angeschlossen werden und zeigen das Bild direkt auf dem Chigee an.
6. GoPros werden zwar in meiner 8er Version nicht live auf dem Bildschirm angezeigt, aber ich kann sie über das Chigee steuern: An, Aus, Akku usw. Das ist sehr nützlich, weil ich sonst nie weiss, ob die GoPro auf dem Helm an oder aus ist.
7. „Wonderwheel“-fähig. Leider kann man die Karten nicht rein- und rauszoomen, aber man kommt zurecht, ohne auf dem Bildschirm herumdrücken zu müssen.
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Nachteile – und da bin ich gerade dran:
1. Das Handy, zumindest mein Galaxy S20+ 5G, wird heiss – so wie wir es kennen, wenn wir in der Stadt navigieren und das Handy dabei in der Hand halten. Ich verwende die Kurviger.de‑App mit dem besten Abo (weiss gerade nicht, wie das heisst). Für eine kleine Schwarzwaldtour vor meiner Haustür mag das reichen, mit dem Handy in der Brusttasche, Mesh‑Jacke und ohne Cover zu fahren.
Macht man aber eine grössere Tour, sagen wir 6–8 Stunden, dann muss man permanent eine Powerbank anschliessen, denn Hitze bedeutet Akkuverbrauch. Navigieren (Leistung) und Powerbank (Laden) erzeugen beide Wärme, die natürlich kumuliert.
Das Handy meldet nach 2–3 Stunden (je nach Temperatur), dass die ersten Apps wegen Überhitzung geschlossen werden, und irgendwann bei um die 59 Grad schaltet mein Samsung sicherheitshalber ab. Weiterhin altert der Akku des Handys überdurchschnittlich, wenn es so heiss läuft.
Weil ich die oben genannten Vorteile nicht missen möchte, bin ich gerade daran, eine passive Handykühlung zu bauen – vielleicht berichte ich mal. Am 1.8. mache ich eine 30‑tägige Tour mit je 6–8 Stunden pro Tag und sehe dann, ob mein System funktioniert.
Nebenbei bemerkt: Ein Handykühler, wie ihn Gamer benutzen, zieht um die 15 Watt und wenn man keine Bordsteckdose in Reichweite hat… dann muss man eine sehr leistungsfähige Powerbank mitführen.
Stichworte zu meiner Lösung: Aluplatte mit Kühlrippen, Wärmeleitpad und Fahrtwind.
2. Das Chigee ist zwar mit Motorradhandschuhen bedienbar, aber man muss oft mehrmals drücken, ehe es reagiert.
3. Das Dreieck Chigee, Helm, Handy ist nicht ganz einfach Bluetooth technisch zu verknüpfen, zumal ich auch noch mit dem Helm meiner Frau kommuniziere. Aber es geht und funktioniert jetzt einwandfrei. Die Ansage der Navigation hat natürlich Priorität gegenüber meiner Frau.
Grüsse
Heige