Wie kriege ich eine *.gpx-Route als Route in ein TomTom Rider 550?

Diskutiere Wie kriege ich eine *.gpx-Route als Route in ein TomTom Rider 550? im Navigation Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Da muss ich wiedersprechen.... schon mal mit Ner Onlinenavigation irgendwo fern ab gestanden und eine Brücke war nicht da....kein Netz...
GShammer

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ganz weit weg
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2002er 1150GS, KTM 690 R Enduro
Seit einem Update im September 2019 ist das Rider nur noch schrottiger geworden.
Aber seit es starke Navigationsapps fürs Handy gibt, ist so ein reines Navi obsolet geworden.
Da muss ich wiedersprechen.... schon mal mit Ner Onlinenavigation irgendwo fern ab gestanden und eine Brücke war nicht da....kein Netz verfügbar.....🧐....ja dann ein Button auf dem alten TT V4 gedrückt " Alternative Berechnen" ....und weiter geht's.....die Kombination aus Online und dern alten Offline Systemen ist optimal.
 
SteffR

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Je nach Anwendung sind die Rider, ich habe einen 500, zu gebrauchen oder nicht.

Positiv:
- kurvenreich: Ich plane fast keine Route am PC oder App, sondern gebe das Ziel mit kurvenreich ein und schaue mir das Ergebnis an. Gegebenenfalls das passt nicht ganz, setze ich noch ein bis zwei Punkte zwischenrein und hab ne tolle Tour.

- Verkehr aktuell:
ich verbinde den Rider per Hotspot mit dem Handy und werde so aktuell über Stau, Baustelle, etc informiert.

Negativ:
- Import von gpx und itn. Der Rider spielt meines Erachtens sein komplettes Potential dann erst richtig aus, wenn man ihn machen lässt und nicht allzuviele Punkte vorgibt. Ich wollte unlängst eine itn mit 5 Punkten, erstellt in kurviger, importieren. Die Datei wurde importiert, jedoch angeblich keine Route möglich:confused:. Ergo, die Punkte von Hand eingegeben, das hat dann geklappt.

Meines Erachtens gibt es für jedes Gerät ein Für und Wider. Ausgehend von den eigenen Bedürfnissen das Gerät erwerben, welches denen am Nächsten kommt. Eine eierlegendewollmilchsau gibt es meines Erachtens nicht.
 
wrosner

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Ich danke Euch für Eure lehrreichen und bestätigenden Rückmeldungen.
Ich fürchte, mein Thread ufert aus...

Ich habe den Rat, mir ein zumo XT (ergänzend oder solo) zu kaufen, ernsthaft erwogen - bis ich nach Vergleich von zumo XT / XT2 / XT3 gesucht habe.
Ich glaube, die Auswahl eines Motorradnavis passend zur Persönlichkeit ist komplizierter, als die richtige Frau zu finden 😵.
Das Problem der "Verschlimmbesserungen" und "Bananenprinzip" (grün ausliefern und beim Kunden reifen lassen) scheint sich nicht auf TomTom zu begrenzen.

Der Gedanke, zwei Navis zu montieren, kam mir unterwegs auch schon, und erschien mir - mit Verlaub - zunächst besch.... Aber je länger ich drüber nachdenke, desto mehr freunde ich mich damit an.

Oder gar 3 Halter?
Einen für jede Ausprägung des Navigationsbedarfs?
  • Ein Abenteuer-Navi - in meinem Fall das Tomtom 550, das ich nun schon mal hab
  • ein solides Interface zur generalstabsmäßigen PC-Planung
    • das wäre bei mir mit QMapShack
    • und das macht mein altes zumo 395 eigentlich ganz ordentlich
    • samt zuverlässigem Logging
  • ein Halter fürs Smartphone, denn jedes Interface zu den umfangreichen und aktuellen Infos von Google & Co scheint hinter dem direkten Originalzugriff zurückzubleiben
Tatsächlich habe ich im Balkan die letzte Meile zu Hotels, Restaurants, Geschäften fast immer mit dem Handy im Kartenfach des Tankrucksacks gefunden. Unpraktisch, aber zielführend.

