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Diskutiere Treffend beschrieben...... im Smalltalk und Offtopic Forum im Bereich Community; Am Pranger (rb) Bundespräsident Joachim Gauck darf nicht vom Völkermord an Armeniern sprechen, Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann...
GSMän

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Am Pranger
(rb) Bundespräsident Joachim Gauck darf nicht vom Völkermord an Armeniern sprechen, Niedersachsens Landtagspräsident Bernd Busemann kein Flüchtlingskontingent für verfolgte Christen aus Syrien thematisieren. Alle, die eine schärfere Gangart gegen islamistische Umtriebe, mehr Integrationsanstrengungen von Migranten fordern oder die jetzt auch von Bundes-kanzlerin Angela Merkel wiederholte Äußerung des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland, nicht unkommentiert stehenlassen wollen, müssen sich auf einen Sturm der Entrüstung und Beschimpfungen wie „Hardliner“, „unverbesserlicher Konservativer“, „Rassist“ oder „....“ ein-stellen. Eltern dürfen weder Kritik an der inklusiven Schule üben noch sich skeptisch über kopf-tuchtragende Lehrerinnen oder die „5exuelle Vielfalt“ äußern, die Einzug in den Unterricht und die Schulbücher halten soll. Exponierte Akteure auf der öffentlichen Bühne wie Thilo Sarrazin oder der ehemalige Bezirksbürgermeister des Berliner Stadtteils Neukölln, Heinz Buschkowsky, die die bisherige „Multikulti“-Politik für gescheitert erklären, stoßen auf schroffe Ablehnung und handfeste Diffamierung – aber auch auf Zustimmung in großen Teilen der Bevölkerung.
Dennoch steht am Pranger und wird als Andersdenkender geächtet, wer heute öffentlich Positionen vertritt, die jenen zuwiderlaufen, die von den etablierten Parteien vorgegeben sind, von den klassischen Medien verinnerlicht, entsprechend transportiert und damit als Mehrheits-meinungen, als sogenannter Mainstream und „politisch korrekt“ verkauft werden. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts herrscht in Deutschland weder eine Streit- noch eine Debattenkultur, die diese Bezeichnung verdienen würde. An die Stelle des rationalen Austausches von Argumenten ist die moralische Verdammung getreten. Politik und Medien üben sich im Polarisieren und Skandalisieren. Mitteltöne, differenzierte Positionen bleiben weitgehend ungehört.
Auf Deutschland lasten noch immer die NS-Zeit und der .......... Das hat zu zahlreichen Tabuthemen in der öffentlichen Debatte geführt. Zusätzlich sorgte das totalitäre Regime der Einheitspartei SED in der untergangenen DDR für eine erneute Gleichschaltung der öffentlichen Meinung im Osten des Landes. Dass sich mittlerweile viele Menschen dazu hinreißen lassen, im Internet auf Teufel komm raus Schmähreden in die Welt zu schicken, darf nicht darüber hin-wegtäuschen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung erneut schweigt – aus Angst, dem wahrgenommenen Meinungs-Hauptstrom nicht zu entsprechen und dadurch Nachteile zu erlei-den. Je mehr die eigene Position von der der Mehrheit abweicht, desto größer werden die Hemmungen, sich zu äußern. Dieses Phänomen hatte die Kommunikationsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann in den 1970-er Jahren als „Schweigespirale“ beschrieben und wurde dafür vom damaligen Mainstream innerhalb ihrer Zunft und in den meisten Medien als Wasserträgerin konservativ-reaktionärer Kräfte attackiert.
Auch heute negieren Politik und Medien hartnäckig, dass sie mit gemeinsam propagierten stromlinienförmigen Einheitsmeinungen nicht nur die Mehrheit der Bevölkerung verstummen lassen, sondern viele Menschen in den mehr oder minder stillen Protest oder in die völlige Politikabstinenz treiben. Krokodilstränen zu vergießen über Wahlmüdigkeit, über rechts- oder linksradikal wählende Bürger/innen, über die Unterstützung von Pegida und Co, über den Zulauf zur AfD oder über Neo-Faschisten, die Bürgermeister ungehindert aus dem Amt treiben können, ist völlig unangebracht. Stattdessen sollten sich die politischen Klasse und die Medien endlich wieder daran erinnern, was ihre Auf-gabe in einer funktionierenden Demokratie ist: öffentliche Debatten über die bestmöglichen Lösungen für die Gesellschaft zu führen und diese differenziert abzubilden.
Leider gilt es mittlerweile als naiv oder „polit-romantisch“ zu fordern, politische Auseinander-setzungen müssten von Rationalität geprägt sein und dürften nicht von Ideologie und Partei-räson, ökonomischen Interessen und subjektivem Machtstreben dominiert werden. Nur wenn sie breit und umfassend informiert sind, können sich die Menschen eine eigene Meinung bilden und sich vor Rattenfängern aller Art schützen. Der vielfach beschworene Diskurs, der schon längst nicht mehr in seinem ursprünglichen Sinn als ergebnisoffenes, hin- und hergehendes Gespräch geführt wird, muss wieder Einzug halten. Politiker/innen müssen sich endlich wieder als vom Volk gewählter Souverän begreifen, Konturen und vor allem Haltung zeigen. Wenn Politik im Habermasschen Sinne als „herrschaftsfreier Diskurs“ angelegt wäre, also ausschließlich mit den besten Argumenten um die besten Antworten auf Probleme gerungen würde, dabei alle Positionen auf den Tisch und alle Beteiligte zum Zuge kämen, hätten wohl mehr Menschen wie-der Lust auf Realpolitik und Mut zur freien Meinungsäußerung.
 
