...solange bis DU versuchst Dein Mopped zu verkaufen.
Dann änderst Du Deine Meinung und bietest zum Max Preis an?
... oder gibst Du, Deinen Argumenten folgende, den niedrigsten Preis als VK an weil es ja fair wäre aufgrund der von Dir genannten Nachteile?
Wenn ich ein Moped verkaufe (und ich habe schon ein paar Mopeds über mobile.de verkauft), lege ich die von mir genannten Parameter zugrunde.
Den sich daraus ergebenden Preis vergleiche ich mit Verkaufsangeboten von vergleichbaren Motorrädern. Dann gleiche ich meinen Preis nach oben so an, dass ich im oberen Bereich der Verkaufsplattform bleibe (wenn der Preis dort von „niedrig zu hoch“ gefiltert wird)
Hat bisher immer gut geklappt. Es hat nie länger als 3 Wochen gebraucht, bis ich mein Motorrad los war. Natürlich will der Verkäufer schlussendlich runterhandeln und im geringen Maße bin ich auch dazu bereit… aaaber: das schlagende Argument ist dann, dass sich der Käufer bewusst sein darf, dass er bereits ein sehr günstiges Angebot vorliegen hat (wie ja auch SEINE Recherche bei der entsprechenden Verkaufsplattform ergeben haben dürfte).
Natürlich kann man auch den anderen Weg gehen und versuchen, einen hohen Preis anzusetzen und sich dann runterhandeln zu lassen. Aber ich beobachte den Markt und sehe dann, dass die allermeisten Fahrzeug offenbar nicht verkauft oder nach kurzer Zeit wieder erneut eingestellt werden...
Und dazu ergänzen:
Eine schriftliche, absolut aussagekräftige Fahrzeugbeschreibung (mit entsprechenden Bildern) tun ihr Übriges. Hatte es schon, dass ein Interessent (und dann auch späterer Käufer) anrief, Interesse am Fahrzeug bekundete und dann sagte: „Eigentlich weiß ich gar nicht, was ich noch fragen soll. Es steht ja schon alles im Angebot“.
Wenn ich schon sehe, wie rudimentär in vielen Angeboten die Angaben sind, hat (für mich) der Verkäufer eher etwas zu verheimlichen, was er erst im Rahmen einer Anfrage verschönt rüberbringen will oder aber erst gar nicht erwähnen will, so man denn als Käufer danach nicht explizit fragt.
Noch eine Anmerkung:
Ich habe in meinem Text bewusst auf die gendergerechte Schreibform verzichtet bzw. die geschlechtsneutrale Schreibform bevorzugt, weil diese meines Wissens noch anerkannt sein dürfte (hoffe ich ich zumindest) ;-)