My Way to Dakar- Die etwas andere GS!

Diskutiere My Way to Dakar- Die etwas andere GS! im R 1300 GS Forum im Bereich Motorrad Modelle; Stimmt, ich sowieso nicht ! :lalala:
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Majestix95

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Servus zusammen,
heute mal wieder ein kleines Update zum Thema Gewicht sparen – ein Punkt, der sich durch das ganze Projekt zieht.
Ich habe die originale BMW Batterie (Lithium-Version) gewogen:
➡ 1,879 kg
Die neue Batterie, die ich verbaut habe, bringt dagegen nur:
➡ 0,689 kg
Das bedeutet eine Ersparnis von knapp 1,2 kg – und das an einer Stelle, die man oft unterschätzt.
Was mich zusätzlich überzeugt hat:
Die neue Batterie ist extrem kompakt und passt dadurch perfekt in den Halter der ABS-Einheit. Genau solche Lösungen liebe ich – Gewicht sparen und gleichzeitig den Bauraum optimal nutzen.
Weitere technische Daten und Details zur Batterie findet ihr in den Bildern.
Ein weiteres kleines Puzzleteil auf dem Weg zur leichten und kompromisslosen R1300RR.
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teileklaus

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ja klar hatte ich auch im Programm, leider bezeichnet Aliant die 14 er nicht mit einer Kapazität, der Startstrom reicht natürlich.
Aber man tauscht hier 10 AH Lifepo gegen 5,5 oder höchstens 6 AH.
Ich hab gerade eine Lifepo zusammengebaut, die hat echte 8 AH und wiegt 1,5 KG
Hab noch einen Zellen Doppelpack mit 2 X 4,5 AH die Batterie wiegt mit Gehäuse 1,35 kg.
Die wäre vergleichbar zur Aliant YlP 18, die würde ich vorziehen, klar das Gewicht...
Das BleiÄquivanlent ist irreführend, weil die Kapazität verschwiegen auch mir als Händler nicht dargelegt wurde.
 
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Majestix95

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ja klar hatte ich auch im Programm, leider bezeichnet Aliant die 14 er nicht mit einer Kapazität, der Startstrom reicht natürlich.
Aber man tauscht hier 10 AH Lifepo gegen 5,5 oder höchstens 6 AH.
Ich hab gerade eine Lifepo zusammengebaut, die hat echte 8 AH und wiegt 1,5 KG
Hab noch einen Zellen Doppelpack mit 2 X 4,5 AH die Batterie wiegt mit Gehäuse 1,35 kg.
Die wäre vergleichbar zur Aliant YlP 18, die würde ich vorziehen, klar das Gewicht...
Das BleiÄquivanlent ist irreführend, weil die Kapazität verschwiegen auch mir als Händler nicht dargelegt wurde.
Danke dir für den ausführlichen Input 👍
Du hast absolut recht – die Angaben bei LiFePO4 Batterien sind teilweise nicht ganz transparent, vor allem wenn es um die tatsächliche Kapazität geht.

Für meinen Anwendungsfall war der Fokus aber ein anderer:
Ich brauche keine große Kapazität, weil ich auch nicht mehr die komplette Serienelektrik wie bei der originalen 1300er fahre.
Die Batterie hat bei mir im Prinzip eine klare Aufgabe:
Starten – und das zuverlässig.
Und genau da war für mich der Startstrom entscheidend, weniger die nominellen Ah.
Daraus hat sich dann auch die Wahl dieser Batterie ergeben.
Gewicht, Baugröße und ausreichend Startleistung haben für mich in Summe einfach am besten gepasst.
Ich denke, für meine Anwendung wird das absolut ausreichen –
aber wie immer gilt: Die Praxis wird es zeigen.
Genau das macht das Projekt ja auch aus: ausprobieren, lernen und weiter optimieren. (Glaub mir lernen darf ich mehr als mir lieb is^^)
 