Mit etwas Mühe, Glück und Postleitzahl kann man im TomTom vielleicht noch den richtigen Ort finden. Das Suchen nach Ortsnamen scheitert vmtl. nicht nur an den Sonderzeichen, sondern auch an den Variationen der Schreibweisen. Und die meisten Straßen innerorts - selbst in südeuropäischen Großstädten - heißen im TomTom "unbekannte Straße". Hausnummern? vergiss es....

Mein Garmin-nuvi fürs Auto hat "Smartphone-Link". Da könnte man Google-Adressen / Koordinaten übers Handy direkt ans Navi senden.
Aber bei den wasserdichten, kurvenreichen zumos kann das wohl nur das 396 🤷‍♂️.
Und bei den XT* scheint diese Landschaft von chaotischer App-Flut und Absturzberichten dominiert zu sein 🥴
Abstürze und Routing-Odyssen durch Kartenfehler werden auch von den modernen Garmins reihenweise berichtet - von der Sorte brauch' ich keine zwei im Cockpit.
Wer gerne grüne Bananen frisst - guten Appetit!
 
wrosner

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Zurück zur Eingangsfrage: Routen als Routen ins TomTom 550
  • myDrive war eine Cloud-Anwendung, ist abgelistet, gibts nicht mehr
    (da hilft auch keine alte inoffizielle Installationsquelle)
  • GPX-Routen werden sowohl vom TomTom als auch von plan.tomtom.com in tracks umgewandelt
  • den Ordner GPXtoITN, der bei Kurviger beschrieben wird, gabs wohl nur bei alten TomToms
Vermutlich muß ich also meine Route außerhalb des TomTom-Öksystems in ITM umwandeln.
Ich hab' jetzt 3 Ansätze für konsolen-Konvertierung gefunden:
 
KlausB

KlausB

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Für die Planung stellt TomTom die Seite plan.tomtom.com zur Verfügung. Mit einem kostenlosen Zugang kann man die geplanten Routen mit TomTom-Geräten automatisch synchronisieren lassen, sofern diese den Zugang mit den registrierten Daten ermöglichen. Das ist der Ersatz für Mydrive.

Ob die Synchronisation mit dem Rider 500 klappt, weiß ich nicht.

Gruß
Klaus
 
hoechst

hoechst

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wie kann man sich über so einen alten scheiss dermassen aufregen??? :eekek:
 
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Mein Garmin-nuvi fürs Auto hat "Smartphone-Link". Da könnte man Google-Adressen / Koordinaten übers Handy direkt ans Navi senden.
Aber bei den wasserdichten, kurvenreichen zumos kann das wohl nur das 396 🤷‍♂️.
Vergiss es: "Smart Link" ist der letzte Schrott (soweit man das von Software sagen kann), das 396er überholst Du in Sachen Geschwindigkeit & Routenplanung locker mit dem Diercke-Schulatlas.
 
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the-pianoman

the-pianoman

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Zurück zur Eingangsfrage: Routen als Routen ins TomTom 550
  • myDrive war eine Cloud-Anwendung, ist abgelistet, gibts nicht mehr
    (da hilft auch keine alte inoffizielle Installationsquelle)
  • GPX-Routen werden sowohl vom TomTom als auch von plan.tomtom.com in tracks umgewandelt
  • den Ordner GPXtoITN, der bei Kurviger beschrieben wird, gabs wohl nur bei alten TomToms
Dann mal BTT:
Ich habe (immer noch :bounce: ) ein TT 450 seit 7 Jahren und bin eigentlcih zufrieden und hab mich arrangiert. Wichtig ist mir die Offline-Navigation, und will daher ich nicht in erster Linie mit dem Handy navigieren. Bei Bedarf wirds dann halt mal rausgeholt.

Nach vielem Probieren nutze ich das kostenlose Kuriger.de als Planungstool.
Positiv ist dort u.a. die Speichermöglichkeit der geplanten Routen.

plan.tomtom.de nutze ich nur noch selten, ggf. um schnell mal die Verkehrslage der geplanten Route kurz vor der Fahrt zu checken, weil das im kostenlosen kurviger.de nicht verfügbar ist.
Die Sync mit dem TT hat mich genervt, weil dann nur Tracks erstellt wurden.

