Batteriespannung ablesen...!?

Diskutiere Batteriespannung ablesen...!? im Technik & Bastel-Ecke Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Hallo zusammen, Batteriethreads gibt es ja schon einige, ein paar davon habe ich mir auch zu Gemüte geführt. Trotzdem bleiben bei mir als...
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jensm002

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Hallo zusammen,

Batteriethreads gibt es ja schon einige, ein paar davon habe ich mir auch zu Gemüte geführt.
Trotzdem bleiben bei mir als 'Nichtschrauber' doch noch ein, zwei Fragezeichen.

Vorgeschichte:

Meine GS ist aus 2019. Nach der Einwinterung in der temperierten Garage hat sich die Batterie ultimativ verabschiedet. Ladegerät (BMW-Ladegerät Plus alter Art) hing sporadisch mal dran,
aller Wahrscheinlichkeit nach aber nicht oft genug. Jedenfalls ging noch so gerade eben einmal starten, danach war Essig.
Nun gut - neue Batterie (AGM) vom Freundlichen geholt und eingebaut, danach rund 150 - 200 km am Stück gefahren - dann wieder gute zwei Wochen nicht.
Gestern war es dann wieder nicht so dolle mit dem Anspringen. Mehr als zwei bis drei Versuche wären (theoretisch) nicht drin gewesen, fürchte ich.
Wie gesagt - die Batteriethreads an sich lassen darauf schließen, dass die Standardbatterien von BMW keine Kraftwunder sind.
Lt. Anzeige speist die LiMa mehr als 14 Volt ein, allerdings sinkt die Batteriespannung (zumindest der Anzeige nach) auch innerhalb von zwei Tagen auf 12,1 Volt oder ähnlich ab.

Nun meine Fragen:

  • Inwieweit ist die Anzeige im Display tatsächlich zuverlässig?
  • was ist eure Erfahrung, ab welchem Wert wird es 'eng', was die Startfähigkeit angeht?
  • wo liegt bei euch der Standardwert der Batteriespannung lt. Anzeige nach ein paar Tagen ohne Ladung?
  • hängt ihr euer Moped auch im regelmäßigen Betrieb an ein vorhandenes Ladegerät?

Danke und herzliche Grüße

Jens
 
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GS_Fahrer62

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Hallo 🙋‍♂️,

zu 1: nein, Display 12,2, Multimeter 14,0
zu 2: ab 12 Volt ging bei mir nichts mehr
zu 3: nach 10 Tagen bei neuer Batterie 14,1
zu 4: ja, nur wenn sie länger wie 14 Tage steht frische ich die Batterie auf
 
SardGS

SardGS

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zu 1: nein, Display 12,2, Multimeter 14,0
Ich nehme an das die Anzeige dei Spannung auf dem Bus ist, und nicht die Batteriespannung
Nun gut - neue Batterie (AGM) vom Freundlichen geholt und eingebaut, danach rund 150 - 200 km am Stück gefahren - dann wieder gute zwei Wochen nicht.
Gestern war es dann wieder nicht so dolle mit dem Anspringen. Mehr als zwei bis drei Versuche wären (theoretisch) nicht drin gewesen, fürchte ich.
Meine 2020 1250 mit Bleibatterie startet auch nach 3 Wochen problemlos.
Eine AGM Batterie entlädt sich etwa 3-5% pro Monat,
daher muss irgendwas an deinem Motorrad Strom fressen.
Da war doch was mit dem Notruf der bei einigen die Batterei leerzuzzelt.

Chris
 
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Orlando123

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Bei Zündung an und Anzeige von 12,1 V auf dem Display sind min. 0,2V Zugabe zu machen.
Nur Zündung an kostet schon ca. 0,2 V

Wenn direkt an den Batteriepolen gemessen (alle Kabelverbindungen entfernt) 12,0 V anliegen würden, wäre die Batterie mehr oder weniger fast am Ende oder am Ende.
Wenn an den Batteriepolen (alle Kabel ab) 12,7 V gemessen würden, wäre das ein hervorragender Wert.