Zörnie

Zörnie

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Was ist die Quelle dieses Artikels, der mMn etwas viel durcheinanderwirft?
 
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Demokrit

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Nun, Herr Gauck HAT vom Völkermord gesprochen, und auch der Rest des Textes erscheint mir wie ein zusammengeklaubtes Geschwurbel aus populistischen Stammtischparolen.

Wenn eine Bundesregierung zuerst mal drüber nachdenkt, ob man den Begriff "Völkermord" verwenden soll/kann/darf, so mag dies angesichts der Opferzahlen und der klaren Faktenlage merkwürdig erscheinen. Betrachtet man jedoch die Handelsbilanz und die strategische Partnerschaft mit der Türkei, so erwartet man von einer verantwortungsbewussten Regierung, nicht leichtfertig Partner zu verärgern. Hat man am Ende doch getan, und das ist auch gut so.

Zum Rest der steilen Thesen sage ich nix, ausser dass mir davon schlecht wird.
 
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Trabbelju

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Ein System prägt eine Gesellschaft.
Das System Merkel zum Beispiel hat seit Beginn der Merkel-Herrschaft sämtliche innerparteilichen Kritiker verstimmen und verschwinden lassen.
Die aktuelle CDU ist ein reiner Kanzlerinnen-Wahlverein, offene konträre Diskussionen finden nicht mehr statt.
Die Medienlandschaft scheint auch schon diese Züge zu zeigen.
"Wer abnickt, bekommt exklusive Infos."
Unter Merkel stagniert offensichtlich eine gesellschaftliche Weiterentwicklung, Duckmäusertum ala Merkel scheint gesellschaftsfähig zu sein.
Immerhin hat Gauck den Völkermord als solchen hochoffiziel bezeichnet.
Aber den wollte Merkel ja auch nicht.
Schaut Mann sich so manche Beiträge hier im Forum an, so haben es hier auch kritische Stimmen schwer.

Warum eigentlich ?
 
Kardanfan

Kardanfan

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Ich glaube, je länge wir in "Frieden" leben, umso ausgeleierter werden alle Errungenschaften, wie Meinungsfreiheit oder Gerechtigkeit.

