Schweizer Gericht knallhart: 30 Monate Haft ... ufbasse...

Diskutiere Schweizer Gericht knallhart: 30 Monate Haft ... ufbasse... im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; alles gut.... warum? Richter vergleichen keine Straftaten miteinander, um dann je nach Schwere der moralischen Schuld abzuwägen. Sie beurteilen...
*Topas*

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@Topas:

Jeder dritte ............. entkommt Gefängnisstrafe - Schweiz: Standard - tagesanzeiger.ch

Jetzt mal ehrlich - was soll so ein Raserurteil, bezogen auf den Gesamtkontext?

Schweizer Bussgeldkatalog hin oder her...

Das stimmt doch das Gesamtverhältnis null Komma null...
alles gut.... warum?

Richter vergleichen keine Straftaten miteinander, um dann je nach Schwere der moralischen Schuld abzuwägen.

Sie beurteilen die Sachlage anhand der Fakten und Anträge und sprechen ein Urteil - geschuldet der Gesetze.

Ohne jetzt den von dir verlinkten Fall zu kennen.... Gerechtigkeit findet sich nicht bei Gericht - es gibt ein Urteil, mehr nicht.
Hier wurde ein Verkehrsdelikt verhandelt.

Warum sollte man Urteile oder solche unterschiedlichen Delikte miteinander vergleichen?
 
Henryt

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Na ja, das Gesetz und das Urteil zielt darauf ab , was passieren können könnte und nicht was passiert ist, nämlich nichts. Was ist der Unterschied zu einer Situation wenn ich mit einer gut geschärften Axt durch eine belebte Fußgängerzone gehe, 30 Monate Haft weil ich ein Massaker anrichten könnte? Dazu gibt es sicherlich gute juristische Kommentare die mir das erklären. Wie ich den konkreten Fall bewerte, ist ganz was anderes.
 
Larsi

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... Was ist der Unterschied zu einer Situation wenn ich mit einer gut geschärften Axt durch eine belebte Fußgängerzone gehe, 30 Monate Haft weil ich ein Massaker anrichten könnte? ...
Für einen realistischen Vergleich müsstest du aber schon wild mit der Axt herum fuchteln.
 
Henryt

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Für einen realistischen Vergleich müsstest du aber schon wild mit der Axt herum fuchteln.
Warum, mit 200 durch einen Tunnel war bestimmt auch eine saubere Linie, gefuchtelt wurde dar garnichts.
 
Q_Treiber_Josef

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war bestimmt auch eine saubere Linie
:gruebel:, der Depp hat ja auch noch überholt, da wird die Linie schon etwas krumm.
Und bei 200 Km/h machst du alleine schon gut 55 Meter in der Sekunde.

Josef
 
Henryt

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:gruebel:, der Depp hat ja auch noch überholt, da wird die Linie schon etwas krumm.
Und bei 200 Km/h machst du alleine schon gut 55 Meter in der Sekunde.

Josef
Krumm ja, aber sauber. Sonst hätte man ihn ja von der Tunnelwand abkratzen müssen.
 
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alles gut.... warum?

Richter vergleichen keine Straftaten miteinander, um dann je nach Schwere der moralischen Schuld abzuwägen.

Sie beurteilen die Sachlage anhand der Fakten und Anträge und sprechen ein Urteil - geschuldet der Gesetze.

Ohne jetzt den von dir verlinkten Fall zu kennen.... Gerechtigkeit findet sich nicht bei Gericht - es gibt ein Urteil, mehr nicht.
Hier wurde ein Verkehrsdelikt verhandelt.

Warum sollte man Urteile oder solche unterschiedlichen Delikte miteinander vergleichen?
Wir diskutieren hier ja (bis jetzt) nicht das Thema Gerechtigkeit, sondern das Thema Verhältnismässigkeit - dachte ich zumindest...

Und ob man hier von Verhältnismässigkeit sprechen kann, bezweifle ich nach wie vor sehr stark.

In Deutschland ist der Unterschied zwischen Vergehen und Ordnungswidrigkeit (noch) ganz klar erkennbar.

Dieser Umstand trägt in sich schon der Verhältnismässigkeit Rechnung.