Ein Aussage ob eine Batterie gut oder schlecht ist liegt im Bereich von 12,0 V - ca. 12,7 V

So ist das mehr oder weniger, die Spezialisten werden das noch genauer "aufdröseln" können.

Ich hab von meinem Händler für eine neue F850GS eine neue Batterie bekommen weil die org. mit nur 11,9 V gemessen wurde
 
NanoR1250R

NanoR1250R

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Dank dem WingMan von RideLink hab ich den Status der Batterie immer im Fokus
Bildschirmfoto 2022-04-24 um 17.31.00.png

nur über die Wintermonate hängt die Batterie am Ladegerät
 
Andi#87

Andi#87

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Zum Thema "Aussagekräftige Spannungsmessung an einer Batterie mit einem Multimeter" gibt es hier im Forum tausende Beiträge mit dem Konsens:
Man kann mit einem Multimeter (extrem hoher Innenwiderstand) durch eine Spannungsmessung nicht auf den Ladezustand der Batterie schließen.
Der berühmte URI (U= RxI) gilt halt immer noch. Und wenn der Innenwiderstand des Multimeters 20 MΩ oder höher ist, kann sich jeder ausrechnen, bei welcher Spannungsanzeige wie viele mA fließen und ob die tote Batterie das noch schafft.

Echte Kapazitätsmessungen (Ladezustand der Batterie) funktionieren entweder nur über die Säure dichte, was bei einer AGM Batterie schlecht funktioniert), oder über eine Lastmessung. (Strom bei Kurzschluss)
 
Eckart

Eckart

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Das ist schon mal nicht gut, denn es hält sich eine Batterie bei Kälte länger, ähnlich wie Speisen im Kühlschrank länger halten, nur essen mag man sie kalt nicht und so funktioniert auch eine Batterie bei Wärme besser.

Nun gut - neue Batterie (AGM) vom Freundlichen geholt und eingebaut, danach rund 150 - 200 km am Stück gefahren - dann wieder gute zwei Wochen nicht.
Gestern war es dann wieder nicht so dolle mit dem Anspringen. Mehr als zwei bis drei Versuche wären (theoretisch) nicht drin gewesen, fürchte ich.
Wie von anderer Seite schon erwähnt:
Entweder gibt es einen Qualitätsmangel oder es gibt einen heimlichen Sauger. Neben den erwähnten sind USB-Dosen oder Navi-Halter die Klassiker.

Inwieweit ist die Anzeige im Display tatsächlich zuverlässig?
Diese Spannung dürfte die Betriebsspannung eines der Steuergeräte sein, das den Spannungsabfall auf der Leitung von der Batterie zum Steuergerät "sieht" und auch nur unter Last. Solche Nebenfunktionen reichen zwar für eine grobe Einschätzung der Stromversorgung, aber es sind keine Präzisionsinstrumente.

Lt. Anzeige speist die LiMa mehr als 14 Volt ein, allerdings sinkt die Batteriespannung (zumindest der Anzeige nach) auch innerhalb von zwei Tagen auf 12,1 Volt oder ähnlich ab.
Aufgrund des oben Gesagten ist das kein Anhaltspunkt für einen Fehler.
Wenn Du wirklich schon so viel über Batterien gelesen hast, könntest Du das wissen.
Ich empfehle immer http://www.mdvp.de/Bat/Batterie.html als Lektüre.

hängt ihr euer Moped auch im regelmäßigen Betrieb an ein vorhandenes Ladegerät?
Selbstverständlich nicht.