Die geplanten Touren exportiere ich von Kurviger.de auf dem Rechner oder Handy als:
  • ITN: wenn es eine flexible Route im TT werden soll
  • GPX: wenn es ein fixer Track im TT werden soll
und dann per USB-Kabel auf den internen Speicher des TT. Einen Ordner "GPXtoITN" hab ich nie gesehen bzw. genutzt.

Die Übertragung, wie ich sie durchführe, ist sehr genau von User "Lorenz" hier in Antwort #2 auch für den 550er beschrieben worden:

Routen von externen Programmen auf Rider 50/500/550 importieren - TomTom Navigation Forum

Viele Anregungen pro/contra ITN/GPX und kurviger habe ich hier bekommen:
Kurviger App & Kurviger Web Planer
 
wrosner

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wie kann man sich über so einen alten scheiss dermassen aufregen??? :eekek:
Hab' ja nach aktuellem Sch💩 gesucht (v.a. zumo XT), aber da regen sich die Leut' ja noch mehr auf ... Dutzende Seiten, grad auch hier im GS-Forum 😫
 
wrosner

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OK, ich hab's zumindest jetzt einmal geschafft...
  • gpsbabel bis 1.8 hat zur Erzeugung von tomtom.itn seinen xcsv-Mechanismus verwendet
    der ist auch im aktuellen 1.10 noch vorhanden
  • und das style-file aus 1.8, hier zu finden,
    gpsbabel/style/tomtom_itn.style at gpsbabel_1_8_0 · GPSBabel/gpsbabel
    wird auch von gpsbabel 1.10 problemlos verarbeitet
  • plan.tomtom.com scheint keine itn mehr zu importieren,
    auch wenn ich die Datei trotzdem anwähle, sehe ich keine neue Route
  • Ich vergleiche mein Ergebnis hiermit
    Itinerary file - Wikipedia
    und finde ein paar Unterschiede:
    das abschließende | in jeder Zeile fehlt,
    alle Punkt sind konstant vom Typ 0
  • Auch wenn ich das manuell ändere, bleibt ein Importversuch in plan.tomtom.com ergebnislos
  • Wenn ich das Navi an den PC (debian) anschließe (Anleitung iwo oben verlinkt), kann ich die Datei in das Wurzelverzeichnis des internen Speichers schieben, sie wird vom Navi erkannt und kann geladen werden.
Die einzelnen Waypoints sind sichtbar, ich hab' den Menüpunkt zum Überspringen, und ich kann in der Simulation zwischen Gesamtzeit und Zeit/Strecke zum nächsten Waypoint wechseln.

Prinzipiell funktioniert das also - leider aber nicht über plan.tomtom.com, sondern nur über USB-Verbindung.
 
wrosner

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Für die Planung stellt TomTom die Seite plan.tomtom.com zur Verfügung. Mit einem kostenlosen Zugang kann man die geplanten Routen mit TomTom-Geräten automatisch synchronisieren lassen, sofern diese den Zugang mit den registrierten Daten ermöglichen. Das ist der Ersatz für Mydrive.

Ob die Synchronisation mit dem Rider 500 klappt, weiß ich nicht.
Eben nicht .... die Botschaft kenn ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube.

Bisher hat es mir auf diesem Weg auf dem 550er alle Zwischenpunkte der GPX-Route verworfen und aus der Route funktional einen Track gemacht (obwohl mit durchgehender Linie in der Liste markiert).

Auf einem Test in der Heimat hat er mich z.B. an diverse Gartenzäune zum Wenden geführt (vermutlich Routing points nicht exakt auf der Strecke), und wenn ich die nicht exakt angefahren hab, bzw. sonst von der Route abgewichen bin, sofort kehrt - ab nach Hause - gemacht.
Zurück zum Start - gehen Sie nicht über LOS. :banghead:

Aber vielleicht mach' ich ja was in meinen GPX-Dateien falsch?

Es gibt in o.g. wiki im itn einen Unterschied zwischen "waypoint" und "stopover".
Eine ähnliche Unterscheidung gibts auch in gpx: route points <rtept> und waypoints <wpt>.
GPX Waypoints vs FIT Course Points
wobei mir die Benennung eher genau umgekehrt erscheint wie beim itn.

