Motorradbatterie

Diskutiere Motorradbatterie im Technik & Bastel-Ecke Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Hallo zusammen, fahre zusätzlich zu meiner 1250er noch eine HondaNC750 als Pendler Bike. jeztzt braucht die gute nach 4 Jahren mal eine neue...
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novaar

Themenstarter
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Hallo zusammen,

fahre zusätzlich zu meiner 1250er noch eine HondaNC750 als Pendler Bike.

jeztzt braucht die gute nach 4 Jahren mal eine neue Batterie. Habe jetzt online 3 passende Batterien gefunden. Ich habe hier entweder die Nitro-Batterie oder die YUASA uns Auge gefasst. Die LI-batterie will ich nicht holen. Kann mir einer sagen warum der Preisunterschied zwischen der NITRO und der YUASA so groß ist? Lohnt sich der Aufpreis? Oder soll ich die günstige NITRO holen? Ist ja auch eine GEL-Batterie. für was steht denn bei der YUASA das Kürzel WC? Ist die YUASA auch eine Gel-Batterie?

Sorry für die vielen Fragen. Aber ich habe mich bisher noch nie Motorrad Batterien beschäftigt, da meine BMW's nie eine neue gebraucht haben.

Danke Euch

Anbei der Link wo die Batterien aufgelistet sind.


myMoto, der Bike-Teileprofi mit gro?er Auswahl
 
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gstommy68

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Hallo
Batterieherstellung ist ne ziemliche Sauerei. Könnte sein das die günstige Batterie in irgendeinem Billiglohnland hergestellt wird wo auf Arbeits- und Umweltschutz gepfiffen wird. Da sind halt die Arbeiter ruchzuck hinüber und der Dreck ( u.a Schwermetalle) wird einfach in die Umwelt gekippt.
Dafür gibt es die dann hier zum Schnapperpreis. (Wenn du sowas unterstützen willst)
Ansonsten nutze mal die Suchfunktion zum Thema Batterie, da gibt es ne Menge infos zum Thema.
Auch bei Powerboxer findest du ne Menge Infos zu deinem Thema.

gruß
gstommy68
 
Eckart

Eckart

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Da solltest Du doch lieber in einem Honda-Forum fragen ?!
warum der Preisunterschied zwischen der NITRO und der YUASA so groß ist?
Natürlich könnte zutreffen, was gstommy68 schreibt, aber das sind ja bloße Vermutungen. Man müsste recherchieren, aber oft wird die Herkunft versteckt.

Bekannt ist Yuasa aber als Erstausrüster verschiedener Motorradmarken und kann damit selbst als Markenhersteller gelten, während mir Nitro kein Begriff ist.

Des Weiteren ist die Yuasa ein AGM-Ausführung, also wartungsfrei, wie sich aus der Produktbeschreibung unter Deinem Link ergibt. Allein die höherwertige Technik erklärt den Preisunterschied.

Eckart
 
gerd_

gerd_

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Hi
Die gestellte Frage wird auch im Hondaforum nicht besser/kompetenter beantwortet werden.
Das in meinen Augen Wesentliche hat gstommy68 gesagt. Dazu kann man Produkte eben "gut" herstellen oder so, dass "sie die Gewährleitung hoffentlich überstehen".
gerd
 
S

schmio

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Hallo,

in die Honda eine Yuasa einbauen und fertig (ist auch die Erstausrüstung).
Bisher keine Probleme damit gehabt,in die kleine GS kam jetzt auch eine Yuasa,nach dem die BMW-Batterie am Ende war.
In die große GS kommt auch eine,wenn die originale den Geist aufgibt.

MfG schmio
 
Lummel

Lummel

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Kann nur immer wieder die LiFePo von Shiatsu empfehlen.
 
gerd_

gerd_

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Hi
Dass er keine Li-Batterie will hat er doch geschrieben. Ist auch nicht prickelnd bei Winterbetrieb.
gerd
 
Klausmong

Klausmong

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Ich arbeite in einem Geschäft, wo wir LI Batterien vertreiben.

Ich persönlich würde nicht dazu raten, weil ich selbst sehe, was wir an Kunden Rückläufern und Reklamationen bei den Batterien haben.
Und das ist sehr überdurchschnittlich hoch.
 
Boxerpower

Boxerpower

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Ich persönlich kaufe mittlerweile keine Batterie mehr übers Internet. Rücksendung problematisch wenn defekt. Ich kaufe beim Örtlichen Luis/Polo usw, denen ich die Batterie auf den Ladentisch stellen kann wenn defekt.
In den letzten 2 Jahren eine Batterie nach 2 Monaten, eine kurz vor Garantieablauf. LiLo Batterie auch nach 2 Mo Defekt, die hat Amazon aber umgetauscht. Batterie ist Heute eine Glücksache. Manche halten Ewig manche nicht.
AGM ist etwas teurer, aber auch besser. So 35€ Batterieen kauf ich nicht mehr. Lehrgeld schon bezahlt.
Mfg.
 
kh-office

kh-office

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F650GS Dakar
Mal kurz:
HI-Q Batterie, also High End Batterie :bounce: letzte Woche ausgebaut und gesehen, oops, schon 5 Jahre verbaut. Säurestand durchweg 2-3cm unter Minimum und 2019 u. 2020 nicht nachgeladen. Lediglich 2020 bei Inbetriebnahme nach Winterpause mal kurz zum Start überbrückt.....
Dieses Jahr noch so gefahren ohne Probleme.

Ich werde mir nächstes Frühjahr wieder ne Säure, höchstens ne Gel einbauen und es gibt auch Batterien von Bosch, Varta und so von 30€ bis 50€ im Net.

