Motor-Nebengeräusch "Zwitschern" bei Teillast

Diskutiere Motor-Nebengeräusch "Zwitschern" bei Teillast im R 1250 GS und R 1250 GS Adventure Forum im Bereich Motorrad Modelle; Hi Es gibt aus den USA ganz brauchbare Anleitungen und auch grossen Schrott. Sehr wahrscheinlich behaupten die Amis das Gleiche von uns, wobei...
gerd_

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Hi
Es gibt aus den USA ganz brauchbare Anleitungen und auch grossen Schrott. Sehr wahrscheinlich behaupten die Amis das Gleiche von uns, wobei wahrscheinlich mehr Deutsche Englisch lesen als Amis Deutsch.
.
Zum Thema Drosselklappeneinstellen habe ich für die 1100er gute Ideen (mit schlechten Einstellungsvorschlägen) und falsche Ideen zu den 1150 ern gelesen (da hat sich der Ami keine Gedanken gemacht ob das bei den 1150 so funktioniert wie bei den 1100 und "mal eben" etwas behauptet.
Deshalb bin ich (nicht nur bei Amis) vorsichtig wenn es um einfache "man nehme" Anleitungen geht. Zu oft steckt dahinter zu wenig/kein Wissen.

Wenn ich jetzt mal vermute (ich weiss es nicht): Die DK der 1250 werden elektrisch verstellt, folglich muss eine Sorte Motor vorhanden sein. Dazu sind wahrscheinlich einige Umlenkungen/Gelenke/Lagerungen notwendig. Ist jetzt Spiel in diesen Gelenken, dann vibrieren sie vielleicht wenn die DK im Luftstrom etwas wackelt. Ein Gehäuse verstärkt den Schall.
Verdrehe ich das Ganze, dann liegt "etwas" von diesem Klapperatismus "irgendwo" an und klappert nicht mehr, schabt aber vielleicht geräuschlos und verschleissfördernd.
Wie erwähnt ist es kein Wissen aber eine Hypothese.

gerd
 
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Und weil ich das genau so sehe, habe ich mir die Frage erlaubt, wer es schon nachgemacht hat. Bisher dann vielleicht keiner.
Ich werde dann der erste sein, der es bestätigen kann aber auch möglich, das es nichts bringt.
Wenn ich einen netten Tag habe und nicht mit gleicher Münze antworte, werde ich das bisher so hilfreiche Forum an meinem Ergebnis teilhaben lassen.
 
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Ich habe gestern den BMW Motorradhändler aufgesucht um mir ein Bild zu machen, inwieweit die Drosselklappengehäuse in ihrer Ausrichtung unterschiedlich eingebaut sind. Am besten ist dies ersichtlich an dem Roadster, da liegt alles schön offen.

An der GS kann man es auch noch gut sehen, an der RT und GS Adventure kann man es nur ahnen.

Bei den zehn bis 20 Motorrädern des Händlers waren die Drosselklappengehäuse alle so eingebaut, das das schwarze Teil, die Verstellerbox mit der Rückwand im rechten Winkel zur Fahrzeugachse steht und die Drosselklappenwelle gerade zur Fahrzeugachse steht. Dabei sieht man kleine Abweichungen, manche Gehäuse sind streng zur Motorradachse ausgerichtet, andere haben kleine Abweichungen von wenigen Grad.

Basierend darauf habe ich bei meiner GS die Gehäuse dann verdreht auf die 15 Grad Winkel zur Rechtwinkelposition, wie im amerikanischen Forum beschrieben. Ein Werkstattwinkelmesser hilft dabei, denn schätzen kann man es nur schwierig. Viel mehr geht auch nicht, sonst schlägt das Verstellergehäuse gegen den Längstträger der Vorderachse auf der linken Seite und gegen einen Sensor am Motorblock auf der rechten Seite.

Das Verstellen ist aber bei weitem nicht so einfach wie von amerikanischen RT-Fahrer beschrieben, denn es gibt sehr wohl Anschläge, die eine Verstellung verhindern.

