So ist es, Google-KI:
Die Milliardenschäden der Nuklearkatastrophe von
Fukushima werden
vom Betreiberkonzern TEPCO und dem japanischen Staat – und damit letztlich von den Steuerzahlern und Stromkunden – gemeinsam getragen.
Da die Gesamtkosten für Entschädigungen, Dekontamination und den jahrzehntelangen Rückbau der Reaktoren auf weit über
100 bis 200 Milliarden Euro geschätzt werden, musste ein komplexes Finanzierungssystem geschaffen werden. [
1,
2]
Die Lastenverteilung gliedert sich wie folgt:
1. Der Betreiber TEPCO (Tokyo Electric Power Company)
Nach japanischem Recht gilt das Verursacherprinzip, weshalb die
TEPCO rechtlich voll für die Schäden haftet. [
1]
- Da die Summen das Unternehmen sofort in den Ruin getrieben hätten, wurde TEPCO faktisch verstaatlicht. Der Staat übernahm die Kontrollmehrheit. [1]
- TEPCO muss die Kosten über Jahrzehnte hinweg durch eigene Gewinne, Sparmaßnahmen und Kredite abstottern. Zudem wurden ehemalige Spitzenmanager von Gerichten zu astronomischen Schadenersatzzahlungen im zweistelligen Milliardenbereich verurteilt. [1, 2]
2. Der japanische Staat (Fonds zur nuklearen Entschädigung)
Um die Zahlungsunfähigkeit von TEPCO zu verhindern und Betroffene schnell zu entschädigen, hat die Regierung einen staatlich unterstützten
Fonds eingerichtet (die
Nuclear Damage Compensation and Decommissioning Facilitation Corporation). [
1]
- Der Staat leiht TEPCO über diesen Fonds zinslose Kredite in Milliardenhöhe, damit die Entschädigungen fließen können.
- Zudem übernimmt der Staat einen erheblichen Teil der Kosten für die Dekontaminierung der Umwelt und den Bau von Zwischenlagern direkt aus dem Steuerzahler-Budget.
[1, 2, 3]
3. Die japanischen Stromkunden
Ein weiterer Teil der Lasten wird auf die Allgemeinheit umgelegt:
- Andere japanische Atomkraftwerksbetreiber müssen in den staatlichen Fonds einzahlen (erhöht die Stromkosten), da sie im Gegenzug staatliche Absicherungen erhalten.
- Diese Kosten sowie die erhöhten Beschaffungskosten für fossile Energieträger (die als Ersatz für den abgeschalteten Atomstrom importiert werden mussten) wurden und werden über höhere Stromgebühren direkt an die Haushalte und Firmen in Japan weitergegeben.