Was für ein Bauteil ist das?

Diskutiere Was für ein Bauteil ist das? im Motorrad allgemein Forum im Bereich Community; Hello, ich habe im September eine gebrauchte R 1200 GS ADV aus 2008 erstanden. Wollte mal alles ein wenig durchprüfen. An die Batterie ist das...
HightowerZ

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Hello,
ich habe im September eine gebrauchte R 1200 GS ADV aus 2008 erstanden. Wollte mal alles ein wenig durchprüfen. An die Batterie ist das abgebildete Bauteil direkt angeklemmt. Hat jemand eine Idee?

GPS Tracker oder was anderes?

Steht leider nichts weiter verwertbares drauf.
 

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HightowerZ

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Danke!

Bin ich nicht drauf gekommen.
 
gerd_

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Zumindest nichts Serienmässiges
gerd
 
Heidekutscher

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Eckart

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Das ist natürlich ein Kondensator der die Spannungsspitzen eliminiert.
Ist es natürlich, einen Kondensator dafür zu nehmen ?
Sicherlich würde der in dieser Richtung wirken.
Es gibt aber noch eine andere gängige Methode, den Varistor:
Varistor – Wikipedia
Entsprechende Zwischenstecker, die man im Baumarkt für Netzspannung kaufen kann, enthalten einen Varistor und auch in der Niederspannungstechnik verwendet man sowas.
Ein entsprechendes Teil für Motorrad hatte ich noch nicht in den Händen, um nachzusehen, was drin ist.
Mit ziemlicher Sicherheit ist es aber ein Centartikel, der mit Gehäuse und Kabelanschlüssen teuer konfektioniert ist.
Muß man Hoch- Mittel-und Niederspannung eigentlich getrennt sammeln ?
Ja natürlich ... die Bauteile müssen in ihren Daten an die jeweiligen Regelspannungen und auch an die Störgrößen angepasst sein.
nichts Serienmässiges
Ich hatte sowas in meinen Motorrädern bisher nicht drin und wenn BMW es für notwendig gehalten hätte, wäre es wohl serienmäßig. Es wäre interessant zu wissen, weshalb bzw. wofür der damalige Besitzer es für notwendig gehalten hat.
 
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Darkover

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Ist es natürlich, einen Kondensator dafür zu nehmen ?
Sicherlich würde der in dieser Richtung wirken.
Es gibt aber noch eine andere gängige Methode, den Varistor:
Es gibt auch noch Gasableiter und Supressordioden. Was "natuerlich" ist haengt vom Einsatzort ab. In diesem Falle bin ich geneigt zu sagen, es ist alles ueberfluessig. Eine Batterie ist etwas vereinfacht ein Kondensator mit einem sehr kleinen Innenwiderstand. Man benoetigt erhebliche Leistungen um eine daran anliegende Spannung in einer Millisekunde zu aendern.:nerd:

Die Wirkung duerfte aehnlich wie bei einem Kupferarmband mit extra grossem Magnet sein.:wub:

Dazu kommt noch das die Steuergeraete einen eigenen Ueberspannungsschutz haben der besser wirken kann weil er einen groesseren Widerstand der Zuleitung sieht.

Sinnvoll, wenn man so will. koennte an dieser Stelle eine moeglichst grosse Kapazitaet sein fuer den Fall das die Batterie ausfaellt, also komplett hochohmig wird weil sie dann als Zeitkonstante im Regelkreislauf der Lichtmaschine fehlt und das kann erhebliche und auch Energieintensive Ueberspannungen verursachen. Allerdings ist das ein eher unwahrscheinliches Szenario das man ueblicherweise ignoriert.

Olaf
 
AlpenoStrand

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Ich würde das Teil rausschmeißen, die abgequetschten Kabel sagen schon alles über das fachmännische Verständnis des Vorbesitzers.
 
TTTom

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Ich würde das Teil rausschmeißen, die abgequetschten Kabel sagen schon alles über das fachmännische Verständnis des Vorbesitzers.
Fachmännisches Verständnis des Vorbesitzers spielt hier keine Rolle. Genausowenig eine eventuelle Querschnittverringerung. Rechne mal den Strom aus.
 
Eckart

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Sinnvoll, wenn man so will. koennte an dieser Stelle eine moeglichst grosse Kapazitaet sein fuer den Fall das die Batterie ausfaellt, also komplett hochohmig wird weil sie dann als Zeitkonstante im Regelkreislauf der Lichtmaschine fehlt und das kann erhebliche und auch Energieintensive Ueberspannungen verursachen. Allerdings ist das ein eher unwahrscheinliches Szenario das man ueblicherweise ignoriert.
Bin im Wesentlichen einverstanden mit dem, was Du eingangs sagst.
Zur Kondensatorfrage gab es mal eine Diskussion in einem anderem Forum unter meiner Beteiligung, wo es u. a. um die Rolle der Batterie geht und dass der Motor nicht läuft, wenn die Batterie fehlt, allerdings beziehen sich die Erkenntnisse dort auf eine Einzylinder-F650GS und lassen sich wegen technischer Unterschiede nicht auf alle Motorradmodelle übertragen:
Welche Aufgabe hat die Lichtmaschine und die Batterie Modell 2006 - nur durch fortgeschrittene Schrauber beantwortbar - F650 Forum
Die als Batterieersatz erforderlichen Kondensatoren sind wesentlich größer als dass sie in das kleine Plastikgehäuse passen würden, mithin sind kleinere Kondensatoren für energieintensive Überspannungen nicht geeignet, daher nehme ich an, dass in dem Plastikkästchen ein Varistor steckt.