Der untere Gummistutzen zwischen Zylinderkopf und Drosselklappe hat rückseitig unten eine Nase, die für eine feste Montageposition sorgt.
Der gleiche Stutzen hat oben einen Bund mit Aussparung, in den der Stellantrieb des Drosselklappenkörpers reinpasst.
Will man den Drosselklappenköper verdrehen (dies geht nur bei gelösten Schellen ) stößt er schon bei wenig Verdrehung gegen diesen Bund.
Wer den Bund für eine größere Verdrehung der Drosselklappe nicht abschneiden möchte, kann als nur den unteren Gummistutzen mit verdrehen, dann sitze er nicht mehr mit der Gumminase in der Führung am Zylinder, sondern ist dann neben der Führung frei drehbar.
So habe ich meine Drosselklappen dann auch montiert. Zurückblickend ist das keine Arbeit, die man ohne Zeit, Sorgfalt und Ruhe machen kann. Alleine die Remontage von Tank und der Verkleidung erfordert bei einer Adventure deutlich mehr als die vom amerikanischen RT-'Fahrer veranschlagten 20 Minuten.

Eine Prüfungsfahrt steht noch aus, da die Arbeit ruft.
 
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m9073

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...
Wenn ich jetzt mal vermute (ich weiss es nicht): Die DK der 1250 werden elektrisch verstellt, folglich muss eine Sorte Motor vorhanden sein. Dazu sind wahrscheinlich einige Umlenkungen/Gelenke/Lagerungen notwendig. Ist jetzt Spiel in diesen Gelenken, dann vibrieren sie vielleicht wenn die DK im Luftstrom etwas wackelt. Ein Gehäuse verstärkt den Schall.
Verdrehe ich das Ganze, dann liegt "etwas" von diesem Klapperatismus "irgendwo" an und klappert nicht mehr, schabt aber vielleicht geräuschlos und verschleissfördernd.
Wie erwähnt ist es kein Wissen aber eine Hypothese.

gerd

Ja, jeder "elektrische Drosselklappensteller' hat einen Motor (normaler Gleichstrommotor mit Bürsten, kein Schrittmotor)
Dann folgen 2-3 Kunststoff-Zahnräder die die Achse der Drosselklappe verstellen.
Ein Spiel in diesem 'Antriebsstrang' wird sich aber kaum einstellen da die Drosselklappe mit einer Feder beaufschlagt ist, die die Klappe in Richtung "geschlossen" drückt, sofern der Motor kein Moment liefert (ist aus Sicherheitsgründen so gemacht - falls irgendwas am Antrieb ausfällt z.B. nach Kabelbruch soll die Klappe schließen)
Die Geräusche entstehen aber nun nicht dadurch, dass "die DK im Luftstrom etwas wackelt", sondern der Motor selbst bzw. sein Rotor vibriert etwas als 'unangenehmer' Nebeneffekt seiner getakteten Spannungsansteuerung ('PWM'), was sich dann ein Stück weit auf die Klappe und Gehäuse überträgt.
(Ist bei jedem PKW neuerer Bauart genauso, aber dort ist der Fahrer im Innenraum halt akustisch 'weit weg' vom Motorraum und hört da nichts - es sei denn macht spaßeshalber mal folgenden Versuch: nach einer Fahrt Motor aus, aussteigen und Motorhaube auf, dann hört man bei sehr vielen Fahrzeugen deutlich die Drosselklappe fiepsen für einige Zeit, die macht ein paar mal auf und zu, weil jetzt im sog. "Motor-Nachlauf" eine Kalibrierung bzw. Funktionskontrolle durchgeführt wird)

Durch Verdrehen wird sich die Anströmung auf die Klappe ein bisschen ändern mit der Hoffnung, dass dies einen "dämpfenden Effekt" haben könnte - 'große Veränderungen' sind eher nicht zu erwarten, - ich bin wie bereits gesagt auf das Ergebnis des Themenstellers gespannt...
 
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Ich konnte gestern eine Probefahrt unternehmen um die neue Geräuschkulisse zu testen.

