Ich wurde am Sonntag von der Polizei Westhessen zu einer recht exklusiven "Biker-Safety-Tour" am Feldberg (Taunus) eingeladen. Darauf hatten sich wohl über 1.000 Menschen in den ersten Stunden beworben. Zehn durften mitfahren.
Vier Polizisten der Polizei-Kradstaffel haben uns zehn Motorradfahrerinnen und -Fahrer mit auf eine rund 70km lange Tour rund um den Feldberg (Taunus) genommen. Begleitet wurden wir von zwei Sanitätern der Malteser (jeder mit einer nagelneuen F850 GS in Behördenausführung und mit Geländebereifung, leider nicht im Bild).
Gestartet sind wir oben am Feldberg und es war eine interessante Strecke mit schönen Kurven (s.u.).
An drei Stationen wurde halt gemacht, da gab es dann verschiedene Schwerpunkte, die gemeinsam besprochen wurden, z. B. Unfallschwerpunkte und die Gründe für Unfälle.
Eindrucksvoll auch der Halt an einer Stelle, wo im 10-Sekunden-Takt die Gebückten mit röhrendem Auspuff vorbeiheizten - allen Versuchen zur Lärmminderung und dem Tempolimit zum Trotz. Die Polizei hat ihre Sichtweise gut erklärt und da war dann auch der Mensch sichtbar, nicht nur die Ordnungsmacht. Die haben von der Praxis erzählt und von den häufigsten Funden - Billigzubehör ohne ABE - mit allen Folgen wie Betriebserlaubnis weg, Anzeige und Moped stillgelegt.
Die Malteser gaben an der letzten Station kurz vor der Applauskurve sehr sinnvolle Anregungen zum Thema Unfall / Ersthelfer, aber was auch sinnvoll wäre, auf Touren dabei zu haben (z. B. eine Erste-Hilfe-Tasche wie die von Polo und zur Eigensicherung bei einem Unfall Warnweste und Powerflare).
So mit Polizeimotorradeskorte zu fahren, hatte echt was. Besonders an den Kreuzungen, die für uns extra gesperrt wurden. Immer wieder hielten Leute an den Stationen an und fragten, ob das eine Motorradkontrolle wäre. Schon erstaunlich, wozu die Neugier die Menschen alles treibt.
Gut gemacht, Polizei Westhessen und vielen lieben Dank, besonders an Petra, die das organisiert hat. Auch für die Geschenke zum Schluß
#BikersafetyTour #Feldberg #Polizeihessen