In der Schweiz wird meiner Meinung nach völlig falsch gewichtet.

Nur weil man für ein vermeintliches Problem nicht die richtigen Mittel findet, ist ja nicht jedes rechtsstaatliche Mittel gut und billig.

Bei so einem Urteil ist man mit dem Latein am Ende und setzt nur noch auf Abschreckung.

Und wenn man nur noch auf Abschreckung setzt, verletzt man genau gesehen wieder den Grundsatz der Verhältnismässigkeit.

Und Verhältnismässigkeit spielt in der strafrechtlichen Rechtssprechung immer eine Rolle.

Ich kann nicht den Ladendieb, weil er einen Kaugummi für 20 Cent geklaut hat, 10 Jahre einsperren und den Mörder gebe ich 30 Monate auf Bewährung (mal ungeachtet der jeweiligen Rechtsnorm, aber an der unterschiedlichen Strafandrohung bei Diebstahl und Mord erkennt man ja schon wieder den Grundsatz der Verhältnismässigkeit).

Eine (folgenlose) Verkehrsordnungswidrigkeit mit Haft zu bestrafen, also gleich einem Vergehen oder gar einem Verbrechen zu sanktionieren, ist und bleibt unverhältnismässig.

Aber:

Ich habe mir nochmal den Focus-Artikel durchgelesen und anhand der Schilderung 'gefährdete den Verkehr' gehe ich davon aus, dass der Typ einer Straftat beschuldigt wurde.

Daher denke ich, dass der Typ wegen einem Vergehen verknackt wurde, in Deutschland gäbe es für so etwas zB den §315c StGB...

Insofern wäre das Strafmaß im Rahmen...


Bisher ging ich davon aus, dass nur (eine) Verkehrsordnungswidrigkeit(en) verhandelt wurde(n)...


Man könnte jetzt noch darüber diskutieren, ob selbst bei so einem Vergehen 12 Monate (echte) Haft verhältnismässig sind.

Aber zu so einer Diskussion fehlen mir die notwendigen Details/Infos zu diesem Fall....

In diesem Sinne - fahrts vorsichtig!
 
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der niederrheiner

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Naja, "folgenlos"? Wohl nur deshalb weil jeder der "wild herumgeschwenkten Axt" aus dem Weg gegangen ist. Und da muß nur einer "falsch" reagieren und es gibt Tote.

Ich kann locker durch unsere Innenstadt mit einer Geschwindigkeit jenseits von Gut&Böse brettern. Fahrtechnisch kein Problem. Aber dann haben bitteschön alle anderen aufzupassen und sich dann bloß nicht unberechenbar zu bewegen.


Dem Voll.pfos.ten war es entweder völlig egal oder er ist zu Phantasielos, um sich auszudenken wie es endet, wenn da einer der anderen anders reagiert, wie er erwartet. Und bei dem Tempo im Tunnel, nimmt mann Kollateralschäden billigend in Kauf. Den es wird kein Mittel geben, selber irgendetwas zu verhindern.

Um bei der Axt zu bleiben, wenn da nicht alle wegrennen, wird derjenige irgendwann einen damit treffen. Und das ist dem dann auch völlig egal. Können ja Platz machen. Waren ja nicht wissentlich gemeint. Pech halt!
 
Foo'bar

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(...) Eine (folgenlose) Verkehrsordnungswidrigkeit mit Haft zu bestrafen, also gleich einem Vergehen oder gar einem Verbrechen zu sanktionieren, ist und bleibt unverhältnismässig. (...)
Folgenlos? War da nicht von Gefährdung die Rede? Mit Gefährdung bist Du auch in Deutschland mit Fehlern beim Überholen recht schnell im Bereich einer Verkehrsstraftat §315C StGB. Ist sogar eine der Sieben Todsünden aus Absatz 2.
 