Polo und Louis haben ein ähnliches Teil im Produktangebot, in ein Starthilfekabel integriert: Dort wird es als Schutz gegen Überspannung bei Starthilfe geführt:
https://www.louis.de/artikel/baas-s...ltung/10003968?filter_article_number=10003968
Baas Bikeparts Starthilfekabel mit Überspannungsschutz kaufen - POLO Motorrad

Für Leute, die an dieser Stelle über Pfandbeträge u. ä. diskutieren wollen, gibt zum Glück ja Forumsfunktionen.
 
gerd_

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Hi
Ein C als Batterieersatz wäre sportlich. Bei den Gleichströmern durfte man die Motoren nicht ohne Batterie betreiben weil sich sonst die Lima killte. Ich hab' das nie grossartig hinterfragt aber das C das notwendig war um die LiMa zu schützen war nicht allzu gross und leicht.
Rennmotoren brauchen keine Batterien nur absterben dürfen sie eben nicht. Es war immer die Frage: Fährt man nur mit einer kleinen Batterie und lässt die Lima weg (Bergrennen, Slalom) oder lässt man die Batterie weg und bemisst die LiMa sparsam (Langstrecke). "LiFePo" konnte man noch nichteinmal buchstabieren.
gerd
 
Heidekutscher

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Ich halte es für einen Indikator, der ein rotes Lämpchen aufleuchten lässt, wenn die Spannung auf einen definierten Wert abgesunken ist. UU lugte es irgendwo hervor, so dass man es von aussen sehen konnte.
 
R

RogerWilco

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Meine 620LC4 hatte einen C und keine Batterie. 1996, und ja, die KTM war sportlich. Kein ABS, IMU, TFT, nur Kickstarter. Strassenzulassung.

Da ging das ohne Batterie natürlich leichter von der Konstruktion her.
 
Eckart

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Ich halte es für einen Indikator, der ein rotes Lämpchen aufleuchten lässt, wenn die Spannung auf einen definierten Wert abgesunken ist
Zwar gibt es so kleine Indikatoren, aber ich frage mich, wie man sowas raten kann, nachdem im zweiten Beitrag schon die offensichtlich richtige Lösung kam.

Ein C als Batterieersatz wäre sportlich. Bei den Gleichströmern durfte man die Motoren nicht ohne Batterie betreiben weil sich sonst die Lima killte. Ich hab' das nie grossartig hinterfragt aber das C das notwendig war um die LiMa zu schützen war nicht allzu gross und leicht.
Rennmotoren brauchen keine Batterien nur absterben dürfen sie eben nicht. Es war immer die Frage: Fährt man nur mit einer kleinen Batterie und lässt die Lima weg (Bergrennen, Slalom) oder lässt man die Batterie weg und bemisst die LiMa sparsam (Langstrecke)
Hättest Du den von mir zuvor verlinkten Beitrag im F650-Forum gelesen, wäre diese Antwort etwas anders ausgefallen. Eine Batterie in bekannter Größe ist tatsächlich nur wegen des Anlassers nötig.
Einen Anlasser wiederum brauchen die heute üblichen Touren-Motorräder, um die es sich doch hier in diesem Forum dreht, wegen ihrer heutigen Größe, denn die bekäme man mit den Kickstarter nicht mehr an, d. h. es ist keine reine Frage des Komforts.
Unter anderen Umständen jedoch, also bei Motorrädern ohne Anlasser nur mit Kickstarter benötigt man aber tatächlich keine Batterie, wenn man auch auf Beleuchtung usw. ohne Motorlauf verzichten kann. Dennoch ist ein Pufferelement nötig, um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung der elektronischen Steuergeräte (speziell der Einspritzung) im Betrieb sicherzustellen, wenn eine Drehstrom-Lichtmaschine mit der heute in Motorrädern üblichen Bauart des permanenterregten Generators verwendet wird, weil der entsprechende Regler als Schaltregler diese allein nicht zur Verfügung stellt. Und da reicht tatsächlich ein Kondensator, allerdings: ein bisschen größer als das fotografierte Teil baut der schon, hat in etwa das Format einer kleinen Dose Kettenspray, um einen Motorradfahrern bekannten Größenvergleich zu wählen. Das Ausfiltern von Spannungsspitzen ist dabei ein (vielleicht auch notwendiger) Nebeneffekt.
Meine 620LC4 hatte einen C und keine Batterie. 1996, und ja, die KTM war sportlich. Kein ABS, IMU, TFT, nur Kickstarter. Strassenzulassung.
Das wäre ein passendes Beispiel.
 
Thema:

Was für ein Bauteil ist das?

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