Echte Kapazitätsmessungen (Ladezustand der Batterie) funktionieren entweder nur über die Säure dichte, was bei einer AGM Batterie schlecht funktioniert), oder über eine Lastmessung. (Strom bei Kurzschluss)
Prüfgeräte messen den Spannungabfall bei einer kurzzeitig angelegten höheren Last, was eigentlich auch eine praxisgerechtere Aussage über den Zustand ist als die Kapazität, denn man möchte ja wissen, ob die abgegebene Leistung für einen Start ausreicht. Die Kapazität ist zweitrangig und eigentlich nur ein Seiteneffekt, weil sich verfügbarer Strom und Kapazität Technologie gegenseitig bedingen, was u. a. heißt: für eine andere Batterietechnologie gelten andere Werte: So erreicht man den nötigen Strom bei Lithium-Batterien bereits bei einer niedrigeren Kapazität.
Batterieprüfgeräte scheinen nicht zur Standardausstattung von Motorradwerkstätten zu gehören, bei PKW scheint das aber Standard zu sein.

Zum weiteren Vorgehen:

Die Batteriespannung würde ich mir einem Multimeter direkt an der Batterie messen, selbstverständlich bei ausgeschalteter Zündung. Das Abfallen der Spannung direkt nach dem Laden ist normal und bedeutet keinen Ladungsverlust.

Wenn sich aus den Hinweisen im Thread kein Hinweis auf stille Verbraucher ergibt, schlage ich vor, die Batterie bei einer längeren Standzeit abzuklemmen und erst vor der Fahrt wieder anzuschließen. Ist der Start nun normal, wird die Batterie während der Standzeit durch einen Verbraucher geleert. Andernfalls, also wenn der Start auch nach abgeklemmter Batterie schwerfällt, ist die Selbsentladung zu hoch, also ein Qualitätsmangel, der bei einer alten Batterie altersbedingt ist, bei einer neuen Reklamationsgrund.
Bei unklarem Ergebnis wäre eine Ruhestrommessung angesagt.
 
Andi#87

Andi#87

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Prüfgeräte messen den Spannungabfall bei einer kurzzeitig angelegten höheren Last, was eigentlich auch eine praxisgerechtere Aussage über den Zustand ist als die Kapazität, denn man möchte ja wissen, ob die abgegebene Leistung für einen Start ausreicht. Die Kapazität ist zweitrangig und eigentlich nur ein Seiteneffekt, weil sich verfügbarer Strom und Kapazität Technologie gegenseitig bedingen, was u. a. heißt: für eine andere Batterietechnologie gelten andere Werte: So erreicht man den nötigen Strom bei Lithium-Batterien bereits bei einer niedrigeren Kapazität.
Batterieprüfgeräte scheinen nicht zur Standardausstattung von Motorradwerkstätten zu gehören, bei PKW scheint das aber Standard zu sein.
Ich denke, Du wirfst hier zwei Dinge in einen Topf. Wenn ich von Säuredichte spreche, ist klar, dass ich die klassische Säure Batterie meine, und keinen Lifepo4 Akku.
Am Ende ist eine Säure Batterie eine Säure Batterie. Ob mit Glasfaservlies und/oder eingedicktem Elektrolyt, spielt keine Rolle. Daher sind die Prüfverfahren auch 1: 1 anwendbar, wie Du ja selbst geschrieben hast.
Es bleibt dabei. Einen fetten 2 Ohm Widerstand an die Batterie und dann den Strom messen, ist bei allen Batterien die keinen flüssigen Elektrolyten (mehr) haben, die einzige Analysemöglichkeit. Hat, BTW, jede Bosch Werkstatt im Standard verfügbar
 
lederkombi

lederkombi

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Ich denke, Du wirfst hier zwei Dinge in einen Topf. Wenn ich von Säuredichte spreche, ist klar, dass ich die klassische Säure Batterie meine, und keinen Lifepo4 Akku.
Am Ende ist eine Säure Batterie eine Säure Batterie. Ob mit Glasfaservlies und/oder eingedicktem Elektrolyt, spielt keine Rolle. Daher sind die Prüfverfahren auch 1: 1 anwendbar, wie Du ja selbst geschrieben hast.
Es bleibt dabei. Einen fetten 2 Ohm Widerstand an die Batterie und dann den Strom messen, ist bei allen Batterien die keinen flüssigen Elektrolyten (mehr) haben, die einzige Analysemöglichkeit. Hat, BTW, jede Bosch Werkstatt im Standard verfügbar
Ich täte mit dem 2Ohm den Strom messen.... :opa:
 
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jensm002

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Moin zusammen,
zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die vielen aufschlussreichen Antworten von euch. War sehr lehrreich!