Auf den ersten Metern der Ortsdurchfahrt war ich absolut begeistert, da keinerlei unschönen Geräusche mehr auftraten.
Dann freie Fahrt auf der Landstrasse und alle Geschwindigkeitsbereiche, Lastzustände und Beschleunigungen durchprobiert.
Dies verlief zu meiner vollen Zufriedenheit bis auf einen kleinen Bereich bei vielleicht 40-80 km/h und einem gleichzeitigen ganz definierten kleinen Gasdrehgriffwinkel. In dem tritt das schnarren dann besonders prägnant bzw. wahrnehmbarer auf, da es davor und danach (bei etwas mehr oder weniger Gasdrehwinkel und Last) vollkommen verschwunden ist. Vorher gab es ja ein Konglomerat an auffälligen Geräuschen, nun nicht mehr bis kaum noch.
Was völlig verschwunden ist, ist das leichte Nagelgeräusch (wie vom amerikanischen RT-Fahrer konstatiert) ab einem mittelkräftigen durchbeschleunigen.
Auch ungebührliche Geräusche bei Konstantfahrt in nahezu allen Geschwindigkeitsbereichen sind deutlich gemildert bis verschwunden. Ich bin zu der Testfahrt extra mit meinen hellhörigsten Helm gefahren, natürlich ohne Ohrenstopfen.
Dann erfolgte noch eine Stück Autobahnfahrt, wo ich voll durchbeschleunigte bis 190 km/h.
Dies mache ich sonst nie, da weder der Benzinverbrauch noch diese hohe Geschwindigkeit für mich erstrebenswert erscheint mit einer Reiseenduro.
Die Beschleunigung ist hierbei nach wie vor sehr gut, wobei ich bei den beschriebenen 190 km/h schon ein deutliches Nachlassen des motorischen Elans vermerkte. Ob das nun auf die verdrehten Drosselklappen zurückzuführen ist, da sich Strömungsrichtungen im Ansaugkanal bei Klappenteilöffnung um den Betrag der Klappenverdrehungen ändern, kann ich nicht sagen, für mich spielt dieser Bereich auch keine Rolle.
Die Einspritzung bleibt schließlich unverändert im Winkel, diese sitzt ja im Ansaugrohr unterhalb der Drosselklappen.

Fazit:
Wenn man es drauf anlegt, kann man den leider verbleibenden, aber recht kleinen Drehwinkel-Schnarrbereich der Drosselklappen sehr sauber treffen (einfach mit dem Gas spielen und dann, sobald es schnarrt, mit dem Gasgriff verharren) und sich akustisch daran erfreuen.
Bei allem anderen, wie etwa dynamischen Fahren usw. ist das Verdrehen der Drosselklappen ein echter akustischer Komfortgewinn, der dem Motor zu deutlich mehr Betriebsruhe verhilft.
Wer das nachmacht, tut dies selbstverständlich auf eigenes Risiko (so wie ich auch), da es reversibel ist, habe ich für mich da keine Befürchtungen.
Für GS-Fahrer mit dem kleinen Tank sollte die Maßnahme auch einfach durchführbar sein, Adventure-Fahrer müssen dazu leider den Tank anheben, um an die Schelle zum Luftfiltersaugrohr zu gelangen, da ist es schon deutlich mehr zeitlicher Aufwand. Die größte Erlangung von nötigen Fertigkeiten liegt beim geschickten Umgang mit den Oetiker-Schellen, diese kann man mit sehr geringem Aufwand öffnen oder schließen oder man kann sich das Leben sehr schwer machen, eine sehr gut geeignete Zange (eine Wasserpumpenzange mit fein bearbeiteter Spitze für die Schellen-Ohren) ist absolute Grundvoraussetzung für vernünftiges Arbeiten.
Die Beschreibung des amerikanischen Kollegen ist zum größten Teil unzutreffend (man kann die Drosselklappengehäuse überhaupt nicht so verdrehen, ohne Schellen zu lösen, da es beidseitig am unteren Gummistutzen Anschläge gibt, welche die Einbauposition vorgeben.)
Und man notiere sich mit Beginn der Demontagen, wo welcher Schrauben der Verkleidung hingehören, es gibt kurze, lange und kurze mit Bund. Die Verwechslungsgefahr ist immens und unnötiges mehrfach schrauben müssen ist sonst zwangsläufig.
 
