6. Gang springt manchmal raus.

Diskutiere 6. Gang springt manchmal raus. im R 1150 GS und R 1150 GS Adventure Forum im Bereich Motorrad Modelle; Was kann ich tun? Ab und zu springt bei mir kurz nach dem Schalten von 5 auf 6 der 6. Gang wieder raus. Das Getriebe hängt dann irgendwo zwischen...
toofast25

toofast25

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Was kann ich tun? Ab und zu springt bei mir kurz nach dem Schalten von 5 auf 6 der 6. Gang wieder raus. Das Getriebe hängt dann irgendwo zwischen 5 und 6. Die Anzeige zeigt 5 an.
 
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G-B

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Hi, kann natürlich sein, dass da was am Getriebe ist.
Allerdings würde ich erst einmal wissen wollen, ob es auch am Schalten liegen kann.
Somit: Erst Fusshebel auf leichten Druck bringen und dann Kupplung und schalten mit dem Fuß (durchziehen) gleichzeitig.
Wenn ich da mal sehr nachlässig bin passiert das ab und an.
Ansonsten erst einmal Schaltgestänge auseinanderbauen, reinigen und fetten.

Danach wüsste ich nur noch Probleme innerhalb des Getriebes.
 
elfer-schwob

elfer-schwob

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Hi toofast,

schließe mich Gerhard an.

Solltest Du nicht zufällig - oder eben mit System - in den letzten paar Tausend Kilometern die beiden Kugelpfannen des Schalthebels zerlegt und nachgefettet haben, dann dürften diese beiden Gelenke fu.rztrocken sein! Wie bei den allermeisten anderen, ebenso leicht vernachlässigten GSen. Die "Lagerung" des Schalthebels selbst, zwei Kunststoffbuchsen, vertragen auch ein gelegentliches Kümmern.
Erstaunlich, welche Fußkraft in diesen ungeschmierten Gelenken verpuffen kann. Und das KANN zu den von Dir genannten Schaltfehlern führen. Daher würde ich auch erst dort ansetzen.
Zerlegen, reinigen, abschmieren, konzentriert schalten und dann nachberichten. Mein Vorschlag!
Schlimmer geht´s immer...!

Grüße vom elfer-schwob
 
F

FP91

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Ich schließe mich Gerhard und Rainer an und ergänze:
Wenn du dich schon um den Schalthebel kümmerst, solltest du ihn gleich auf Kugellager umbauen.
Anleitung:
http://www.gs-forum.eu/technik-bast...umbausatz-auf-4-kugellager-1150-1100gs-60087/

Grüße Volker
Ich verstehe die Aktion mit dem Kugellager nicht. Was zum erhöhten Spiel führt sind die Kunststoffbuchsen und vor allem deren axialer Bund, die verschleißen. Da mit (anfälligen!) Wälzlager rumzuhantieren ist mMn mit Kanonen auf Spatzen geschossen und auch fachlich eigtl falsch weil oszillierende Belastung (dürfte aber egal sein). Der Seitenständer hat übrigens so ein ähnliches Problem.

Grüße
 
elfer-schwob

elfer-schwob

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Tja Flo,

die Wälzlager laufen tatsächl. dauerhaft leichter und wackelfrei, kosten fast nix und Spaß am Umbau hat man auch noch.
Insbesondere letzteres müßte bei Deiner Dauerbaustelle ja auch noch ein gewisser Anreiz sein...

Meinen ersten Umbau auf Wälzlager hab ich schon 2002 bei meiner 11er-S gemacht. Und bei allen folgenden GSen natürlich auch.
Bei den GSen hatte ich auch vorübergehend mal die metallenen Bundbuchsen von INA probiert, anstatt der billigen Plastikbuchsen.
Aber die echte Schwachstelle sind die nach kurzer Zeit völlig fettfrei laufenden Kugelpfannengelenke, oder wie die heißen.
Man könnte ja mal den Umbau auf tonnengelagerte Präzisionsgelenkköpfe ausprobieren, sofern es die auch einigermaßen gekapselt geben sollte?
https://www.sturm-praezision.de/gelenkkoepfe.php
 

