Cyborg
Themenstarter
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- Brandenburg
- Modell
- 1150 GS 2002, 1200GSA 2011, Tiger 955i 2003
Hallo,
ich habe mir zusätzlich zu meiner 1150GSA und 1200GS LC vor kurz vor Weihnachten noch eine 1200GSA TÜ mit 47tsd km von 2011 zugelegt. War mir ein Bedürfnis.
Die Maschine war aufgrund optischer Mängel und einem wirklich erbärmlichen Pflegezustand recht günstig, fährt und klingt aber prima und am Ende hat mich die Probefahrt (Bauch) trotz des schlechten Zustandes (Kopf) überzeugt.
Die GSA hat TüV bis Mitte des Jahres und neben der noch offenen (leider sehr teuren) 40.000er Inspektion waren noch neue Reifen und eine neue Bremsscheibe/Beläge hinten fällig.
Sonst soweit ok.
Die Inspektion ist inzwischen erledigt und war noch teurer als erwartet, weil aufgrund massiver Korrosion einige Schrauben beim Versuch, sie zu lösen direkt gebrochen sind und in drei Fällen durch die Werkstatt neue Helicoil Gewinde gesetzt werden mußten!
Am Ende hat der Spaß deshalb 890€ gekostet und da sind die neuen Reifen und die Hinterradbremsscheibe noch nicht drin.
Der langen Rede kurzer Sinn: Die Maschine macht wirklich Spaß und mit der relativ geringen Laufleistung denke ich, lohnt es sich, hier noch etwas Liebe und Geld reinzustecken. Aber es ist eben auch ein bißchen was zu tun.
Das Hauptproblem ist einerseits der vorhandene Rost und andererseits der Fakt, daß die Maschine irgendwann scheinbar mal in Salz "gebadet" wurde, weshalb die Maschine immer feucht ist und man förmlich zuschauen kann, wie sie weiterrostet. Der Hilfsrahmen ist schon sehr stark angegriffen, am Aluminium blüht es überall brutalst, schön sieht das alles nicht aus...
Was habe ich schon getan: Ich habe hinten einen Mudsling von Maier installiert, damit das hochspritzende Regen-Salz Gemisch im Winter nicht völlig ungehindert den gesamten Hilfsrahmen bestäuben kann. Abgewaschen habe ich die Maschine auch schon mehrfach, soweit das im Winter mit klammen Fingern und mit Lappen möglich ist.
Momentan ist es aber weiterhin so, daß bei hoher Luftfeuchtigkeit die Maschine aufgrund des Salzes, das sich in alle Ecken gefressen hat, ununterbrochen feucht, oder gar naß ist, so naß, daß es allen Ernstes überall runterläuft. Allein durch die Luftfeuchtigkeit! Völlig ohne Regeneinwirkung... Sowas habe ich noch nie gesehen...
Jedenfalls geht das so nicht weiter, denn dann ist die Kiste in ein, zwei Jahren völlig hinüber, weil der Rahmen auseinander fällt und keine Schraube mehr zu Servicezwecken o.ä. geöffnet werden kann.
Also, was kann ich machen (außer komplett zerlegen, denn das traue ich mir mit eher geringeren Schrauberkenntnissen nicht zu)?
Hilft es, mit dem Gartenschlauch (der im Winter leider nicht angeschlossen ist, wegen Frostgefahr) mal in alle Ecken und Ritzen zu spritzen?
Oder laufe ich dann Gefahr, daß irgendwelche Kontakte und/oder Sensoren den Geist aufgeben?
Mit dem Lappen bin ich jedenfalls bisher nicht sonderlich weit gekommen, es schwitzt weiter.
Welche Reinigungsmittel unterstützen die Neutralisation von Salz, ohne dabei Lack, Plastik, Kontakte etc. anzugreifen?
Über sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen.
Grüße
Robert
ich habe mir zusätzlich zu meiner 1150GSA und 1200GS LC vor kurz vor Weihnachten noch eine 1200GSA TÜ mit 47tsd km von 2011 zugelegt. War mir ein Bedürfnis.

Die Maschine war aufgrund optischer Mängel und einem wirklich erbärmlichen Pflegezustand recht günstig, fährt und klingt aber prima und am Ende hat mich die Probefahrt (Bauch) trotz des schlechten Zustandes (Kopf) überzeugt.

Die GSA hat TüV bis Mitte des Jahres und neben der noch offenen (leider sehr teuren) 40.000er Inspektion waren noch neue Reifen und eine neue Bremsscheibe/Beläge hinten fällig.
Sonst soweit ok.
Die Inspektion ist inzwischen erledigt und war noch teurer als erwartet, weil aufgrund massiver Korrosion einige Schrauben beim Versuch, sie zu lösen direkt gebrochen sind und in drei Fällen durch die Werkstatt neue Helicoil Gewinde gesetzt werden mußten!
Am Ende hat der Spaß deshalb 890€ gekostet und da sind die neuen Reifen und die Hinterradbremsscheibe noch nicht drin.
Der langen Rede kurzer Sinn: Die Maschine macht wirklich Spaß und mit der relativ geringen Laufleistung denke ich, lohnt es sich, hier noch etwas Liebe und Geld reinzustecken. Aber es ist eben auch ein bißchen was zu tun.
Das Hauptproblem ist einerseits der vorhandene Rost und andererseits der Fakt, daß die Maschine irgendwann scheinbar mal in Salz "gebadet" wurde, weshalb die Maschine immer feucht ist und man förmlich zuschauen kann, wie sie weiterrostet. Der Hilfsrahmen ist schon sehr stark angegriffen, am Aluminium blüht es überall brutalst, schön sieht das alles nicht aus...

Was habe ich schon getan: Ich habe hinten einen Mudsling von Maier installiert, damit das hochspritzende Regen-Salz Gemisch im Winter nicht völlig ungehindert den gesamten Hilfsrahmen bestäuben kann. Abgewaschen habe ich die Maschine auch schon mehrfach, soweit das im Winter mit klammen Fingern und mit Lappen möglich ist.
Momentan ist es aber weiterhin so, daß bei hoher Luftfeuchtigkeit die Maschine aufgrund des Salzes, das sich in alle Ecken gefressen hat, ununterbrochen feucht, oder gar naß ist, so naß, daß es allen Ernstes überall runterläuft. Allein durch die Luftfeuchtigkeit! Völlig ohne Regeneinwirkung... Sowas habe ich noch nie gesehen...
Jedenfalls geht das so nicht weiter, denn dann ist die Kiste in ein, zwei Jahren völlig hinüber, weil der Rahmen auseinander fällt und keine Schraube mehr zu Servicezwecken o.ä. geöffnet werden kann.
Also, was kann ich machen (außer komplett zerlegen, denn das traue ich mir mit eher geringeren Schrauberkenntnissen nicht zu)?
Hilft es, mit dem Gartenschlauch (der im Winter leider nicht angeschlossen ist, wegen Frostgefahr) mal in alle Ecken und Ritzen zu spritzen?
Oder laufe ich dann Gefahr, daß irgendwelche Kontakte und/oder Sensoren den Geist aufgeben?
Mit dem Lappen bin ich jedenfalls bisher nicht sonderlich weit gekommen, es schwitzt weiter.
Welche Reinigungsmittel unterstützen die Neutralisation von Salz, ohne dabei Lack, Plastik, Kontakte etc. anzugreifen?
Über sachdienliche Hinweise würde ich mich sehr freuen.
Grüße
Robert






