Emotionale Probleme bei Kindern | DIJG
Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien haben ein fast viermal so hohes Risiko (3,63-mal) für ernsthafte psychische Probleme verglichen mit Kindern, die mit ihren beiden leiblichen, miteinander verheirateten Eltern aufwachsen.
ADHS wurde mehr als doppelt so häufig bei Kindern in gleichgeschlechtlichen Familien nachgewiesen verglichen mit Kindern in komplementärgeschlechtlichen Familien (15,5 % gegenüber 7,1 %).
Anders als erwartet erlebten Kinder in komplementärgeschlechtlichen Familien soziale Stigmatisierung geringfügig häufiger als Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien. Die höhere Gefährdung der psychischen Gesundheit der Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien konnte damit also nicht erklärt werden.
Der entscheidende Faktor, der den Unterschied in der psychischen Gesundheit der Kinder im Vergleich der Familienstrukturen erklären konnte, war die gemeinsame leibliche (biologische) Elternschaft. Es war nicht die Ehe als solche, sondern das Aufwachsen des Kindes mit beiden leiblichen Eltern, der leiblichen Mutter und dem leiblichen Vater.
Da eine gemeinsame biologische Elternschaft in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften per Definition ausgeschlossen ist, muss damit gerechnet werden, „dass höhere emotionale Probleme ein bleibendes Merkmal in gleichgeschlechtlichen Familien sein können.
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Wird schon is ja nur ein kind