Im QMapShack starte ich normal die Planung mit Zielen, die ich anfahren will - ausgehend von POI mit Namen und Koordinaten, also so was <wpt> in GPX und stopover in ITN.
Und dann editiere ich die Route, indem ich umbenannte Zwischenziele einfüge, um Ortsdurchfahrten, Schnellstraßen, Agrarwüsten etc zu vermeiden und Berge, Flusstäler und Kurven zu erzwingen.
Das wären dann <rtept>, oder "waypoints" in ITN-Diktion.

Tatsächlich zeigt mir das TomTom550 jetzt auf der Route nur Fähnchen (rtept?), keine Sternchen (POI?).

Kann ich eigentlich eine route, die ich auf dem 550 geplant oder importiert habe, auf plan.tomtom.com zurück synchronisieren und dann aus dem Browser heraus speichern? Sieht nicht so aus...
 
wrosner

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Warum in aller Welt holst du dir kein Garmin? XT zum Beispiel als würdigen relativ aktuellen Nachfolger für fast kein Geld... Da geht alles so wie du das kennst...
Ich bild' mir ja Lernfähigkeit ein.

hab' mir also jetzt mal das Handbuch zum XT quer gelesen.
(bei XT2 und XT3 hat die Community wohl noch nicht entschieden, ob die grünen Bananen schon langsam gelblich werden...)

Wenn ich das richtig verstanden habe
  • kann ich das als MTP oder USB-Massenspeicher im PC (auch Linux) mounten und komme auf alles drauf was auch beim zumo 390 ging
  • ich weiß nicht ob QMapShack direkt drauf zugreifen kann, aber selbst der Zwischenschritt über gpx und Dateimanager wäre überschaubar
  • Das Handbuch verspricht Logging - ist das so robust und vollständig wie im 390er?
    Also einmal in der Konfiguration einschalten und dann vergessen?
    OK, die Logs werden beim 390 nach eigenartigen Kriterien (Abstürze? neue Route? Neuberechnung? Neustart? Zeitablauf?) gesplittet, aber es sind so gut wie keine Lücken drin, höchstens hie und da mal eine Überschneidung
    Ich kann im 390er die Tracklogs (incl Zeit, Geschwindigkeit, Höhen-Meter) als GPX auf den Rechner schieben und mit QMapShack einblenden / auswerten / nacharbeiten - das Feature will ich nicht missen
  • ich kann die Höhenmeter während der Fahrt anzeigen ? (OK, nice-to-have...)
  • Ich kann zwischen 2-D- Fahrtrichtung und 2-D-Nordansicht wechseln, wobei auch in Nordansicht das zoom auf die Situation angepasst wird und bleibt (nicht wie beim TomTom bei jeder falschen Annäherung eines Handschuhzipfels auf die komplette Route zoomt, was man dann in Fahrt kaum mehr reparieren kann)
    ======= wenn bisher alles ja könnte das XT das zumo 390 ersetzen

  • Das XT hat - wie plan.tomtom.com und das 550er unter bestimmten Mondphasen - auch 3 verschiedene Kurvigkeiten und Bergigkeiten zur Auswahl
    wenn der Kurven-Algorithmus halbwegs an den von TomTom ran kommt (also deutlich besser ist als der vom 390er), und ....
  • ... aber halt .... ich finde im Handbuch keine Option, unbefestigte Straßen ein- und auszuschalten
    ist das vom 390er her verloren gegangen???
    hab' ich das im Handbuch überlesen? haben die das da vergessen?
  • also wenn Kuvigkeit, Bergigkeit, Adventurigkeit (ohne die vom 390er her berüchtigten kurvenreichen Industriegebiete und Dorfkernabstecher von der Umgehungsstraße) und Konfiguration unbefestigter Straßen passen,
    ============= dann könnte das XT auch das TomTom ersetzen

