Ich hatte damals, 2017, per E-Mail Kontakt nach München.
In der letzten Mail von dort hieß es, das Problem sei bekannt, man könne mir derzeit keine Lösung anbieten und würde sich wieder bei mir melden, sobald eine Lösung vorläge.
Bis heute hat sich niemand wieder gemeldet.
Meine Lösung bestand dann im selben Jahr in einer Einigung mit dem Händler über den Tausch meiner einjährigen GS in eine neue RS. Vielleicht hat man das auch mitbekommen und sich deswegen nicht mehr bei mir gemeldet.
Kurz nach dem Erscheinen der R1300GS habe ich in irgendeiner Motorradzeitschrift gelesen, daß der Kugelkopf im Längslenker nun anders konstruiert sein soll. Die Kugel soll durchbohrt sein und im Inneren ein Nadellager sitzen. Somit wäre die stark reibungsbehaftete Mantelfläche der Kugel nur noch für die Bewegung des Längslenkers zuständig, während die Lenkbewegungen im leichtgängigen Nadellager erfolgen. Das wäre eine echte Auflösung der Problemstelle, hilft natürlich nicht bei einer 1200er.
Allerdings kann ich im Netz keine derart in die Tiefe gehende Beschreibung der Konstruktion finden, die das bestätigt, was ich damals gelesen habe.
Auf den neuen Längslenker samt Kugelkopf von
@phmartin müßte es ja irgendeine Art Ersatzteilgarantie geben, so daß man das erstmal reklamieren können müßte. Bei mir war damals der im Rahmen der Garantie eingebaute Kugelkopf noch schwergängiger als der von mir bemängelte. Hätte ich an der GS festhalten wollen und wäre es kein Neumotorrad gewesen, hätte ich mich wohl auf die Suche nach einem unauffälligen gebrauchten Kugelkopf gemacht, der nicht mehr benötigt wird, z.B. aus einer Maschine mit Motor- oder Heckschaden.