Es gibt inzwischen zu viele Informationen, zu viele (falsche) Meinungen, zu viele Weltverbesserer, zu viele Ideologien,.......... Mit so viel Informationen kann keiner mehr etwas anfangen!

Schlimm finde ich, dass bei uns 2+2 nicht mehr nur 4 ist, sondern 3,8; 3,9; 4,1; 4,2 .....und in der Politik werden auch noch 3,5 und 4,5 akzeptiert und toleriert.

Gerade am Beispiel PUTIN sieht man doch, wie gespalten die Menschen und die Welt sind.

Oder nehmen wir die Atomenergie .... Teufelszeug, aber wir nutzen es, wohl wissend, dass wir die Abfallentsorgung nicht beherrschen. Aber wenn wir es nicht nutzen, dann nutzen es die anderen, dann haben wir keinen Abfall, aber die anderen lagern deren Atomabfall an unseren Grenzen und kühlen die Anlagen auch mit unserem Wasser aus den Flüssen.....

Ja, der Artikel ist treffend beschrieben ....... und wie geht es weiter, was werden jetzt für Lehren daraus gezogen?

Wir bauen weiter fette, schwere Autos, pflastern die Straßen mit Geschwindigkeitsbeschränkungen voll, ....... und lassen uns von Firmen mit deren Blitzanlagen abzocken, die die Kommunen an deren Gewinn beteiligen.
Wir laden die ganze Welt ein zu uns zu kommen, hier Asyl zu beantragen, nachdem wir deren Länder ausgebeutet und verschmutzt haben ..... oder gibt es da eine andere Wahrheit, oder 2 oder 3 Wahrheiten ...?

Wer ist denn hier im Land noch der, dem man glauben kann. Der, der objektiv aufgrund von Wissen und Erfahrung die Zusammenhänge noch koordinieren und differenzieren kann, um eine "nüchterne" aber ehrliche Meinung zu äußern.
Das einzige was wir können ist uns über eine blühende Zahl von Satire-Sendungen ständig selber durch den Kakao zu ziehen und lächerlich zu machen .....

Gruß Kardanfan
 
GSMän

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Ja, der Artikel ist treffend beschrieben ....... und wie geht es weiter, was werden jetzt für Lehren daraus gezogen?
M. E. müssen wir wieder lernen, ergebnisoffen zu diskutieren, nachdem wir die Meinung des anderen gehört haben.
Statements, nach denen uns schlecht wird aufgrund der konträren Meinung eines anderen sind inhaltlich nichts wert und zeigen nur auf, dass man die andere Meinung nicht hören will, weil man die eigene Sichtweise für die Ultimative hält.

DAS ist der Nährboden für ernsthafte, unausräumbare Konflikte.

Und Du hast Recht:
Je länger wir in Frieden, Wohlstand usw. leben, desto weniger Wehrhaft sind wir, desto weniger bereit sind wir, uns zu engagieren oder einzubringen. Häufig schreckt man erst auf, wenn es fünf vor Zwölf ist (oder später). Vielfach überlassen wir auch einfach den "Lautesten" das Feld.

Ich habe Zweifel, ob der notwendige Leidensdruck erreicht ist, dies zu durchbrechen.
 
Kardanfan

Kardanfan

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Ich habe Zweifel, ob der notwendige Leidensdruck erreicht ist, dies zu durchbrechen.
Leidensdruck wird nicht mehr ausreichen, nur ganz großes Elend, und eine sehr begrenzte Anzahl von Menschen wird eine Veränderung herbeiführen können,........... leider (ist meine Meinung).

Der Euro, dessen Einführung, in Verbindung mit der Bankenkrise, dokumentieren die Ohnmacht, in der wir gerade stecken.

Und Griechenland, mit all seiner verbalen Taktik toppt die Problematik und zeigt die Differenzen von Wahrnehmung und angeblichen Fakten uns täglich auf.
Es ist inzwischen alles so wild durcheinander, da weiß keiner mehr was war, was wirklich kommt und wo es am Ende endet.

