Dr. Thomas Jahn (Facebook):
Hier nochmals der (inzwischen vielfach kritisierte) Gesamttext von Harald Martenstein. Die Kritik, z.B. von dessen Ex-Kollegen Robin Alexander bezieht sich darauf, dass Martenstein angeblich böse rechte Autoren wie Michel Houellebecq und Jean Raspail zitiert. Die Kritiker der Migrationskritik scheinen persönlich noch zu wenig von Zuständen wie in Ceuta, Berlin-Neukölln oder den Banlieues von Paris oder Marseille betroffen zu sein. Dank ihrer jahrelangen Verunglimpfung der Warner und Migrationskritiker dürfte sich das sehr bald ändern.
Harald Martenstein:
"Die Eroberungsmigration wird Europa zerstören. Für immer. Das ist schade!!!
Längst ist Eroberungsmigration zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden, von der sowohl Putin als auch Erdogan und nun vermutlich auch Marokko Gebrauch machen.
Es gibt einen Bestseller, der den Fall Europas schon 1973 beschrieben hat und den der französische Autor Michel Houellebecq als Inspiration für seinen Roman „Unterwerfung“ benutzt hat. „Das Heerlager der Heiligen“ von Jean Raspail wurde millionenfach verkauft und von den deutschen Feuilletons ignoriert.
2018 erschien dann eine Geschichte im „Spiegel“, in der es hieß, die Kenntnis dieses Buches, das mit Orwells „1984“ zu vergleichen sei, gelte als „Erkennungszeichen der neuen, bürgerlichen Rechten“.
Eine Armada aus Handelskähnen bricht, beladen mit 800.000 Armen, in Kalkutta auf und landet in Südfrankreich. Hier ein gekürzter Auszug aus dem „Spiegel“-Text von Alexander Smoltczyk: „Europa ist ratlos. Komitees gründen sich, es gibt Gebetskreise, Schweigemärsche, Kindermalwettbewerbe ,Wir und die Gäste vom Ganges‘. Währenddessen verrammeln die Küstenbewohner ihre Villen und fliehen nach Norden. Die Hypermarchés sind geplündert, Soldaten verweigern aus Mitleid den Befehl zu schießen. Es ist ein umgekehrter Kolumbus-Moment, eine Landnahme, doch diesmal unter dem Beifall der Eingeborenen.“ Im Gespräch sagte Raspail, der 2020 starb, dass sein Roman von der Feigheit der Europäer handele.
Auch der Ansturm Zehntausender junger Männer aus Afrika auf die kleine spanische Stadt Ceuta kam vom Wasser. Es sah ein bisschen wie D-Day aus, Landung in der Normandie, allerdings unbewaffnet. Gleichzeitig erinnerten die Bilder aus Ceuta viele Deutsche an den September 2015, als die deutsche Grenze faktisch aufhörte, zu existieren.
Dschihadisten und Kriminelle
In Ceuta überreichte niemand mehr den Ankömmlingen Blumen. Die Einheimischen versteckten sich in ihren Häusern. Es waren vermutlich 70.000 Invasoren, von denen Tausende immer noch dort sind. Laut etlichen Berichten sind Dschihadisten und Kriminelle unter ihnen – also genau das, was wir in Europa dringend brauchen, oder?
Längst ist diese Art von Eroberungsmigration zu einer Waffe gegen das dumme, schwache Europa geworden, von der sowohl Putin als auch Erdogan und nun vermutlich auch Marokko Gebrauch machen. In Deutschland sorgen sich viele Linke nicht so sehr um Vergewaltigte oder um Erstochene, die gelten für sie als der unvermeidliche Preis für das, was sie Vielfalt und Buntheit nennen. Sie sorgen sich vor allem darum, ob wir auch höflich genug mit den Eindringlingen sprechen. Invasoren? Eroberer? Niemals! Der „Spiegel“ schreibt lieber von „Gestrandeten“. Mit anderen Worten: 70.000 Mal wurde Robinson Crusoe wiedergeboren.
Die Geschichte der Menschheit ist, vom Anbeginn bis heute, voll von Eroberungen, von Invasionen, von der Verdrängung der Schwachen durch Stärkere. Die Naiven, die unbekannte Fremde mit Blumenkränzen begrüßten, haben es immer bereut, falls sie nicht ausgerottet wurden, bevor ihnen ihr Fehler klar wurde.
Europa hat, was wirtschaftliche Dynamik betrifft, schon weit bessere Zeiten gesehen. Aber es ist immer noch relativ wohlhabend, auch wenn es von immer mehr Ländern überholt wird, auf die hier viele früher arrogant herabgeblickt haben. China. Indien. Die Golfstaaten.
Ein mit Europa vergleichbares Migrationsproblem haben solche Länder nicht, auch Japan hat es nicht. Wenn sie überhaupt jemanden hineinlassen, dann als Arbeitskraft und auf Zeit. In Japan hat kaum jemand Sehnsucht danach, seine Identität zu verlieren. Es glaubt auch kaum jemand daran, dass man historische Schuld dadurch wiedergutmachen könnte, dass man aus der Geschichte verschwindet und sich im Nichts auflöst wie ein Tropfen im Ozean.
So etwas wie der Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta wäre vor der Küste eines anderen Kontinents als Europa heutzutage schwer vorstellbar. Auch Dubai und Saudi-Arabien sind nicht allzu weit weg von Afrika, noch reicher und voller Jobs. Aber dort würde man schießen auf Leute, die sich in Massen unerlaubt der Grenze nähern.
Diese jungen Männer wollen Wohlstand, das ist verständlich. Es ist ihnen vermutlich ziemlich egal, wo sie ihn finden. Einwanderer in die USA zum Beispiel wollen in der Regel Amerikaner werden, zumindest ihre Kinder schaffen das meistens auch. Viele der jungen Männer aus Nordafrika aber wollen gerade nicht Europäer werden. Sie sind nicht begeistert vom europäischen Lebensstil, bei vielen ist sogar das Gegenteil der Fall. Sie verachten diesen Lebensstil, sie halten ihre Religion und ihre Regeln für die einzig akzeptablen.
Sie wollen nach Europa, weil es möglich ist, hineinzukommen. Und sie wollen aus Europa für sich an Vorteilen herausholen, was sich herausholen lässt, wie genau, wird sich dann zeigen. Sobald ihre Zahl es hergibt, werden sie die Regeln bestimmen.
Aus ihrer Sicht ist das völlig legitim. Aus europäischer Sicht war es sehr dumm, sich darauf einzulassen. Es wird Europa zerstören, für immer. Das ist schade."
Meine Meinung:
Es wird genau so kommen. Und dabei spielt es keine Rolle ob ein paar "stabile" Muslime sich toll integriert haben. Die werden einfach mit überrannt.
Das ist eine reale Gefahr für Europa wenn es nicht zu einen schnellen Politikwechsel kommt! Wer das anders sieht, möge doch bitte erklären warum! Mir fehlt da jegliche Vorstellungskraft, wie das mit einem linken "Weiter so" funktionieren soll.