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*Topas*

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irgendwie wäre es doch kein Problem, wenn man sich an die Geschwindigkeitsvorgaben hält...

sagen wir mal + 5%..... dann könnte man sich viel ersparen...

oder zwängen Regeln so sehr ein, dass man ausbrechen muss?

in welchem Land wird das eigentlich toleriert - das unabdingbare Freiheitsrecht des Individuums, dass hier anscheinend so beschnitten wird?

so zumindest mein Eindruck.... böses Land.... böse Regeln.... alles unfair und unverhältnismässsig... teuer noch dazu....

also, gerne lese ich, in welchem Land ich das alles nicht habe.... also Regeln und Rücksichtnahme, bzw. Verlässlichkeit und Einschätzbarkeit von Verkehrsteilnehmern...

Asien & Indien zählen nicht - dort gibt es Regeln - nur zu viele Individulisten halten sich nicht daran.... aber solche Verhältnisse will irgendwie auch keiner - ausser im Urlaub - dann gilt es als..... Abenteuer.....:cool:
 
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Tolles Diskussionsthema!

Aktuelles Beispiel:

Gestern durch ein interessantes Waldstück gefahren, nicht weit von mir, zwischen Hohenlinden und Rechtmehring, vll kennen das ja einige.

Wirklich schön kurvig, eine schnelle Fahrweise lässt sicher nicht mehr als 100 zu.

Und nu?

70 km/h.

Über 2 Ecken hab ich heute erfahren, dass es zwar da drin so gut wie nie scheppert, aber einige Autofahrer haben sich von den Rasern im Waldstück genervt gefühlt.

Anscheinend hat da jemand gute Kontakte, von diesen Genervten...

Deswegen muss ich da jetzt mit maximal 70 durchrollern, weil sich sonst andere durch meine, sagen wir mal 90 km/h genervt fühlen.

Ich muss mich also dem fahr- und nerventechnisch Unfähigsten anpassen, damit alles (dem) seine gewohnte Ordnung hat.

Da sind wir wieder mal bei der Blickwinkelbetrachtung von 'Rasern'.

Wenn der Unfähige 3 km/h zu schnell fährt, ist der für mich auch ein Raser, weil der schon 20 Prozent über seinen Möglichkeiten fährt und zwar immer.

Da ist mir der Raser lieber, der aktiv und eigen/fremdverantwortlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 10 Prozent überschreitet, sich aber noch immer locker 20 Prozent unter seinen Möglichkeiten befindet.

Alles unter dem Deckmäntelchen der Verkehrssicherheit.

Dabei sind doch die Unfähigen das wahre Problem im Strassenverkehr, die, die alles um sich herum in eine verkehrsberuhigte Zone verwandeln, für die du schon Raser bist, wenn du sie bei erlaubten 100 mit 100 überholst, weil sie mit 80 rumgondeln, oder für die du der Drängler bist, weil sie sich zwar schon 10 Minuten auf der linken Spur befinden, obwohl alle anderen Fahrspuren frei befahrbar wären und Lichthupe und Blinken bereits mehrmals umsonst eingesetzt wurde und man jetzt den Mindestanstand um 3 Meter verringert.

Zum Abschluss:

Den Ordnungsfanatikern sei ein Besuch in Irland empfohlen:

Minimale Regeln, maximale Eigenverantwortung und aktives Fahren - so könnte es auch funktionieren.
 
Kardanfan

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@ Topas
irgendwie wäre es doch kein Problem, wenn man sich an die Geschwindigkeitsvorgaben hält...

sagen wir mal + 5%..... dann könnte man sich viel ersparen...

oder zwängen Regeln so sehr ein, dass man ausbrechen muss?

in welchem Land wird das eigentlich toleriert - das unabdingbare Freiheitsrecht des Individuums, dass hier anscheinend so beschnitten wird?
Also für Deutschland gilt: ........ wir sind das Autoland!

Daraus entstanden und entstehen auch immer mehr neue Straßen, bessere Straßen, Straßen um schnell von A nach B zu kommen - zumindest war es einmal so gedacht.

Jetzt werden ggf. mittelfristig die Daten-Autobahnen z. T. nebenbei wichtiger für eine neue Generation.

Hier galt lange Jahre der Spruch: Freie Fahrt für freie Bürger.

Das Ziel unserer Wirtschaft, des Tourismus, der Transportunternehmen: schnell von Stuttgart an den Bodensee zu kommen oder gar besser noch bis an den Lago Maggiore.

Wozu braucht man sonst Auto´s, die 200 km/h fahren oder gar über 300 km/h?