Zu dem Thema werden sicherlich noch hunderte Bücher geschrieben - und jedes wird ein bisschen Wahrheit enthalten.

Zitat aus dem Artikel: "Politiker/innen müssen sich endlich wieder als vom Volk gewählter Souverän begreifen, Konturen und vor allem Haltung zeigen."
......... ich sehe diese Politiker hier in Europa nicht. Wenn ein Politiker dem entspricht, dann heißt der eher P.u.t.i.n, als Merkel und Konsorten.

Und das sind leider Fakten:
Auch heute negieren Politik und Medien hartnäckig, dass sie mit gemeinsam propagierten stromlinienförmigen Einheitsmeinungen nicht nur die Mehrheit der Bevölkerung verstummen lassen, sondern viele Menschen in den mehr oder minder stillen Protest oder in die völlige Politikabstinenz treiben.
...... aber die Erde dreht sich auch ohne uns :cool:.

Gruß Kardanfan
 
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der niederrheiner

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Aber warum muß das „Konturen zeigen" immer so reaktionär daher kommen? Haben Linke oder Mittelinke keine? Oder muß, um „Konturen" zeigen zu können, immer erst eine Schuldnergruppe benannt werden? Und, klar, „Konturen" scheinen nur mit simplen harten Lösungen Hand in Hand zu gehen. Aber natürlich nie für die, wo nicht in einer „Schuldnergruppe" vertreten sind. . .
 
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Demokrit

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R1200 GS K50
Die Message steht im ersten Absatz.

Der Rest ist demagogisch einwandfrei, und dient nur dem Zweck, eine Horde von Fremdenhassern und Rassisten als Opfer zu stilisieren. Untergebuttert von der gleichgeschalteten Lügenpresse, die selbst den Messias, die "moralische Instanz" Thilo Sarrazin, schmähen und zum Schweigen bringen will.

Gehts noch?

Dieser Mann saß über Jahre in jeder zweiten Talkshow, und konnte Sätze wie "Nicht Kinder produzieren Armut, sondern Transferempfänger produzieren Kinder" in den Äther emittieren. Erstaunlich, dass sich in solchen Sätzen auch Pegida Jünger gerne wiederfinden, denn Sarrazin ist nicht nur Rassist, er hasst auch die "Unterschicht".

Gleiches gilt für den Rassisten-Häuptling des Augenblicks. Von Beckmann zu Jauch, Gerede und Plattform für Meinung bis Sendeschluss. Inklusive Schmink- und Kochtipps von Kathrin Oertel.

Jeden Abend wabert eine diffus-bräunliche Masse durch einen, zumeist ex-ostzonalen Weiler, in dem Ausländer so exotisch sind wie 6 Richtige im Lotto. Sie reden über Ausländer, wie der Papst über Geschlechtsverkehr - ohne jede Kenntniss. Und sie tun dies in den Primetime News und in den Tagesthemen. Dort brennen dann auch die Asylantenheime, und Bürgermeister treten zurück, weil sie Angst um ihr Leben haben.

Zu wenig Aufmerksamkeit? Zu wenig gesellschaftlicher Diskurs? Das Gejammer, was aus den Zeilen trieft, ist abstoßend und kafkaesk. Handwerklich gekonnt werden stimmige Aspekte ("zu wenig Demokratie kommt 'unten' an") mit kruden Thesen verquirlt. Gemischt zu einer Melange, die sich "nett" liest, aber im Kern unwahr und böse ist.

Selbst hier im "Ausland", wo ich lebe, nimmt man diese neue "Volksdemokratiebewegung" wahr - und zwar mit großer Sorge. Es hat 70 lange Jahre gedauert, ein positives Deutschlandbild zu regenerieren, und Menschen mit Sorge ums Abendland ruinieren es binnen Tagen. Chapeau!
 