Noch einmal zur Richtigstellung, vielleicht habe ich das auch missverständlich dargestellt. Ich bin wahrlich kein Batterieprofi und schon gar kein begnadeter Schrauber. Trotzdem habe ich mir natürlich schon mal ein paar Threads dazu durchgelesen, bin aber als Batterielaie tatsächlich hier und da an meine Grenzen gestoßen.

Aufgrund des oben Gesagten ist das kein Anhaltspunkt für einen Fehler.
Wenn Du wirklich schon so viel über Batterien gelesen hast, könntest Du das wissen.
Ich empfehle immer http://www.mdvp.de/Bat/Batterie.html als Lektüre.
Ich hatte oben erwähnt, dass ich mir 'den einen oder anderen Thread zu Gemüte geführt habe', einen abschließende Recherche habe ich damit ausdrücklich nicht gemeint, Eckart. An dieser Stelle aber danke für Deine Einschätzung und den geteilten Link! Im Übrigen war ich tatsächlich der Meinung, dass die Leistungsfähigkeit einer Batterie, bzw. eines Akkus inbesondere bei Minusgraden signifikant abnimmt!?

Der Vollständigkeit halber möchte ich die Sache an sich aber kurz fortschreiben:

Ich war heute bei der für mich zulässigen NL in Bremen und hatte da noch was wegen der Entsorgung der Altbatterie zu erledigen.
Dort hat man mich angesprochen und mitgeteilt, dass meine Batterie tatsächlich schon mal eigeninitiativ im Rahmen einer Wartung getauscht wurde und damit erst ein Jahr alt war.
Tatsächlich war ich der Meinung, dass meine Batterie bei einer Inspektion getauscht wurde, es gab aber auf den Rechnungen keinen mehr HInweis darauf.
Den Umstand mit der Batterie empfand man dort von sich aus als unbefriedigend und hat sich sofort angeboten, mein Moped heute nach Feierabend noch bei mir zu Hause abzuholen, um gleich morgen ggfs. ein Softwareupdate und eine Fehlersuche durchführen zu können. Weiterhin hat man mir eine kulante Lösung in HIinblick auf die bereits gekaufte Batterie in Aussicht gestellt. Mal gucken....
Das Verhalten der NL in dieser Sache finde ich umsichtig und kundenorientiert. Ja, sollte auch so sein, ist aber durchaus nicht immer und überall tatsächlich der Fall.
 
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GShoch10

GShoch10

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Dein Freundlicher in Bremen sollte sich auf das Coachen der Führungskräfte in BMW-Werkstätten spezialisieren - natürlich im Auftrag der BMW AG :o - großartig!!!
 
Eckart

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Im Übrigen war ich tatsächlich der Meinung, dass die Leistungsfähigkeit einer Batterie, bzw. eines Akkus inbesondere bei Minusgraden signifikant abnimmt!?
Falls ich das zu knapp formuliert hatte:

Kurzfassung:
  • Zu Lagern sollte sie kalt stehen.
  • Zum Gebrauch sollte sie warm sein.
Langfassung:
Das kalte Lagern bremst das Altern einschließlich der Selbstentladung.
Solange sie noch kalt ist, hat sie eine geringere Leistung, aber das bedeutet nicht geringere Ladung, nur kann die Ladung bei niedriger Temperatur schlechter abgerufen werden.
Es kann durchaus sein, dass eine kalt startunwillige Batterie aufgewärmt mehr Leistung abgibt und allein deshalb ein Start gelingt, der vorher nicht klappte. Im Winterbetrieb kommt noch dazu, dass wegen des zäheren Öls eigentlich mehr Leistung benötigt würde. Ich habe gelesen, dass Leute mit den noch kälteempfindlicheren Lithium-Batterien das in der Weise nutzen, dass sie vor dem Anlassen das Licht einschalten, damit sich die Batterie etwas erwärmt und diesem Zustand ausreichende Leistung abgibt.
 