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Majestix95

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Servus zusammen,
auch über Ostern habe ich natürlich brav meine Stunden an der R1300RR verbracht – und mich intensiv mit ihren kleinen (und größeren) Problemen beschäftigt.
Aber genau das gehört dazu.
Wenn man so ein Motorrad selbst baut und erschafft, entwickelt man auch ein ganz gutes Gefühl dafür, was ihr fehlt und wo der Fehler liegen könnte.
Und das aktuelle Problem?
👉 Ganz einfach: Sie geht nicht an. 😅
Egal was ich probiere – selbst mit originalem Kabelbaum will sie nicht starten.
Aktuell sieht es stark danach aus, dass das Keyless Ride System die Freigabe nicht erteilt.
Ich habe auch schon eine Vermutung, woran es liegen könnte…
aber dazu gibt’s mehr, sobald ich die Lösung wirklich in der Hand habe.
Die guten News:
Das Fahrwerk ist zurück – und ich habe jetzt das erste 1of1 Federbein für die R1300RR.
Gebaut wurde das Ganze von einem Bekannten, der absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist – vor allem wenn es um BMW und ESA-Fahrwerke geht.
Er schafft es, selbst stark gebrauchte Systeme wieder perfekt fahrbar zu machen.
Was viele nicht wissen oder unterschätzen:
👉 Die meisten ESA-Fahrwerke sind nach rund 20.000 km technisch schon deutlich verschlissen (vor allem die elektronischen Einsteller) – oft ohne, dass es der Fahrer wirklich merkt, weil es schleichend passiert.
Kleine Empfehlung am Rande 😉
Auch Versand z. B. nach UK ist kein Problem – bei Reparaturen fällt kein Zoll an, da es sich um einen temporären Import handelt.
Zum Federbein selbst:
20260407_112158.jpg

Ein echtes 1of1 – „aus 3 mach 1“.
Mehr Ölvolumen als Serie
Mehr Öl als ein TTX
Mehr Öl als ein Tractive für die R1250/R1300
Warum das wichtig ist?
👉 Mehr Öl = mehr thermische Stabilität
👉 Bedeutet: Das Fahrwerk überhitzt später und liefert länger konstante Performance
Gerade im Rally-Einsatz ein riesiger Vorteil.
Zur Front:
20260407_112512.jpg

Die Gabeln haben jetzt 260 mm Federweg bekommen
– mit einem Setup, das er sonst für T7- und 890-Fahrer entwickelt, natürlich individuell auf mein Gewicht abgestimmt.
Es geht also Schritt für Schritt weiter – auch wenn nicht immer alles sofort funktioniert.
Aber genau das macht den Aufbau aus.
Sobald sie läuft… wird’s richtig spannend.
 

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Cloudy

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Weitere technische Daten und Details zur Batterie findet ihr in den Bildern.
Wow, so eine Aliant YLP 14 habe ich in meine Yamaha MT09 eingebaut. Auf der Unterseite steht: LFP 12V 50Wh, also 4,5Ah. Als „Weight“ 740g ; hier oben sind es noch 760g. Also habe ich schon eine neuere.

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Majestix95

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Servus zusammen,
mal wieder ein kleines Update zur R1300RR – und diesmal mit einer richtig guten Nachricht:
👉 Sie startet!
20260412_164701.jpg