  • lt Handbuch kann ich über Garmin Drive Verkehrsmeldungen empfangen, Karten und Software aktualisieren - fein, wenn auch nicht kriegsentscheidend
  • und ich kann über Garmin Drive auch Koordinaten aus einer Google-Map-Suche als Ziel an das XT senden - (und damit wohl indirekt auch von Booking.com) also die letzte Meile zum Hotel und anderen Komfort-POIs
    (auch wenn die Google-Playstore-Bewertung von Drive mit einem Punkt etwas irritiert...)
    =============== wenn das wirklich klappt, dann könnte das XT auch den Handy-Halter ersetzen

  • soweit ich die Absturzberichte aus den "XT vs XT2 vs XT3"-Threads in Erinnerung hab' waren da fast immer Bluetooth-Audio-Geräte mit im Spiel. Hab' ich nicht, brauch ich nicht, will ich nicht.
Kannst Du als erfahrener zumo-XT-Fan mir per Manneswort ein gutes Gefühl geben, daß das alles klappen sollte?

Weil, ein Navi-Gerät im Cockpit wäre mir schon sympathischer als 2 1/2 ...

Oder werf' ich 400 €cken plus einige Tage Zeit und versaute Touren/Logs in den Wind, um das TomTom-Erlebnis zu wiederholen und letztlich festzustellen, daß Verschlimmbesserung inzwischen Motorrad-Navi-Branchenstandard ist?
 
wrosner

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plan.tomtom.com .... kann man die geplanten Routen mit TomTom-Geräten automatisch synchronisieren
Zitat die 2. ...
Vielleicht mach' ich ja was falsch?

Ich ging bisher selbstverständlich davon aus, daß plan.tomtom.com und das rider 550 aus einem Haus, aus einem Guss stammen. Also dachte ich, es wäre gut, schon in der Cloud auf Motorrad und "Kurvigkeit" zu schalten und habe die entsprechenden Einstellungen vorgewählt. In der Hoffnung, daß sich Cloud und Gadget da perfekt abstimmen würden.

Wenn ich aber die Verschlimmbesserung als Branchenstandard annehme, hab' ich vielleicht genau das Gegenteil erreicht? Die Cloud sagt dem Gadget "ich kann Kurvig besser als Du" und schickt ihm statt einer Route mit der Freiheit, die Lücken zu füllen, einen Track, den das Gadget (samt Fahrer) gefälligst präzise abzufahren haben?
Mit Strafe "Gehe zurück an den Start, nicht über Los" bei Nichtbefolgen?
Obwohl aus einem Haus, reden Cloud und Gadget wie Wettbwerbsprodukte auf kleinstem gemeinsamen Nenner aneinander vorbei???

Könnte es sein, daß wenn ich eine GPX-Route unverändert ( ich glaub' als schnelle Autoroute) belasse, die Cloud das dem Gadget großzügig 1:1 überträgt und erst so das Gadget die eigene Kurvigkeit ausleben darf??

(Meine aktuellen Testfiles haben den Nebeneffekt, von 7000 km Balkan-tour per replay die erste Hälfte der verlorenen Tracks so halbwegs wieder her zu stellen. Dauert Stunden, während der ich nicht testen kann.)

Aber vllt. kannst Du mir ja schon mal Tips für den nächsten Durchlauf geben, wie ich konkret verfahren muß, damit die waypoints den Weg von der Cloud ins Gadget überleben.

------

update:
  • die Rekonstruktion von Transalpina bis Constantia auf beschriebenem Weg hat funktioniert
  • eine GPX-Route über knapp 1600 km von Zuhause bis zur Transalpina kann ich nicht über plan.tomtom.com auf das gadget übertragen ("Connection lost" auf cloud-Seite, das Gadget behauptet - auch nach trennen/neu verbinden - das Gegenteil)
  • über weiter oben genannte Konversion per gpsbabel-hack nach *.itn und Kopieren per USB (MTP) auf das gadget scheint es dagegen zu klappen
  • die im rider 550 angezeigte Route (rekonstriert v.a. aus exif-Tags meiner Fotos) erscheint mir recht kurvig, und aus dem Stand kann ich keine Abweichung zu dem erkennen, was ich tatsächlich gefahren bin (nach routing auf dem selben rider 550, aber zu ferneren Zielen)
  • Simulation + Logging läuft
    geplante Fahrzeit 32 h, entspricht erfahrungsgemäß ca 10 Std wallclock
    schau' mer mal....
    ich wünsche angenehme Nachtruhe 😴
 
KlausB

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Zitat die 2. ...
Vielleicht mach' ich ja was falsch?

