Aber was mich schon immer gewundert hat, warum ein Einwanderer in den USA oder anderen "beliebten" Ländern sich sofort als "Ami" fühlt und das sein will, in D aber die meisten Zuwanderer Türke, Russe, etc. sein will.
Ich denke es hängt damit zusammen das was man geschenkt bekommt nichts wert ist.
Ich denke, dass die Amis
alle Einwanderer sind (in welcher Generation auch immer) und jeden mit offenen Armen empfangen, der das Land weiterbringt. Egal ob mit oder ohne Ausbildung.
Bei den "Gastarbeitern" in den 60ern haben wir hier in Westdeutschland haben immer nur
Arbeitskräfte gesucht, die dann in Wohnheimen untergebracht wurden und von der heimischen Bevölkerung möglichst ferngehalten wurden. Die Verträge mit den Herkunftsstaaten sahen die Rückkehr ja ausdrücklich vor.
Dito in der DDR mit den Vietnamesen und Kubanern.
Dummerweise benötigten wir die Arbeitskräfte dauerhaft.
Die Kriegsflüchtlinge aus dem Libanon hatten Jahrzehnte Arbeitsverbot. Ergebnis sind Clankriminalität.
Asylbewerber pferchen wir heute noch in abgelegenen Heimen ein und verweigern, dass sie arbeiten dürfen.
Und dann die hohen Hürden bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen.
Wenn Du in den USA 3 Monate geschweißt hast, ist Dein Beruf Schweißer. Wenn Du in Syrien ein 4 jähriges Studium zur Pflegefachkraft absolviert hast, braucht es in Deutschland nocheinmal 4 Jahre, bis Du in diesem Beruf arbeiten darfst.
Unser System zwingt (viel zu) viele der Migranten geradezu ins Sozialsystem.