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FausB

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Ja, jeder "elektrische Drosselklappensteller' hat einen Motor (normaler Gleichstrommotor mit Bürsten, kein Schrittmotor)
Dann folgen 2-3 Kunststoff-Zahnräder die die Achse der Drosselklappe verstellen.
Ein Spiel in diesem 'Antriebsstrang' wird sich aber kaum einstellen da die Drosselklappe mit einer Feder beaufschlagt ist, die die Klappe in Richtung "geschlossen" drückt, sofern der Motor kein Moment liefert (ist aus Sicherheitsgründen so gemacht - falls irgendwas am Antrieb ausfällt z.B. nach Kabelbruch soll die Klappe schließen)
Die Geräusche entstehen aber nun nicht dadurch, dass "die DK im Luftstrom etwas wackelt", sondern der Motor selbst bzw. sein Rotor vibriert etwas als 'unangenehmer' Nebeneffekt seiner getakteten Spannungsansteuerung ('PWM'), was sich dann ein Stück weit auf die Klappe und Gehäuse überträgt.
(Ist bei jedem PKW neuerer Bauart genauso, aber dort ist der Fahrer im Innenraum halt akustisch 'weit weg' vom Motorraum und hört da nichts - es sei denn macht spaßeshalber mal folgenden Versuch: nach einer Fahrt Motor aus, aussteigen und Motorhaube auf, dann hört man bei sehr vielen Fahrzeugen deutlich die Drosselklappe fiepsen für einige Zeit, die macht ein paar mal auf und zu, weil jetzt im sog. "Motor-Nachlauf" eine Kalibrierung bzw. Funktionskontrolle durchgeführt wird)

Durch Verdrehen wird sich die Anströmung auf die Klappe ein bisschen ändern mit der Hoffnung, dass dies einen "dämpfenden Effekt" haben könnte - 'große Veränderungen' sind eher nicht zu erwarten, - ich bin wie bereits gesagt auf das Ergebnis des Themenstellers gespannt...
So gerne ich Deine Ausführungen bestätigen würde, warum tritt das schnarren dann nur bei einer ganz bestimmten Drosselklappenstellung bzw. Gasgriffstellung auf und 2 % davor oder 2 % danach ist Ruhe? Bei einem permanent angeregten Motor müsste das Geräusch doch dann auch mehr oder weniger permanent auftreten, oder nicht?
Ich glaube, wir reden auch von unterschiedlichen Geräuschen, Ansteuerungungsgeräusche von PWM-Motore sind mir bekannt, das entspricht aber nicht den Sirrgeräuschen und Nagelgeräuschen, die ich beseitigen wollte.
PWM ist zumeist ein hochfrequentes fiepen, ob ich das auf dem Motorrad hören würde?
Dann würde ich am ehesten schauen, die Drosselklappeneinheit inkl. Antrieb mit einer dünnen geschlossenporigen Dämmschaummatte einzuhausen, das sollte Fiepgeräusche wirkungsvoll dämmen.
 
B

br60

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Wenn ich das von euch beschriebene Teillast-Geräusch richtig gehört habe, würde ich das "Zwitschern" eher dem Druckregelkreis der Benzineinspritzung zuordnen. Das ist nicht ungewöhnlich, ich habe das z.B. beim Außenbordmotor schon oft so zwitschern gehört. Im unteren Lastbereich wird nur begrenzt Kraftstoff benötigt, der Druck im System muss jedoch konstant gehalten werden... Nun ist das auch temperaturabhängig und Dampfblasen müssen auch verhindert werden, daher kaum exakt nachstellbar. Am besten in Wikipedia unter "Benzindruckregler" selbst lesen. Ich darf als Einsteiger den Link nicht posten, welch Blödsinn....:regeln:

Das ist systembedingt und absolut unschädlich für den Motor, halt ein Nebengeräusch, was man neben oder über dem Motor hört, wenn dieser nicht durch eine Motorhaube abgeschottet wird.

Bernd.
 
K

K1300S

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Hallo FausB danke für deinen guten Beitrag das erklärt viel. Wenn das die Ursache der Geräusche ist kann ich damit leben :rolleyes:
 
Andi#87

Andi#87

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Um die Frage der Einbausituation der Drosselklappen zu beantworten.
Lauf WHB müssen sie nur auf einem Pfeil ausgerichtet werden. Es gibt keine meachnische Arretierung in einer bestimmten Position.
Allerdings braucht man eine spezielle Zange für diese Schellen.
Drossel.JPG
 
MatsGS

MatsGS

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es ist immer herrlich hier die Kommentare aller Experten zu lesen die eigentlich selber nichts zu dem Thema wirklich beizusteuern haben ausser Hörensagen.
Schön das es wenigstens eine Person probiert hat. Die Schellen kannst du übrigens problemlos selber öffnen und auch mit ner normalen Zange ohne Probleme wieder wie original schliessen, und ja ich habe es höchstselbst gemacht.
Es geht hier darum um ein paar Grad die Drosselklappen zu drehen und die Klappen etwas anders durch die Luftsäule anzuströmen um dieses Schwingungsgeräusch zu minimieren welches nur bei bestimmten Lastzuständen auftritt. Wieviel muss individuell probiert werden ...
Das Fiepen am Anfang ist normal, durch wie schon gesagt, die Ansteuerung und Nullpunktsuche der Stellmotoren ...
 
