Balkan - Griechenland 2014

Diskutiere Balkan - Griechenland 2014 im Touren- & Reiseberichte Forum im Bereich Unterwegs; Teil 1: Sommer, Sonne und Meer. Das als Beiwerk zum Motorradfahren. Und wir wollen nach Griechenland. Diesmal aber über den Landweg, nachdem...
Klausmong

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Teil 1:


Sommer, Sonne und Meer. Das als Beiwerk zum Motorradfahren. Und wir wollen nach Griechenland.
Diesmal aber über den Landweg, nachdem wir mit der Fähre 2012 schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Natürlich mit der besten Sozia von Allen.
Und weil man ja auch die Frau glücklich halten will, muss es etwas Abwechslung beim Fahren auch geben. Was mich auch nicht stört, im Gegenteil.

Erste Etappe geht von Wien bis Jajce in Bosnien, wir wollen schnell aus Österreich raus, und durch Kroatien, damit wir in Bosnien und am Balkan mehr Zeit haben.

Wir fahren früh Morgens los.
Erste Pause, man sieht wie wir bepackt sind.
Eigentlich war klare Ansage, meine Frau einen Koffer, Ich einen Koffer, und ins Topcase kommen alle Campingsachen.
Aber als die Koffer montiert waren, kam meine Frau noch mit einer Riesigen Tasche, was alles mit muss.
Diskutieren in so einem Fall zwecklos. Man kann da nichts zurücklassen, alles wichtig.....

Also umdisponieren und die Campingsachen oben drauf packen, was solls......





Der Rest ist schnell erzählt. Autobahn Österreich, Autobahn Slowenien, Autobahn Kroatien und ab nach Bosnien.
Ab da langsamer. Ab Banja Luka geht ein sehr schönes Flusstal durch bis Jajce.














Die man die Burg von Jajce sieht, dann weiß man das man gleich da ist.





Im Hotel Plivsko Jezero netter Empfang, 10% Rabatt für Motorradfahrer und wir lassen den Abend nach 640 km entspannt bei Essen und Bier ausklingen.









Tagesetappe:





Am Morgen geht es weiter, Richtung Jablanica, Mostar und dann ans Meer.

In Jajce gibt es noch interessante Sachen zu sehen, die Wassermühlen und die Wasserfälle.









Und dann geht es schon quer durch die Berge bis Jablanica.










Und in Jablanica gibt es eine berühmte Brücke. Wusste ich da aber noch nicht.
Habe dann Einheimische gefragt was es damit auf sich hat. Wer das macht sollte sich Zeit nehmen, denn die Antwort dauert......


 
Klausmong

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Teil 2:


Nach einer längeren Erzählpause geht es weiter, und am Weg nach Mostar sieht meine Frau mehrere Lokale mit Lammgrill.
Die sind da typisch für diese Region.
Es gibt so ein paar Sachen, da ist meine Frau nicht zu halten, Lammgrill gehört dazu.
Also Pause und Essen fassen.









Eigentlich wollten wir in Mostar ja die Brücke besichtigen, aber da war so ein Trubel, dass wir die Lust verloren und einfach weiter sind.
Wir sind da ins Hinterland abgebogen und von dort über einen Korridor direkt nach Neum über die Berge gefahren.
So vermeidet man weitere unnötige Grenzübergänge, weil man sonst erst Nach Kroatien und wieder durch Bosnien müsste, das da ans Meer grenzt.







Es geht vorbei an Dubrovnik, und in der Bucht von Kotor suchen wir uns ein Hotel und beenden den Tag.









Tagesetappe:





Am nächsten Tag erst mit der Fähre auf die Südseite der Bucht und von da weiter zu einer alten Stellung der Österreicher im WK1.





















Wenn man sieht wo die gebaut wurde, ist es klar warum dort.


 
Boxer-Walle

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nur 11er GS, 11½er GS und 11½er RT
hallole...
alles toll...
frage:
warum eine reise darstellen, die schon ca. 7 jahre her ist...
das geht mir nicht runter...

weil:
...ich stell dich auch nicht meine 2-jährige mauretanien-reise hier ein aus den jahren 1996 bis 98...
...das wären dann mehr als 400 hochintetessante bilders...

aber jeder wie er mag...
aber gern info dazu...

gruß mawa
 
Klausmong

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Teil 3:


Von der alten Stellung geht es über Serpentinen den Lovcen hinauf. Auf dessen Spitze ist ein Mausoleum.


