Ich frage mich, ob du dich ohne Internet auch so radikalisiert hättest? Wärst du dann ein normaler, konservativer CSU-Wähler oder wärst du dann bei „Die Heimat“ unterwegs?
in den medien und auch von dir wird wie selbstverständlich unterstellt das die menschen sich radikalisiert hätten.
also wenn in den nachrichten und in den medien insgesamt plötzlich hardcore durchgegendert wird, habe ich mich dann radikalisiert, oder haben sich die medien radikalisiert?
wenn schwule plötzlich nicht mehr nur gleichberechtigung wollen, sondern bestimmen wollen welche flagge wo aufgehängt wird, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn ich zu einer faschingsveranstaltungn nicht mehr so kommen darf wie im vorjahr, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn irgendwelche NGOs in ermangelung von echtem rassismus, die definition des gleichen immer wieder neu anpassen da mit jede interaktion zwischen einem weißen und einem nichtweißen zum rassismus verdreht werden kann, und das ganze in den medien dann so zementiert wird, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn eine omi tanztruppe nicht mehr auftreten darf, weil sie bei ihrer aufführung ausländisch interpretierte kostüme benutzen wollen, haben sich dann die omis radikalisiert?
wenn "Die Ärzte" ihre eigenen lieder nicht mehr aufführen wollen, ich sie aber immernoch höhren mag, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn ich mir die serie "Ein Käfig voller Helden" anschaue, und Dangermouse mir bei jedem witz den ein wehrmachtssoldat dort reisst sofort holocaustbilder unter die nase reiben will, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn die politik gesetze schreibt die mir verbieten zu sagen dass es zwei geschlechter gibt, habe ich mich dann radikalisiert?
wenn die politik mir sagt dass ich als heterosexueller weisser mann (mittleren alters), das hauptproblem aller gesellschaftlichen probleme bin? habe ich mich dann radikalisiert?
habe ich mich also in den letzten 15 jahren radikalisiert? oder sind es nicht doch eher die institutionen, die medien und die politik die sich MIR GEGENÜBER radikalisiert haben?