FausB

FausB

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SuperAndi!!! Mal jemand, der auch anderen tatkräftig hilft! :) Großen Dank dafür!

Und weil ich ja nun auch Hilfe bekommen habe (neben den "speziellen " Kommentaren) , gebe ich damit auch gerne eine bebilderten Hinweis, wo da der entsprechende Bund/Anschlag am Ansuagstutzen ist, der ein üppiges Verdrehen des Drosselklappenköpers mit seinem Klappenantrieb in diesem Stutzen verhindert.



Dieser Knubbel im Bild ist das eine Ende des Saugstutzenbunds, auf der gegenüberliegenden Seite sieht es genau so aus, dazwischen ist der Bund ausgespart und der Antrieb der Drosselklappen passt genau da rein ( + - 5 ° vielleicht).
Wenn man die Drosselklappe mehr verdrehen will, muss man den untereren Stutzen mit der Drosselklappe verdrehen, nicht die Drosselklappe im unteren Stutzen. Somit kann die obere Schelle des unteren Stutzen geschlossen bleiben, gelöst werden muss die untere Schelle und die Schelle oben am Drosselklappenkörper.

Vielleicht erweitere ich meinen Umbau auch noch etwas und versuche, etwas Dämmmaterial zur Schalldämmung um die Drosselklappeneinheit zu tüddeln, um auch das verbliebene Schnarrgeräusch zu dämmen. Viel Platz ist da durch den Tank (der im Bild angehoben ist) und das hintere Luftführungsplasteteil (im Bild demontiert) aber nicht, maximal ein knapper Finger nach den Seiten und nach hinten.
 
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Boxerpower

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Sehr schöner und sachlicher Bericht. Bin in der selben Lage. R1250GS 3.19.
Mich stöhrt die klingerei auch. Jetzt 19000km, wird immer Lästiger.
Werde aber vorher noch bei BMW vosprechen, was die dazu sagen. Warscheinlich bin ich der erste der das bemängelt.
Ist aber schon mal gut das sich durch drehen was zum positiven verändert.
Hast du den linken nach links und den rechten nach rechts verdreht?
Gruß
Michael
 
FausB

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Genau. So wie es unser amerikanischer Freund beschrieben hat, die linke Drosselklappe von oben betrachtet gegen Uhrzeigersinn und die rechte Drosselklappe im Uhrzeigersinn. Das mal probeweise umgedreht zu machen wäre auch interessant, das geht aber an der GS oder Roadster sicher einfacher, da der Tank dabei montiert bleiben kann. Ich belasse es daher erst mal so, wie es jetzt ist.
 
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Boxerpower

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Ich hab ne normale 1250 GS Exclusive. Mal schauen wenn ich das mache, bzw. was mein Händler zuvor sagt.
So kann die Klinglerei auf alle Fälle nicht bleiben.
Ok, Danke Dir.
 
FausB

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Der Händler kann und wird nichts dran machen. Ändere es selber, lebe damit oder ändere das Motorrad.
 
supasonic

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Meine Güte, bin ich froh, dass ich einfach fahre und mir alles andere am Arsch vorbei geht, solange mir die Karre nicht unterm Arsch wegfault :D
 
FausB

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Das kannst Du sein, das erleichtert einiges!

Meiner luftgekühlten Japaner machen keine komischen Geräusche , da wäre es auch schwierig, eine Vergaserbank zu drehen.
 
C

CCM

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Der Kühler, bei der 1250GS, ist auch nicht klappersicher befestigt. Oben nur in einer Lasche eingesteckt mit 1mm Spiel.
Hab ich einen Streifen Gummi reingequetscht.
Ist vielleicht auch eine Quelle für Nebengeräusche.

Gruß
Ronald
 
1

1250-ebs

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Wenn ich das richtig sehe,
ist die Naht vom Ansaugstutzen in der gleichen Linie Achse Drosselklappe?

Bildschirmfoto 2020-09-22 um 08.56.47.png

Sollte die Naht genau die Mitte des leicht gekrümmten Ansaugstutzen sein,
macht es vielleicht Sinn, das die Drosselklappe mittig sitzt und gleichmäßig von der Luft umströmt wird?
 
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