Ich konnte in meinem aktiven Berufsleben 2x Geländepkw kontrollieren, die aus dem Wald kommend vor meinem Dienstmotorrad voraus auf einer Landstraße Richtung Heimatdorf fuhren. Ich war so frei, sie zu kontrollieren und siehe da: jedes Mal das Gewehr auf der Rückbank liegen, natürlich durchgeladen. Gesprächsverlauf bittend und am Ende bockig und verärgert, als klar war, dass ich mich nicht vom Bericht an die Behörde abhalten lasse.
Und das netteste Erlebnis, noch als junger Wachtmeister im Kreis Calw irgendwann um 1977/1978. Anonymer Anruf wegen Verstoß und gg. Sperrstunde in einer Dorfwirtschaft (Ausschank und Betrieb). Vor dem Betreten der Wirtschaft schaute ich mir die davor parkenden Autos an. In einem lag das Jagdgewehr. Auto war unverschlossen. Ich nahm das Gewehr, schulterte es wie ein Soldat und ging in den Gastraum. Am Stammtisch saßen einige ältere Herren beim Bier und unterhielten sich. Ich sagte nichts, sondern stellte mich in ihren Sichtbereich. Plötzlich sieht mich einer, erschrickt, stupst seinen Nachbarn und macht ihn auf mich aufmerksam. Es handelte sich um den Jäger. Das Gewehr nahmen wir in vorrübergehendeVerwahrung und nahmen am nächsten Tag mit dem LRA Kontakt auf. Wie es weiterging, kann ich mich nicht mehr erinnern.