Bekannter Werstattmeister mit Werkstatt hat mal gemeint, schneller Qualitätsunterschied sieht man, wenn man die noch leeren Batterien mal auf die Waage stellt. Die schwerere Batterie wäre dann die Wahl.
 
gerd_

gerd_

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Hi
"Nasse" Säurebatterien gibt es noch? Die meisten "Gel" Batterien sind AGM. Das ist nicht schlechter, nur ist die Säure anders eingedickt. Akku: Vergleich von Normal-, Gel-, AGM- und Reinblei
Wenn der Meister die Batterien nach Gewicht kauft, glaubt er auch an Glaskugeln. Einerseits kann man ihm dann "viel Gehäuse" verkaufen, andererseits besteht seine "erste Wahl" dann vielleicht aus 6x zwei dicken Elektroden. Die sind schwer weil kaum "Luftspalte" zwischen den Platten zu sein brauchen. Dummer Weise hängt aber die mögliche Stromabgabe von den verschachtelten Plattenoberflächen ab. Theoretisch wären also lauter papierdünne Platten mit jeweils papierdünnem Abstand ideal. Also viel Luft und somit wenig Gewicht. Praktisch zerbröselt eine solche Konstruktion recht schnell und so muss man einen Kompromiss schliessen. Die einen machen dann die Platten etwas dicker und somit stabiler, die Anderen erreichen die gleiche Stabilität durch teuere Materialzusätze (u.A. Antimon)
gerd
 
Eckart

Eckart

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"Nasse" Säurebatterien gibt es noch?
Offensichtlich markieren sie das untere Ende der Preisskala, wie sich schon aus der Bewertung des Startbeitrags dieses Threads entnehmen lässt.
Die meisten "Gel" Batterien sind AGM.
Aber die Unterschiede sind Dir bekannt ?
Die Beschreibung unter Powerboxer mit ihren unbegrenzten Strömen für Reinblei-Batterien kommt mir da etwas suspekt vor.
https://de.wikipedia.org/wiki/VRLA-Akkumulator#Gel-Akkumulator schrieb:
Der Innenwiderstand von Gel-Bleiakkumulatoren ist höher als bei vergleichbaren nicht verschlossenen Bleiakkumulatoren. Sie sind daher weniger geeignet, hohe Ströme zu liefern, wie sie bei der Anwendung als Starterbatterie erforderlich sind. Für Motorräder, Motorroller und ähnliche Fahrzeuge sind Gelakkumulatoren allerdings gerade wegen ihrer geschlossenen Bauform sehr wohl verfügbar
und
https://de.wikipedia.org/wiki/VRLA-Akkumulator#Absorbent_Glass_Mat_(AGM) schrieb:
Vlies-Akkumulatoren können mindestens gleich hohe Ströme wie offene Versionen liefern[1] und werden etwa als Starterbatterie in Motorrädern, Booten (keine auslaufende Säure beim Kippen oder Kentern), Fahrzeugen mit Start-Stopp-System oder Elektrofahrzeugen (so z. B. im CityEL) verwendet. Auch bei Car-Hifi-Anwendungen werden diese Akkumulatoren vermehrt eingesetzt. Dort macht man sich den niedrigeren Innenwiderstand (im Vergleich zu Nassakkumulatoren) zunutze.
Demnach wäre AGM dem Gel überlegen.
Das entspricht auch meinen eigenen Erfahrungen, wobei ich allerdings auch nur Pech gehabt haben kann.

Die Gel-Batterie kauft man einbaufertig. Bei der AGM-Batterie macht man die Erst- und einzige Befüllung selbst. Somit muss man eine Gel-Batterie möglichst frisch kaufen, bei der selbst befüllten AGM kommt es nicht so darauf an, weil ihr "Leben" erst mit dem Füllen beginnt.

Insofern wäre das auch meine Empfehlung, um die Antwort auf die ursprüngliche Frage zu vervollständigen.

Wenn der Meister die Batterien nach Gewicht kauft
Solche Faustregeln mögen früher ihre Berechtigung im Vergleich von Batterien mit einheitlicher Technologie gehabt haben, heute dürften sie überholt sein.

Eckart
 
gerd_

gerd_

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Hi
Die Unterschiede sind mir bekannt. Allerdings habe ich meine letzte AGM (für's Auto) fix-fertig gekauft. Da hätte man auch nix einfüllen können weil keine ausschraubbaren Stöpsel dran sind.
Die Wikipediaartikel halte ich für nicht ganz korrekt. Die Unterschiede bei den Innenwiderständen sind im Toleranzbereich der Messfehler.
Nachdem Gel oder AGM nicht in erster Linie dafür da sind um die Batterien auf den Kopf stellen zu können sondern um sie am Blubbern zu hindern und die Möglichkeit zu geben um "Rekombinieren" zu können wenn sie, wie im Fahrzeug üblich, mit zu hoher Spannung geladen werden. Ausserdem wird die Plattenstruktur (es sind ja keine Blechplatten) gestützt wenn hohe Ströme versuchen Partikel rauszureissen und somit Bleischlamm (fast) verhindert.
Die unbegrenzten Ladeströme für die HAWKER gibt der Hersteller an. Dazu gibt es genügend Lesematerial. Ich habe das allerdings relativiert und bei einer 18Ah Batterie mit ca 120 A errechnet.
Aber: Wer hat die Möglichkeit eine Batterie mit 13,7 V und 120A zu laden? Somit "übersetzt" der Hersteller die 120 A vielleicht mit "beliebig" und könnte damit ausdrücken wollen "egal welches Ladegerät, wenn's für 12 V ist, häng' es einfach dran!".
Aber das steht alles ausführlich bei PB.
gerd
 
Thema:

Motorradbatterie

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