schlork

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Daraus kann man leider nicht genau ableiten welches BMW Ladegerät. Mir hat aber mal eines dieser Dinger, 2 Batterien zerstört bis ich drauf kam, dass es gar keine Erhaltungsladung kann. Seitdem nur noch CTEK
 
GShoch10

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Mein Batteriefachhändler hat mich einmal wie folgt aufgeklärt:

Laden: 14,2 bis 14,4 V
Standby: 13,6 V
Voll: 12,8 V
"Leer" 12,3 V (Den Unterschied zwischen "Leer" und "defekt" habe ich leider nicht hinterfragt)
Lagerung: Kühl und trocken bei 4 bis 6 Grad C, kein kalter Boden

Ich gehe davon aus, dass er die Messungen mit seinem Profigerät zu machen sind.

Seither verbleibt die Batterie im Fahrzeug (Garage). Während der Standzeit dann 1 x je Monat für einen Tag nachladen (mit BMW-Ladegerät über Bordsteckdose).
An kalten Wintertagen geht es bis knapp unter 0 Grad, aber meist 4 bis 8 Grad C.
 
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jensm002

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Zum Ladegerät: Dieses Teil besitze ich. Ich meine, es ist der Vorgänger zum 'Batterieladegerät Plus'.
Bei meinem kann man keine Modi auswählen, Li-Batterien kann man damit angeblich nicht laden.

1651005082941.png



Habe heute mein Moped von der NL wiederbekommen. Es war wohl ein größeres Update fällig, das sämtliche Steuergeräte betreffen soll.
Mein Freundlicher ging davon aus, dass insbesondere das Steuergerät für den E-Call ein Update benötigt hat, der Fehler ist ja hinlänglich bekannt.
Ich hoffe, das sich das Problem damit erledigt hat.

Vielen Dank nochmal für den angeregten und informativen Austausch!
 
TTTom

TTTom

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- R 1250 GS Black 2020 - & - R 1100 S Black 2004 -
Daraus kann man leider nicht genau ableiten welches BMW Ladegerät. Mir hat aber mal eines dieser Dinger, 2 Batterien zerstört bis ich drauf kam, dass es gar keine Erhaltungsladung kann. Seitdem nur noch CTEK
Meine R 1250 GS (keine Diebstahlwarnanlage) benötigt kein Ladegerät, weder zum "Laden", noch zum "erhalten", meine R 1100 S auch nicht.
P.S. m.E. ist die ganze 'vorsorgliche' Erhalterei die Ursache für Masse der hier immer wieder diskutierten Batterieprobleme. Falls die Maschine mal länger als 1/2 Jahr stehen sollte, würde ich sie (vielleicht) mal 1 Nacht ans Ladegerät hängen.
P.P.S. ausgenommen natürlich die teilweise werkseitig eingebauten Batterien mit Qualitätsmängeln
 
