Hallo,
ich fahre seit dem 25.06.2026 eine F 900 GS Adventure. Ich komme von einer R 1300 GS Adventure, die ich meinem Händler nach einem Jahr wieder vor die Tür gestellt habe, da die adaptive Fahrwerks-Höhenverstellung immer wieder ausgefallen ist.
In 44 Tagen habe ich jetzt genau 10.000 km draufgespult – und das ausschließlich auf Pässen. Ich fahre nur solo. Meine Erfahrung im Vergleich zur 1300 GSA ist, dass man immer einen Gang tiefer fährt. Die größten Umstellungen sind die Teleskopgabel und der Kettenantrieb. Ebenso habe ich das fehlende Kurvenlicht bemerkt, was ich jedoch mit Zusatzscheinwerfern von Lone Rider behoben habe.
Zu zweit wird man mit der Maschine vermutlich nicht wirklich glücklich – erst recht nicht, wenn man von einer RT kommt. Schon im Solobetrieb geht das Eintauchen der Gabel spürbar auf die Handgelenke; zu zweit stelle ich mir das schwierig vor.
Die F 900 GSA geht sehr wohl gut um die Kurve! Meine Hausstrecke (den Sustenpass) fahre ich mit einer nur minimal geringeren Kurvengeschwindigkeit, was hauptsächlich am Fahrwerk liegt.
Ja, sie ist kein Boxer mit tiefem Schwerpunkt, aber sobald man fährt, finde ich sie trotzdem extrem handlich

. Liegt sie allerdings einmal am Boden, braucht es schon etwas Körpereinsatz, um sie wieder aufzurichten.
Mein Fazit: Für mich passt sie hervorragend. "Müsste" ich mit Sozius fahren, eher nicht.
Gruss