Hinter diesem Geschwindigkeitswahnsinn (schneller/höher/weiter), stecken einzig und alleine wirtschaftliche Interessen.

Mit 19.000 Toten im Jahr 1970 sind wir nun bei 3.500 angekommen (in Deutschland).

Man scheint hier eine gewisse Volksverantwortung erkannt zu haben, aus volkswirtschaftlichen Gründen, die dazu führt den Menschen das zu bieten, was er will (das schönste und schnellste Auto) und parallel ( ggf. aus versicherungstechnischen Gründen) dafür zu sorgen, dass die Unfälle, Tote, wirtschaftlich (Verlust von Fachkräften) im Einklang stehen :cool: - oder so ähnlich.

Ein bisschen Versuchung will man den Menschen gönnen, damit sie sich frei fühlen.

Was wäre Deutschland ohne das Auto, das Flugzeug? ...... auch in Bezug auf die Weltwirtschaft!

Es gibt und gab schon immer ein Hang zur Geschwindigkeit, zum schnellsten Pferd, zum schnellsten Segelboot, zum Fliegen und zum Durchbrechen der Schallmauer. ....... oder den Weg zum Mond, zum Mars zu erschließen .....

Und jetzt sind wir aber in einer Zeit, wo gewisse Aggressionen, Stärken, Kämpfe der zivilisierten Menschheit (degeneriert zum Sofajunkie) Probleme bereitet.

Spanne einmal einen Husky in ein Gespann, das aus 4 fetten ...... besteht ....... weder die ..... werden glücklich, noch der Husky ;) . Oder nimm einen Windhund und 4 Labrador .........

Früher hat man versucht mit Wein/Weib/Spiele und Gesang die Masse zu beruhigen, dann mit Nachbarschaftsfehden, dann mit großen Kriegen (100 Jahre, 30 Jahre) und schlussendlich Weltkriegen.

Jetzt sitzen wir seit über 70 Jahren friedlich da, noch sind nicht alle zum Labrador, zum Mops degeneriert, aber es gibt Störfaktoren - und die werden geregelt. Mit Verboten, und inzwischen mit z. T. unverhältnismäßigen drakonischen Strafen (wie in der Schweiz im Straßenverkehr - in meinen Augen). Weil irgend so ein Gut*Mensch meint, man bräuchte 0 Autounfälle.

Noch ist die Ungerechtigkeit, das Gefühl der Maßregelung, des Zwangs von Außen, nicht so ausgeprägt, dass auch die fetten ....., der gutmütige Labrador erkennt, das ist kein Hundeleben mehr.......

Sagt doch einmal ehrlich, warum fahren nicht alle ein fettes Wohnmobil (mal vom Geld abgesehen), statt dessen hockt man auf einem Motorrad mit 100, 125 PS, friert und wird nass?

Wieso kauft man sich einen Porsche, Ferrari, ect. und donnert laut und hart über die Straße, die Autobahn ....... angenehmes Reisen sieht anders aus!

Und dennoch sind Motorradfahrer eine Minderheit, wie auch die die Porsche fahren ....... aber sie stören diese so satte und friedliche Menschheit!

So, .... und jetzt gehe ich Radfahren, in 3 Tagen ist 1. März ..... und dann kann ich wieder freiwillig frieren und nass werden :o und für viele zu schnell unterwegs sein.
 
*Topas*

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Ich muss mich also dem fahr- und nerventechnisch Unfähigsten anpassen, damit alles (dem) seine gewohnte Ordnung hat.
nein, du fährst die maximal zulässige Geschwindigkeit (sofern ein Schild es limitiert)

alles andere ist rein emotional und spekulativ....;)
 
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*Topas*

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@ Topas


Also für Deutschland gilt: ........ wir sind das Autoland!
Hurra .... und das Urteil wurde wo gefällt....? ;)

Jedes Land darf für sich entscheiden, wie weit es geht - und das Urteil wurde doch nicht von deutschen Gerichten ausgesprochen....
 