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Franz Gans

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Ich verstehe die Aktion mit dem Kugellager nicht. Was zum erhöhten Spiel führt sind die Kunststoffbuchsen und vor allem deren axialer Bund, die verschleißen. Da mit (anfälligen!) Wälzlager rumzuhantieren ist mMn mit Kanonen auf Spatzen geschossen und auch fachlich eigtl falsch weil oszillierende Belastung (dürfte aber egal sein).
Ich habe den Umbau (auf abschmierbare Nadellager) gleich vor zig Jahren schon gemacht bzw. machen lassen und moechte ihn auf keinen Fall mehr missen. Wenn Du nur einmal die Leerwege der beiden Ausfuehrungen an der Schalthebelspitze vergleichst, bist Du auf alle Zeiten kuriert!

Viele Gruesse
Karl-Heinz
 
F

Franz Gans

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Mar 20, 2008
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Aber die echte Schwachstelle sind die nach kurzer Zeit völlig fettfrei laufenden Kugelpfannengelenke, oder wie die heißen.
Staburags rein, haelt ne ganze Weile und ab und zu kann / sollte man ja mal einen Blick riskieren, oder? Hinter dem Bolzen am hinteren Fussbremshebelende muss man meiner Erfahrung nach oefter her sein, weil der schon mal festgeht, wenn man ihn nicht ab und zu liebhat.

Viele Gruesse
Karl-Heinz
 
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FP91

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Tja Flo,
die Wälzlager laufen tatsächl. dauerhaft leichter und wackelfrei, kosten fast nix und Spaß am Umbau hat man auch noch.
Insbesondere letzteres müßte bei Deiner Dauerbaustelle ja auch noch ein gewisser Anreiz sein...

Meinen ersten Umbau auf Wälzlager hab ich schon 2002 bei meiner 11er-S gemacht. Und bei allen folgenden GSen natürlich auch.
Bei den GSen hatte ich auch vorübergehend mal die metallenen Bundbuchsen von INA probiert, anstatt der billigen Plastikbuchsen.
Aber die echte Schwachstelle sind die nach kurzer Zeit völlig fettfrei laufenden Kugelpfannengelenke, oder wie die heißen.
Man könnte ja mal den Umbau auf tonnengelagerte Präzisionsgelenkköpfe ausprobieren, sofern es die auch einigermaßen gekapselt geben sollte?
https://www.sturm-praezision.de/gelenkkoepfe.php
Ich sag ja nicht, dass es nicht geht. Ich find's halt unnötig ;-) Bei mir steckt da eine Bronzebuchse und ein Schmiernippel drinn. Ich hatte vermutet, dass das Alu am Schalthebel bald blüht, tatsächlich tut es das aber vermutlich wegen der guten Schmierung nicht.

Grüße
 
Truckie

Truckie

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Ich sag ja nicht, dass es nicht geht. Ich find's halt unnötig ;-) Bei mir steckt da eine Bronzebuchse und ein Schmiernippel drinn. Ich hatte vermutet, dass das Alu am Schalthebel bald blüht, tatsächlich tut es das aber vermutlich wegen der guten Schmierung nicht.

Grüße
Also wenn mich mein Nachbar mit der Fettpresse unter dem Motorrad liegen sehen würde.........
EEEY, DU VERWECHSELST GERADE DAS MOPED MIT DEM TRAKTOR!!!

Damit das nicht passiert, hab ich als Schalthebellager welche aus Edelstahl eingebaut die speziell gedichtet sind und so lange wie der Verkäufer lebt, halten sollen.
Natürlich darf man auch an diesen Lagern nicht hirnlos mit dem Dampfstrahler drangehen.

Grüße Volker
 
Larsi

Larsi

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Nun bleibt doch erst mal am Thema.

Hat Onkel toofast25 mittlerweile geprüft, ob die äußere Hebelei leichtgängig ist?
Wenn sie es ist, dann geht's leider ins Getriebe, sofern ein Schaltfehler (der ja auch schon erwähnt wurde) ausgeschlossen werden kann.
 
Thema:

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