Ich ging bisher selbstverständlich davon aus, daß plan.tomtom.com und das rider 550 aus einem Haus, aus einem Guss stammen. Also dachte ich, es wäre gut, schon in der Cloud auf Motorrad und "Kurvigkeit" zu schalten und habe die entsprechenden Einstellungen vorgewählt. In der Hoffnung, daß sich Cloud und Gadget da perfekt abstimmen würden.
Na ja. Wer in einer Software oder in einem Browser plant, möchte üblicherweise, dass die dort geplante Strecke auch 1:1 vom Navi zum Routen verwendet wird. Und daher nutzt dir in diesem Fall die Kurvigkeit im Algorithmus des TomTom-Navis nichts mehr. Wenn du Wegpunkte hast und diese im Navi für das Routing verwendest, dann wird die Strecke dazwischen mit dem gewählten Algorithmus des Navis berechnet. Aus dem Webplaner kommt lediglich eine Art von Track. Track stimmt nicht ganz, dann würde keine Routing gemacht.

Die Synchronisation bedeutet daher, die komplette Strecke als eine Art Track auf das Navi zu übertragen und dort nicht mehr neu zu berechnen. Das klappt nur vernünftig, wenn die Vermeidungen auf dem Navi gleich eingestellt oder am besten ausgeschaltet sind.

Nutzt man z. B. die App TomTom Go auf dem Smartphone, werden trotzdem bei aufkommenden Verkehrsproblemen andere Strecken vorgeschlagen.

Gruß
Klaus
 
No-GS

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Kannst Du als erfahrener zumo-XT-Fan mir per Manneswort ein gutes Gefühl geben, daß das alles klappen sollte?
Mir war im Frühjahr vor unserer Himmelfahrts-Gruppentour mein TT400 verstorben und so bin ich allein mit dem XT gefahren.

Bei einer Tagestour wurde spontan das Zwischenziel geändert und ich durfte den Guide machen.
Also Zwischenziel (50 km entfernt) eingegeben und adventurous Route angeklickt, Kurven maximiert.

Das Teil hat uns nur über Autobahn und Schnellstrassen geführt, das war der langweiligste Part unserer Tagestour. :kotzen: Das Zumo XT kann nicht wirklich zufriedenstellend kurvig. :(

Daher kam nach der 4-Tage-Himmelfahrtstour wieder ein TT550 ins Haus, zwischenzeitlich hatte ich mal mit den 8 " Tablets geliebäugelt (DMD und Konsorten) aber da ich dann doch das teure Tablet + Kurviger.de Abo benötigen würde (zumindest wenn es nur ein Carplay-Tablet wäre ohne eigene kostenfreie Navi-Software) bin ich doch wieder hängengeblieben bei der 2-Navi-Lösung.
 
KlausB

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hab' mir also jetzt mal das Handbuch zum XT quer gelesen.
(bei XT2 und XT3 hat die Community wohl noch nicht entschieden, ob die grünen Bananen schon langsam gelblich werden...)
Hut ab. Endlich mal jemand, der auch ein Handbuch liest und nicht einfach Trial und Error verwendet. Das XT kann vieles besser als die älteren Navis, hat aber wie alle Lösungen natürlich auch Nachteile.

Ich empfehle die Verwendung einer Speicherkarte, da wird das Arbeiten mit GPX-Dateien bei Problemen einfacher.

Das XT kann im Massenspeichermodus genau wie der Name sagt verwendet werden. Man braucht halt das entsprechende Kabel. Der Stecker ist ein Micro-USB, also nicht mal Mini-USB. Das Kabel muss mitgenommen werden. Auf der anderen Seite ist der normale (große) USB-Stecker, nur über Adapter mit einem Smartphone zu verwenden. Über das Kabel kann man dann sowohl im internen Speicher wie auch auf der SD-Karte Dateien ablegen und löschen.