Klausmong

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in welchem Land wird das eigentlich toleriert - das unabdingbare Freiheitsrecht des Individuums, dass hier anscheinend so beschnitten wird?

so zumindest mein Eindruck.... böses Land.... böse Regeln.... alles unfair und unverhältnismässsig... teuer noch dazu....

also, gerne lese ich, in welchem Land ich das alles nicht habe.... also Regeln und Rücksichtnahme, bzw. Verlässlichkeit und Einschätzbarkeit von Verkehrsteilnehmern...
Ich sags nochmal, nachdem es anscheinend auch von den Mods gerne überlesen wird:

Es ging nie darum das man diese extrem schnelle Fahren gut fand oder auch das wer dafür war das zu tolerieren.

Es gung um die Verhältnismäßigkeit der Strafe, die eben viele nicht so sehen!!!!!

Also auch als Mod bitte lesen .
 
Capricorn

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Findet euch einfach damit ab, dass in der Schweiz schnell fahren das grössere Verbrechen ist als Hühner.......
 
Kardanfan

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@ Topas
Hurra .... und das Urteil wurde wo gefällt....? ;)

Jedes Land darf für sich entscheiden, wie weit es geht - und das Urteil wurde doch nicht von deutschen Gerichten ausgesprochen....
Dieser Auto-Fetischismus klappt nur, wenn andere mitmachen. Und das ist und war die Schweiz, in der gerne PS-starke Autos gekauft werden, immer ein guter Kunde!

Nur jetzt macht man dort die Straßen dicht bzw. erwürgt den fließenden Verkehr.

Der Erfolg, die Grenzgebiet von Deutschland werden mit Schweizern geflutet, die es in ihrem Land nicht mehr aushalten!

Hier wird gerast, Rennen veranstalten ....... sich aufgeführt, wie man es zuhause nie und nimmer machen würde, geschweige denn dürfte.

Und da der RASER aus Deutschland kam, aber jetzt in der Schweiz auffällig geworden ist, sind hier gewisse Verbindungen einfach kausal!

Alleine die Art und der Umfang der Bestrafung, die einem Autofahrer in der Schweiz droht (Konfiszierung des Fahrzeugs, Gefängnis) wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung (ohne Personenschäden) zeigt, dass Mass und Mitte fehlen (meine Meinung).

Jedes Land darf für sich entscheiden, wie weit es geht - und das Urteil wurde doch nicht von deutschen Gerichten ausgesprochen....
Nein, das darf ein Land eben nicht mehr in Europa, es zeigt aber, welche Gedanken hier zuhause sind :(! "Königreich SCHWEIZ!"

Dadurch, dass es ein Deutscher ist, bei dem hier die Bestrafung ausgesprochen wurde (was er auch ein bisschen verdient hat), zeigt eben, wie schnell jeder, der durch die Schweiz fährt, involviert sein kann.

Und das gilt besonders für die nördlichen Bundesländer, die nur gelegentlich die Schweizer Grenze überqueren, und von der Härte dann mehr als überrascht werden.

Zum Schluss die Frage:
Wenn Schusswaffen verboten werden können, aus bekannten Gründen, wäre es dann nicht bald an der Zeit, dass auch das Auto verboten wird?
- wegen der exorbitanten lebensbedrohenden Gefahr, in Verbindung mit Geschwindigkeit und fehlender Zurechnungsfähigkeit der Benutzer
- wegen unverhältnismäßiger Verschwendung von Ressourcen und der damit verbundenen Umweltverschmutzung zu Lasten aller Menschen
 
*Topas*

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Ich sags nochmal, nachdem es anscheinend auch von den Mods gerne überlesen wird:

Es ging nie darum das man diese extrem schnelle Fahren gut fand oder auch das wer dafür war das zu tolerieren.

Es gung um die Verhältnismäßigkeit der Strafe, die eben viele nicht so sehen!!!!!

Also auch als Mod bitte lesen .
auch als Mod, das sehen die Eidgenossen nun mal anders - mit der Verhältnismässigkeit... kann man nix machen - nur - sich nicht so weit von den gebotenen Regeln entfernen... sonst wird es teuer.... da hilft auch kein.... auf dem Boden stampfen....:cool:

von "gefällt mir" oder "like" bin ich meilenweit entfernt.... steht aber auch nicht zur Debatte....:rolleyes:
 
Thema:

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