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Meine R 1250 GS (keine Diebstahlwarnanlage) benötigt kein Ladegerät, weder zum "Laden", noch zum "erhalten", meine R 1100 S auch nicht.
P.S. m.E. ist die ganze 'vorsorgliche' Erhalterei die Ursache für Masse der hier immer wieder diskutierten Batterieprobleme. Falls die Maschine mal länger als 1/2 Jahr stehen sollte, würde ich sie (vielleicht) mal 1 Nacht ans Ladegerät hängen.
P.P.S. ausgenommen natürlich die teilweise werkseitig eingebauten Batterien mit Qualitätsmängeln
Sehe ich auch so.
Zwei Ergänzungen:
1. Ab und an starten ob die Batterie es noch tut ist eines der schlimmsten Dinge. Wichtig Voll abstellen (Laden oder eine große runde fahren)!
2. Wenn wirklich längere Pause ist (Winter) abklemmen oder die stromziehenden Sicherungen ziehen. (Bei meiner 1150er Sicherung 3 und 5 mit DWA auch noch die!; Bei der R100GS gar nichts!). denn das ganz langsame Stromziehen ist für die Bleiplatten auf Dauer auch nicht toll, auch wenn der Startstrom noch reichen würde.
Meine Batterien, egal ob Auto oder Motorrad haben immer mindestens 8 Jahre gehalten. (Kung-Long in der R100GS sogar 10 und mein 5er hat seit fast 12 Jahren noch die Erste drin)
Da ich seit 1992 Motorrad fahre, ist das nicht mehr eine Einzelwahrnehmung.

Aber jeder wie er ruhig schlafen kann. Nur sollte dann nicht über schlechte Batterien geschrieben werden, wenn man die nicht richtig behandelt. Es würde auch keiner sein Motorrad mit Steinen bewerfen und dann über die schlechte Lackierung meckern.
Erhaltungsladung ist was für faule Menschen, die ihre Batterie nicht abklemmen wollen oder sogar können. Besser alsandauern oder nicht laden aber schlechter als es richtig zu machen!
 
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Fuerst

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F700GS tief Bj. 06/2017 EZ 03/2018 / SRX-6 Bj.1986
Meines Wissens sind eigentlich nur 2 Zustände interessant:
1. Die Ladespannung der LiMa/Reglers soll 14,4 -14,6V nicht überschreiten. Auf Dauer leidet sonst die Batterie oder wird zerstört.
2. Wenn die Batteriespannung beim Starten (erster Start kurz)
- über 11V liegt ist alles top
- unter 11V liegt ist die Batterie nicht mehr die Neueste, aber ok
- unter 9-10V (könnte auch etwas weniger sein) liegt, geht die Batterie ihrem Ende entgegen
Dies sind nur ca Werte, abhängig von Temperatur, Motorgröße, Zustand (übergangswiderstände, Korrosion) etc. .
Diese Werte lassen sich mit einem Multimeter einfach ermitteln (wenn man einfach an die Batterie Kommt :rolleyes:)
Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
 
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jensm002

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Meines Wissens sind eigentlich nur 2 Zustände interessant:
1. Die Ladespannung der LiMa/Reglers soll 14,4 -14,6V nicht überschreiten. Auf Dauer leidet sonst die Batterie oder wird zerstört.
2. Wenn die Batteriespannung beim Starten (erster Start kurz)
- über 11V liegt ist alles top
- unter 11V liegt ist die Batterie nicht mehr die Neueste, aber ok
- unter 9-10V (könnte auch etwas weniger sein) liegt, geht die Batterie ihrem Ende entgegen
Dies sind nur ca Werte, abhängig von Temperatur, Motorgröße, Zustand (übergangswiderstände, Korrosion) etc. .
Diese Werte lassen sich mit einem Multimeter einfach ermitteln (wenn man einfach an die Batterie Kommt :rolleyes:)
Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
Alles klar, ist nachvollziehbar.
Ich wundere mich nur, dass die werkseitig verbaute Batterie tatsächlich nur zwei bis drei Kaltstartversuche schafft, um dann beim spätestens vierten Versuch in die Knie zu gehen.
War mir bisher noch nie aufgefallen, weil mein Moped insgesamt gut anspringt und sich das Problem damit auch nicht wirklich ergibt.
Interessant wird es nur, wenn (aus welchen Gründen auch immer) nach dem Kaltstart doch unmittelbar wieder neu gestartet werden muss.
Naja, die Dinger sind genau genommen auch nicht dafür gemacht, mehrfach hintereinander kalt zu starten...also eher ein theoretisches Problem, denke (hoffe) ich.
 
Thema:

Batteriespannung ablesen...!?

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