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Kardanfan

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@ Demokrit

Ja, Du schreibst auch ein bisschen Wahrheit .... aber aus deiner Sicht. Denn ich habe es z. B. nicht so wahr genommen, dass Herr Sarrazin über Jahre in den Talkshow´s saß. Ihm haben seine Thesen am Ende den Job gekostet ............ aber er hat bis zum Schluss mit Überzeugung für seine Sache gekämpft. Und ich habe nur erlebt, dass man ihm seine Worte ständig im Mund rumgedreht hat.

Aber überall ist ein bisschen Wahrheit versteckt - es ist immer nur die Frage, was man aus diesen Deutungen schließt und was man daraus macht.

So wie einer "A" sagt, sagt den nächste "B" und dann "C" ...... und am ENDE kann jeder sich die MEINUNG bilden und keiner weiß, ob sie nun richtig oder falsch ist.

........und Menschen mit Sorge ums Abendland ruinieren es binnen Tagen.
Ja, 70 Jahre schaut man auf Deutschland ...... und, was hat es gebracht? Ist die Welt eine bessere geworden?

Es wäre gut, wenn alle auch mal in den eigenen Spiegel schauen würden, statt immer nur andere zu beobachten, und um dann bei uns nur Gründe zu suchen, um am Ende die Hand aufzuhalten ........

Gruß Kardanfan
 
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Demokrit

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Ja, Du schreibst auch ein bisschen Wahrheit .... aber aus deiner Sicht. Denn ich habe es z. B. nicht so wahr genommen, dass Herr Sarrazin über Jahre in den Talkshow´s saß. Ihm haben seine Thesen am Ende den Job gekostet ............ aber er hat bis zum Schluss mit Überzeugung für seine Sache gekämpft. Und ich habe nur erlebt, dass man ihm seine Worte ständig im Mund rumgedreht hat.
Die Liste ist sicherlich nicht vollständig. aber dennoch beeindruckend: https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Dateien/Recherche_TV_Auftritte_Sarrazin.pdf

Sein Buch "Deutschland schafft sich ab" hat monatelang die Bestsellerlisten angeführt. Herr Sarrazin ist sicherlich kein armer Mensch, ob mit oder ohne Job. Tatsächlich ist er kein Dummer. Eher das Gegenteil. Er ist der Geert Wilders Deutschlands.

Und ja, ich schreibe meine persönliche Meinung. Vielleicht immer noch besser, als per Cut & Paste Meinungen Dritter zu verbreiten.

So wie einer "A" sagt, sagt den nächste "B" und dann "C" ...... und am ENDE kann jeder sich die MEINUNG bilden und keiner weiß, ob sie nun richtig oder falsch ist.
Ja, das nennt man "freie Meinung" und "Demokratie". Daran ist nix falsches

Es wäre gut, wenn alle auch mal in den eigenen Spiegel schauen würden, statt immer nur andere zu beobachten, und um dann bei uns nur Gründe zu suchen, um am Ende die Hand aufzuhalten ........
Rassismus und Faschismus kommen heutzutage in fast jeder westlichen Demokratie vor - als Randerscheinung, so wie in DE. Dennoch gibt es einen historischen Unterschied. Die industrielle Vernichtung von Millionen Menschen ist eine rein deutsche Erfindung. Deshalb, und nur deshalb, steht Deutschland hier an besonders exponierter Stelle.
 
GSMän

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Und ja, ich schreibe meine persönliche Meinung. Vielleicht immer noch besser, als per Cut & Paste Meinungen Dritter zu verbreiten.
Hatte ich nicht geschrieben, dass ich den Artikel sehr treffend fand?
Muß ich das nun als Zusammenfassung schreiben oder umformulieren, um Deinen Kriterien gerecht zu werden.


Im Übrigen hast Du weniger Deine Meinung zu inhaltlichen Positionen vertreten, als vielmehr Personen angegangen.
Ob zu Recht oder nicht ist mir dabei zunächst egal.