Legt man eine GPX-Datei auf der SD-Karte im Ordner Garmin/GPX ab, kann man diese importieren. Ist eine Route darin, wird sie über den Routenplaner importiert. Ist ein Track darin, wird sie in der Track-App importiert. Geht man auf diesen Track, kann man die Anzeigefarbe wählen und auch auswählen, ob dieser Track dauerhaft auf der Karte gezeigt werden soll. Hat man also einen solchen Track auf der Basis einer anderen Karte erhalten, kommt es zu keinen Umplanungen. Schließlich wird so nur die Linie gezeigt. Man muss dann ohne Navigation durch das Navis selbst nachfahren. Bei der Navigation nach Track zeigt das XT dann eine gestrichelte Linie an, wenn man sich von dem Track entfernt. Natürlich kann man den Track in eine Route konvertieren, allerdings geschieht das dann auf der Basis der verwendeten Vermeidungen für die gewählte Karte. Das kann zu deutlichen Abweichungen führen.

Man kann Routen auch über Garmin Drive übertragen. Das habe ich aber noch nie gemacht. Ich würde dann eher einen USB-C-Kartenreader für SD-Karten mit in den Urlaub nehmen, die SD-Karte aus dem XT ausbauen und die relevanten Informationen vom Smartphone auf diese SD-Karte speichern. Denn beim Übertragen mit den Garmin-Lösungen wird der interne Speicher mit zu importierenden Routen zugemüllt. Das kann man nicht am XT bereinigen, sondern muss das über einen PC machen. Auf die SD-Karte kann man Routen einzeln ablegen und später auch einzeln löschen.

Die Software-und Karten-Aktualisierungen können über WLAN (dauert lange) installiert werden. Man kann das unter Windows auch mit Garmin Express machen, aber das hat bei mir nachweislich schon zu Problemen geführt. Bei einem von 2 Garmin XT waren die Karten plötzlich weg, die Lifetime-Lizenz war vorhanden, nur wurden trotz fehlender Karten keine Updates gemacht. Garmin konnte mir nicht helfen, der Zufall halft mir dann selbst, beide sind wieder OK. Die letzte Information von Garmin war, ich soll Garmin Express auf einem Rechner installieren, bei dem das Programm noch nie drauf war und dann noch mal probieren.

Radarinformationen (Cyclops) kann man nur über Garmin Express aktualisieren, dazu braucht man also einen PC oder Apple.

Die Verkehrsdaten sind im Vergleich zu TomTom deutlich schlechter. Deshalb habe ich parallel ein Smartphone mit der TomTom Go-App auf Touren dabei (besonders, wenn doch mal Schnellstraßen zu befahren sind). Dort sieht man die Informationen, die vom TomTom-Server kommen und auch bei vielen Auto-Navis die Grundlage für Vermeidungen bilden. Die sind nach meiner Erfahrung aktueller und besser als die über Garmin Drive bereitgestellten Daten (war bei der Anfahrt nach Genua über die Autobahn parallel eindeutig zu erkennen). Ich nutze daher Garmin Drive nicht mehr.

Bei den Vermeidungen im XT kann man unbefestigte Straßen an oder ausschalten. Das ist aber kein Schalter, um beliebige Feldwege mit einzuplanen. Wenn auf der Karte eine routingfähige Strecke ist, für die der Kartenhersteller für Garmin "unbefestigt" festgelegt hat, kann man diese ein- oder ausschließen. Einen nicht routingfähigen Feldweg kann man jedoch nicht verwenden. Also Tracks vom ACT oder TET sollte man lediglich auf der Karte anzeigen lassen und selbst abfahren. Das Umwandeln in eine Route führt zu Chaos.

Aus verschiedenen Gründen läuft mein XT solo, also keine Verbindung ins Internet oder zum Headset, keine Ansagen im Helm, keine Musik. Wenn es dumm läuft, fahre ich auch mal an einer Abbiegung vorbei und muss dann drehen. Dafür habe ich keine Verbindungsprobleme zum Headset meiner Frau, die mir auf ihrem Motorrad nachfährt oder zum Smartphone für Telefonate.

