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kuhtreiber1967
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Jan, einerseits gebe ich dir Recht, andererseits widerspreche ich deinen Aussagen. Ich war 15 Jahre in der Platinen- Herstellung beschäftigt. Diese wurden bisher für alle elektrischen und elektronischen Geräte wie: Computer, Haushaltsgeräte, Geräte für Telekommunikation, Hörgeräte und natürlich auch für die Automobil- Industrie benötigt. Bereits Anfang 1990er Jahre war ein starker Anstieg der Elektroindustrie zu vermerken, es wurden Unmengen an Energie und Chemikalien sowie auch sauberes Leitungswasser für diesen Industrie- Zweig benötigt, denn die Kundschaft, zunächst im Bundesgebiet hatte eine enorme Nachfrage dieser Platinen. Zeitgleich sollte eine Umweltverträgliche Produktion eingeführt werden. Das heißt für einen Betrieb, der sich in einem momentaren Produktionswachstum befindet und vollständig ausgelastet ist, bewährtes gegen neues einzutauschen. Es sollen/ müssen neue umweltfreundlichere Produkte wie Chemikalien, energiesparende Maschinen usw. eingeführt werden. Dies muss das Unternehmen zunächst finanzieren, wobei zu Berücksichtigen ist, dass diese Umstellung nicht innerhalb von ein paar Wochen, sondern erst in mehreren Monaten, abgeschlossen ist, wenn überhaupt. Denn es finden viele Versuche statt, es müssen alte Maschinen abgebaut werden und direkt im Anschluss neue aufgebaut werden, damit kein Produktionsausfall stattfindet. Dies ist logischerweise so gut wie unmöglich. Die Umstellung auf eine umweltfreundliche Produktion ist mit hohen Unkosten, Material- Verbrauch ( Wegen Ausschuss) und höhere Lohnkosten (Neueinstellungen, Überstunden) verbunden. Folge ist, die vergraulte Kundschaft bestellt im Ausland und stellt dabei fest, dass trotz höherer Kosten für den Transport über See- und- Luftweg, das Produkt Zeitgerecht geliefert wird. Also, der Kunde bestellt weiterhin im Ausland. Der Deutsche, jetzt umweltfreundlich produzierende Betrieb, versucht seinen früheren Kunden zurückzugewinnen. Mit dem Argument, jetzt umweltfreundliche Ware zu liefern, zu einem höheren Preis wie bisher, wegen enormer Unkosten durch Umstellung der Produktion, lässt dieser sich nicht überzeugen. Zack Kunde weg, Geld weg. Folge: Entlassungen, Kurzarbeit und schließlich Schließung, des jetzt modernen Betriebes. Danke, ihr schlauen Politiker für eure kurzfristigen Entscheidungen im Rausch oder Wahn der Grünen. Neuaufbau der in Deutschland geschlossenen Betriebe, erfolgte nun im Ausland. Andererseits, war die Industrie in Deutschland stark veraltet, es gab viele Aus- und- Unfälle, besonders bei der Chemie- Industrie wie bsw. Höchst usw. Es wurden viele Umweltskandale aufgedeckt, wegen Abwasser in Gewässer, Fischsterben, Krankheiten der Bevölkerung auch der Tiere, um große Chemikalien- Vertriebe, Luftverschmutzung wie Smog, saurer Regen uvm. Ich sehe das Problem, bei den viel zu kurzen Zeiträumen der Fristen, zum erreichen von utopisch festgelegten Zahlen im Zuge der Klima- Politik. Wir ( Deutschland), hatten bedingt durch den 2. Weltkrieg, eine nur schnell, auf alten Fundamenten, ohne Rücksicht auf die Umwelt, aufgebaute Industrie. Die kann nicht mal eben innerhalb von 10, 20 oder 30 Jahren auf den neusten Stand des Möglichen gebracht werden, und dabei auch noch Wettbewerbsfähig bleiben. Das ist Schwachsinn. Da nützt auch nicht eine Vertrags- Unterschrift einer Frau Merkel und ihrer inkompetenten Nachfolger. Wirtschaftlicher Totalschaden, deutscher Betriebe, wird im Ausland neu aufgebaut, weil: Geht Zeitnaher und günstiger.Steuererhöhungen, fördern dieses zusätzlich. Falsche Politik= Falsche Wirtschaft. Und jetzt kommt noch Fachkräftemangel dazu. Der Industrie- Zweig Motorrad, ist das wenigste dabei. Für mich aber scheiß wichtig. Game over !
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