Ist das Deine Form der Sachdebatte:



Der Rest ist demagogisch einwandfrei, und dient nur dem Zweck, eine Horde von Fremdenhassern und Rassisten als Opfer zu stilisieren.

.....

Jeden Abend wabert eine diffus-bräunliche Masse durch einen, zumeist ex-ostzonalen Weiler, in dem Ausländer so exotisch sind wie 6 Richtige im Lotto. Sie reden über Ausländer, wie der Papst über Geschlechtsverkehr - ohne jede Kenntniss. Und sie tun dies in den Primetime News und in den Tagesthemen.

.....

Das Gejammer, was aus den Zeilen trieft, ist abstoßend und kafkaesk. Handwerklich gekonnt werden stimmige Aspekte ("zu wenig Demokratie kommt 'unten' an") mit kruden Thesen verquirlt. Gemischt zu einer Melange, die sich "nett" liest, aber im Kern unwahr und böse ist.
Und Du erhebst den Demagogie Vorwurf? Sehr entlarvend.
 
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Wenn das, was Du hier - unter Ignorierung des Copyright - hineinkopiert hast, Deine Meinung ist, so sei sie Dir gelassen. Da Du sie in ein öffentliches Forum gepostet hast, wirst Du mit Reaktionen leben müssen. Diese können zustimmend sein, oder ablehnend. So einfach ist das.

Zu welcher der "inhaltlichen Positionen" hättest Du denn gerne meine Meinung?
 
GSMän

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Wenn das, was Du hier - unter Ignorierung des Copyright - hineinkopiert hast, Deine Meinung ist, so sei sie Dir gelassen.
Ein großes Aufatmen breitet sich aus.

Diese können zustimmend sein, oder ablehnend. So einfach ist das.

Zu welcher der "inhaltlichen Positionen" hättest Du denn gerne meine Meinung?

Wo hat Du konkreten Positionen zugestimmt oder sie abgelehnt.
Deine Einlassungen waren generelle Schmähkritik gegen alles oder dort genannte Personen.


Gern hätte ich zu einzelnen Postionen eine Sachauseinandersetzung.

Glaubst Du z. B., dass man vorurteilsfrei und ohne Tabus bestimmte (Fehl-) Entwicklungen diskutieren kann ohne aufgrund seiner Sacheinschätzung einer bestimmten Schublade zugeordnet zu werden?

Ich glaube das nicht. Ich bin der Auffassung, dass von "der Meinungshoheit" inzwischen teilweise reflexartig "Totschlagschubladen" zugewiesen werden, um den Andersdenkenden zu diffamieren oder zumindest ersteinmal mit einer Verteidigungssituation zu konfrontieren.
 
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mal ganz ehrlich, da bin ich doch froh, dass ich nicht politiker bin... davon verstehe ich wirklich niGS und das mit der diplomatie bei mir, ist auch so eine sache...

aber eines verstehe ich: in den letzten jahren läuft bei uns in der gesellschaft einiges falsch und zwar richtig falsch...
 
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Glaubst Du z. B., dass man vorurteilsfrei und ohne Tabus bestimmte (Fehl-) Entwicklungen diskutieren kann ohne aufgrund seiner Sacheinschätzung einer bestimmten Schublade zugeordnet zu werden?
Das ist eine Frage der Vorlage, die es zu diskutieren gilt - und es ist eine Frage des Ortes. Ein Motorradforum mag nicht der richtige sein. Die Vorlage ist ebenfalls ungeeignet, denn sie besteht aus einer Aneinanderreihung von Tatsachenbehauptungen, die bei näherer Betrachtung (fast) jeder Grundlage entbehren.

Wenn Du keine Kritik an von Dir veröffentlichten Texten empfangen willst, solltest Du dies vielleicht kundtun. Ich z.B. hätte mich dran gehalten.
 
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