Den Kurvigkeitsalgorithmus des XT habe ich nur selten verwendet. Normalerweise nutze ich Planungssoftware weiterhin Garmin Basecamp, importiere mir dahinein GPX-Dateien von anderen, von Kurviger erzeugt, von Calimoto erzeugt, etc. und plane darüber das, was ich selbst dann abfahren möchte. Und das wandert dann als GPX-Datei mit den Wegpunkten sowie als Track auf das XT. Den Track lassen ich anzeigen, das Routing mache ich über die GPX-Datei mit Wegpunkten (sind als Shaping Points). Werde ich gezwungen abzuweichen (z. B. wegen Streckensperrung) rechnet das XT neu, aber ich sehe in Relation dazu den geplanten Track auf der Karte.

Gruß
Klaus
 
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  • Das Handbuch verspricht Logging - ist das so robust und vollständig wie im 390er?
    Also einmal in der Konfiguration einschalten und dann vergessen?
    OK, die Logs werden beim 390 nach eigenartigen Kriterien (Abstürze? neue Route? Neuberechnung? Neustart? Zeitablauf?) gesplittet, aber es sind so gut wie keine Lücken drin, höchstens hie und da mal eine Überschneidung
Ich vergaß: natürlich werden die gefahrenen Strecken gespeichert. Das XT verwendet intern aber einen eigenen Algorithmus über den Abstand der Punkte. Es gibt eine maximale Anzahl von Punkten. Ist diese erreicht, werden die ältesten Tracks gelöscht. Hier unterscheidet sich das Gerät stark von meinen früheren Garmin-Geräten mit automatischer Archivierung.

Wenn man das weiß und die Archivierung unter Vergabe eines eigenen Dateinamens abends oder alle paar Tage macht, verliert man keine Tracks. Bei mir sind ca. 11 Fahrtage zu je 300 km vorhanden, dann beginnt das Überschreiben. Also konfigurieren und vergessen geht nicht, wenn man die Tracks behalten möchte. Man muss sie selbst rechtzeitig archivieren.

Wenn man das Gerät wegen eine längeren Pause ausschaltet, gibt es eine neue Track-Datei. Zu Hause habe ich die Dateien eines Tages mit Basecamp zusammengefügt.

Gruß
Klaus
 
KlausB

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Bei einer Tagestour wurde spontan das Zwischenziel geändert und ich durfte den Guide machen.
Also Zwischenziel (50 km entfernt) eingegeben und adventurous Route angeklickt, Kurven maximiert.

Das Teil hat uns nur über Autobahn und Schnellstrassen geführt, das war der langweiligste Part unserer Tagestour. :kotzen: Das Zumo XT kann nicht wirklich zufriedenstellend kurvig. :(
Ich tippe auf Benutzerfehler. So schlecht ist der Algorithmus nicht. Wenn ich hier im Rhein-Main-Gebiet eine 51 km Strecke bis Wiesbaden plane und auf maximale Stufe gehe, wird keine einzige Autobahn verwendet. Autobahnen sind bei den Vermeidungen nicht ausgeschlossen, trotzdem werden diese nicht verwendet. Und es gibt hier sehr zahlreiche Autobahnstrecken.

Im Übrigen sieht man das doch. Ziel eingeben, auf das rote Kurviger Symbol klicken (nicht versehentlich auf das danebenliegende grüne "Los!), Schieberegler auf Stufe 3, dann kommt die Karte, es wird berechnet, dann sieht man die Strecke und kann reinzoomen. Wenn einem das nicht passt, kann man andere Punkte dazusetzen. Ich glaube nicht, dass du das gemacht hast, sonst hättest du die Verwendung der Autobahnen darin gesehen.

Ich würde so etwas immer mal ausprobieren, bevor ich damit als Guide vor einer Gruppe fahre.

Dein Urteil "kann nicht zufriedenstellend kurvig" kann ich nicht nachvollziehen. Wobei "zufriedenstellend" natürlich passt. Wenn TomTom mich durch Wohngebiete schickt, weil das nun mal kurviger ist als die im Bogen herumgeführte Umgehungsstraße, ist das für mich auch nicht zufriedenstellend.

Gruß
Klaus
 
Thema:

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