Lovćen – Wikipedia


Aber auch die Straße auf den Lovcen ist empfehlenswert, und der Ausblick auf die Bucht von Kotor sensationell.













Vom Lovcen ging es auf der Rückseite wieder hinunter und weiter Richtung Albanien.
An der Grenze zu Albanien wurden wir von den Zöllnern vorgewunken und konnten am Gehweg an der Grenze vorfahren und worden dort auf diesem Gehweg schnell abgefertigt.
Sehr freundlicher Empfang in dem Land.
Die Grenze selbst ist mit Bunkern vom ollen Enver immer noch befestigt, nur werden die nicht mehr genutzt.





Von da bis Durres, wo wir kurzfristig beschlossen, einen Stop am Meer einzulegen und ein Hotel zu suchen.

Der Parkplatz vor dem Hotel. Uns wurde versichert das es da kein Problem ist.
Und ich vertraue den Leuten vor Ort.





Das Hotel lag direkt am Strand, raus bei der Türe und im Sand stehen.
Wir sind noch am Strand rumgelaufen, haben im Hotel richtig gut und billig gegessen, wurden vom Chef noch auf Getränke und Dessert eingeladen. Einfach herrlich.














 
Klausmong

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hallole...
alles toll...
frage:
warum eine reise darstellen, die schon ca. 7 jahre her ist...
das geht mir nicht runter...
Warum sollte man das nicht tun?
Verstehe die Frage nicht.

Darf man nur aktuelle Reisen berichten?
Wusste nicht, das es verboten ist.

weil:
...ich stell dich auch nicht meine 2-jährige mauretanien-reise hier ein aus den jahren 1996 bis 98...
...das wären dann mehr als 400 hochintetessante bilders...
Mache doch mal.

Sicher interessant.
 
Klausmong

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Teil 4:


Am nächsten Tag wollten wir mal bis Griechenland ans Meer.
Dort dann ein paar Tage Pause.
Von Durres ging es weiter bis Vlora und über den Llogara Pass bis Sarande.





















Bei Sarande gibt es noch einen alten U-Boot Bunker.







Und ein kleiner Umweg über die Berge, bevor es nach Griechenland weitergeht.








 
Klausmong

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Teil 5:


Am Meer bei Vrachos ( 60km Südöstlich von Igoumenitsa ) angekommen, ist mal stumpf 6 Tage Pause angesagt.
Baden, Essen, Trinken und faul rumhängen.

























In der Nähe von Vrachos gibt es bei Kanalaki die Ancheron Schlucht.
Dieser Fluss ist laut griechischer Mythologie einer der Grenzflüsse des Hades und man kann da zu Fuß im Wasser laufen.
Was im Sommer angenehm kühl ist.






 
Klausmong

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Teil 6:


Nach 6 Tagen ist aber wieder mal Schluss mit faul und es geht weiter.
Von Vrachos nach Preveza und am Meer entlang bei Andirrio in den Golf von Korinth und nach Delphi.
Etwas Kultur mal als Abwechslung.

Und bei der Abfahrt von Vrachos schauen wir noch bei einer Olivenmühle vorbei und kaufen 10L frisch gepresstes Olivenöl.
Wenn wir schon überladen sind, dann wenigstens richtig !





Der Tag war extrem heiß. Wir haben einfach viele Pausen gemacht und was getrunken.











Impressionen vom Weg:















An der Strecke am Meer immer wieder Bauxit Bergwerke zu sehen:







Und dann endlich in Delphi am Campingplatz angekommen.
Mit super Ausblick.







Und gutem Restaurant.






 
Klausmong

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Teil 7:


In Delphi machen wir einen Tag Pause. Kulturtag.
Wir wollen uns die Zeit nehmen und die alte Stätte besichtigen.
Und ich kann es gleich mal vorwegnehmen, es ist es wirklich wert.



















Und am Nachmittag nach dem Herumlaufen noch die Füße in den Pool strecken.





Am folgenden Tag wieder durch das Hinterland auf kleinen Straßen Richtung Korinth.