Aber der Weg dorthin war… sagen wir mal, etwas lehrreich 😅
Was war das Problem?
Wie ich eigentlich von Anfang an vermutet hatte, lag es am Keyless Ride System – und ehrlicherweise auch ein Stück weit an mir selbst.
Ich war etwas zu voreilig beim Verkauf von Teilen.
Konkret geht es um die sogenannte Keyless Ride Unit.
Viele denken dabei nur an die Antenne – tatsächlich ist das Ganze aber deutlich komplexer. Es handelt sich um eine Einheit bestehend aus:
dem eigentlichen Modul
der Arretierung für das Lenkradschloss
und dem kompletten Mechanismus mit Elektromotor und Getriebe
Also ein Bauteil, das man eigentlich nicht zerlegen sollte.
Mein Fehler
Natürlich war mein Gedanke wieder:
👉 Gewicht sparen.
Also habe ich die Keyless Ride Unit vom kompletten Mechanismus getrennt – Elektromotor, Getriebe etc. raus.
Soweit so gut…
Getestet habe ich es aber nie.
Und dann kam der eigentliche Fehler:
Ich habe die komplette Front – also Gabeln, Steuerrohr und Gabelbrücke – verkauft… inklusive dieser Einheit.
Ohne nochmal darüber nachzudenken. 😅
Das hat mich am Ende gut zwei Wochen Projektzeit gekostet.
Warum funktioniert das nicht ohne Weiteres?
Das System ist so aufgebaut, dass es ständig überprüft:
👉 Wo steht der Verriegelungs-Pin?
Über das Zahnrad (inkl. Magnet) erkennt das Steuergerät die Position und gibt erst dann das Startsignal frei.
Ohne Motor, ohne Pin, ohne Bewegung →
keine Freigabe. Kein Start.
Ich habe wirklich einiges ausprobiert:
Widerstände
verschiedene elektrische Lösungen
sogar mit Magneten „getrickst“
…aber nichts hat zuverlässig funktioniert.
Die Lösung
Am Ende war es dann doch „einfach“:
Ich habe ein gebrauchtes Lenkradschloss einer R1300 besorgt,
das originale Modul dort wieder montiert
– und einfach getestet.
👉 Und es hat sofort funktioniert.
Manchmal ist der einfachste Weg eben doch der richtige.
Fazit
Falls jemand irgendwann auf die gleiche Idee kommt:
👉 Finger weg davon, die Keyless Ride Unit zu „zerlegen“, ohne das System komplett zu verstehen.
Das Ding ist komplexer, als man denkt.
Und jetzt?
👉 Die R1300RR läuft.
Wenn alles gut geht, wird sie kommendes Wochenende das erste Mal bewegt.
Noch nicht final fertig – aber schon sehr, sehr nah dran.
Und das ist ein ziemlich gutes Gefühl.

Noch ein wichtiger Punkt zum Schluss
Was man bei der ganzen Sache wirklich verstehen muss:
👉 Wenn die Keyless Ride Unit bzw. das Lenkradschloss nicht weiß, wo der Pin steht, gibt es keine Startfreigabe.
Das bedeutet im Klartext:
Das Motorrad könnte technisch eigentlich komplett in Ordnung sein –
aber wenn diese Einheit nicht korrekt funktioniert oder „stirbt“, hast du im schlimmsten Fall einfach ein stillgelegtes Motorrad.
Es gibt allerdings einen Workaround:
Hier im Forum hat jemand den Mechanismus komplett zerlegt, den Pin entfernt und das System so positioniert bzw. „fixiert“, dass die Unit denkt, alles ist in Ordnung. Damit hat es dann auch funktioniert.
👉 Also ja, es gibt Lösungen – aber ich muss ehrlich sagen:
Das ist schon alles ein bisschen… zach.
Auf der anderen Seite gibt es auch andere Beispiele:
Die R12 G/S hat ebenfalls Keyless Ride, aber dort sind z. B. das Lenkradschloss und der Tank mechanisch gelöst und nicht elektrisch.
Das führt dann wiederum zu ganz anderen Situationen:
Man kann theoretisch das Motorrad starten, losfahren – und das Lenkradschloss ist noch drin.
👉 Auch nicht wirklich optimal… oder eher gesagt: ziemlich gefährlich.
Am Ende sieht man:
Es gibt hier kein perfektes System – nur verschiedene Ansätze mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen.
Und genau bei solchen Details merkt man wieder:
👉 Wie komplex moderne Motorräder geworden sind – selbst bei einem Bauteil, dem man am Anfang kaum Beachtung schenkt.
 
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kuhtreiber1967

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Oh Mann, du bist verdammt gut, bei dem was du da machst, und ich zu alt dafür :eekek: ! Hut ab ! :daumen-hoch:
 
gsnorbert

gsnorbert

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westliches Rheinland
Modell
HP2 Megamoto (verkauft) 1200 GS Triple Black (2011), Mash Fifty (verkauft)
Hallo, ist das Teil Nummer 1 dieses Modell mit den Magneten?
IMG_3647.jpeg
 
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kuhtreiber1967

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Unter 200Kg, ist schwer zu glauben ! Nein, kann ich nicht glauben ! Wenn dir das gelingt, bist du " The
Motorcycle- King" :worthy:
 
Thema:

My Way to Dakar- Die etwas andere GS!

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