Eigentlich wollten wir noch ein Stück fahren.
Aber durch Zufall in der Nähe einen schönen Campingplatz mit Strand gesehen und schon eingebogen.
Und beim Rumhängen im kühlen Gastgarten einer Taverne den Löschflugzeugen beim Wasser nachladen zugesehen.











Und am Abend am Strand sitzen, Wein trinken, die Nachtstimmung genießen und einem Gewitter in den Bergen zusehen.






 
Klausmong

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Teil 8:


Wir wollen nach dem Nachmittag am Meer wieder weiter.
Volos soll sehr schön sein, und dort wollen wir nun hin.
Also Richtung Athen, das großräumig umfahren, über die Berge bei Theben und dann eine Abkürzung mit 2 Fähren über eine Insel.

Weg vom Meer.





Quer über die Berge bei Theben.










Pause unterwegs. Einkaufen und selbst versorgen.







Wieder am Meer entlang.









Mittag und warten auf die Fähre.









Fähre als Abkürzung.








Am Campingplatz in Volos angekommen.
Und es war so schön da, dass wir uns entschieden haben, wieder einen Tag zu bleiben.
Rumlungern, Baden, Essen, Bier trinken und mal am Computer chatten.








 
Klausmong

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Teil 9:


Langsam müssen wir aber auch wieder an die Heimfahrt denken.
In ein paar Tagen sollten wir wieder zu Hause sein. Also Kurs nach Norden.
Zuerst aber von Volos weiter über Berge an die Ostküste Griechenlands.









Glück gehabt, eine echte Souvlakeria gefunden. Muss man testen.





Und am Olymp vorbeifahren habe ich immer nur mit Wolken am Gipfel und schönem Licht erlebt.





Einmal noch Camping am Mittelmeer.







Jetzt aber ab nach Bulgarien. Wir wollen an dem Tag mal vorwärtskommen.
Schauen das wir einfach mal Kilometer machen.
Das aber nur auf Landstraßen.
Und in Bulgarien fallen sofort die Bauwerke und Monumente aus der Zeit des Kommunismus auf.












Wir kommen gut voran, umfahren Sofia und erreichen am Abend nach 620km Vidim, eine Grenzstadt zu Rumänien und nicht weit von Serbien.
Wir haben 20 Euro in Bulgarischem Geld, die wir im Restaurant ausgeben wollen, damit wir nicht wieder wechseln müssen.
Wir haben es nicht geschafft, dass wir das zu zweit veresssen und vertrinken, und wir haben uns bemüht.
Ein paar Euro in bulgarischer Währung haben wir dann doch noch mitgenommen.


 
Klausmong

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Teil 11:


Letzter Tag. 450km bis nach Hause. Und das wollen wir gemütlich über Landesstraßen abwickeln.







Wieder zu Hause.
Die Ausbeute der Mitbringsel.
Was man halt so noch alles unterkriegt am Motorrad.





Die gesamte Tour. Es waren über 4.700km.
Die Anzeige auf Google Maps stimmt nicht, ist nur eine ungefähre Visualisierung der Reise.





Und noch ein paar Bonusbilder, Queerbeet.






























 
GS Peter

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Hallo Klaus,

weiter machen. Ich mag es total, in dieser Zeit mit Dir zu verreisen.

Wem das nicht gefällt braucht ja nicht mitzulesen. Bin gespannt, ob von dem Meckerer etwas interessantes und auch lesbares zu erwarten ist.
 
Klausmong

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Die Reise ist zu Ende. ich bin wieder zu Hause angekommen.

Mal schauen, ob ich noch ein paar Ausflüge auf der Platte habe zum Aufarbeiten.
 
ChiemgauQtreiber

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R 1200 GSA TÜ - Gelb & R 1250 GSA Trophy
Merci Klaus für zeigen und mitnehmen :goodjob:
hat mir gut gefallen :Super:


und wenn du noch was hast -von mir aus gerne

und wem´s nicht gefällt, der muß es ja nicht lesen.
 
Bikerscout

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Servus Klaus,,
danke fürs zeigen und die Zeit die Du investierst um uns auf Deinen Reisen mitzunehmen.:Super:
Wenn Du noch mehr hast von mir aus gerne.

Grüßle

Franz
 
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Balkan - Griechenland 2014

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