Den Danger interessieren nunmal keine Antworten jenseits seiner Blase (sowas nennt man auch Ideologien).
Mittlerweile forscht und erprobt man auch neue Technologienn die absolut sicher und weniger strahlend sind oder abgebranntes Material weiter verwenden; nur eben nicht in Deutschland.
Gruß Thomas
"Absolut Sicher" ist nichts.
Aber man die Risiken stark minimieren und Reaktoren bauen die viele der größeren Risiken einfach durch andere Technik umschiffen. Molten Salt Reaktoren funktionieren quasi Druckfrei - was gegenüber Druckwasserreaktoren natürlich ein zigfach geringeres Risiko bei eine Leck darstellt und eine Unterbrechung/Beendung der Reaktion mit BEHERRSCHBARER Restwärme ermöglicht. Und als 'Menschheit' sind wir nun auch soviel weiter was Sicherheitsmanagement und Human Ressource Management betrifft, das mir das Risiko einer solchen, modernen Kernkraft beherrschbar erscheint.
Nehmen wir Harrisburg: 3 Mile Island 2 ist (teil)geschmolzen, weil es eine Anzeige gab, die das reine Schliesssignal eines Ventils dieses dann als geschlossen dargestellt hat. Keine Rückmeldung über den tatsächlichen Zustand, ob offen oder zu. Das 'Blockvalve' hat aufgrund einer Blockage in einem Filter geöffnet (um eine Druckspitze abzubauen) und blieb entgegen der Anzeige offen. Das war mitten in der NAcht, wo der Mensch nachgewiesenermaßen die geringsten cognitiven Fähigkeiten besitzt. Die Instrumentierung hat den Wasserstand im Reaktor quasi als Funktion des Wasserstandes nicht im Reaktor selber sondern einem anderen Gefäss gemessen, diese Werte konnten aber nur zuverlässig sein, solnge wirklich Wasser im Reaktor war - dieses ist jedoch als Dampf durch das immer noch offene Ventil entwichen. Darauf hin sprangen die Notkühlpumpen an, die ein Operator irgendwann abgestellt hat. (Menschliches Versagen, hatte auch mit Training zusammen ('never go solid' - die kamen alle aus der Nuclear Navy, wo es sklavisch vermieden wird diese Gefäss komplett mit Wasser zu füllen) Die Details kann man alle nachlesen, füllen ganze Bücher. (bspw "Atomic Accidents" von James Maheffey. Ist zwar english, aber verständlich geschrieben (Achtung nicht hundertprozentig neutral der Autor: "was a senior research scientist at the Georgia Tech Research Institute where he worked under contract for the Defense Nuclear Agency, the National Ground Intelligence Center, the Air Force Air Logistics Center, and Georgia Power Company")) aber eben auch kein Grünlinker Journomüll. (der hat noch 2 weitere wirklich gute Bücher geschrieben, m.M.n. sehr zu empfehlen, "Atomic awakening" und "Atomic Adventures")
Was bedeutet das alles? Die Menschheit kann sichere Atomkraftwerke bauen. Unsere Geschichte, die vorhandenen "zentralistischen" Netze/Versorger und der große Einfluss des Militärs speziell in USA auf die Reaktorkonstrukteure und vor allem Politiker, sich auf eine bestimmte Art (Druckwasser und Siedewasserreaktoren) festzulegen, hat uns eine Technologie beschert die geringe Risiken birgt. Diese weiterzuentwickeln - so wie wir das bei fast allen anderen Dingen machen - wird hier, in D, durch grüne Dogmen verhindert. Die Lügen und Halbwahrheiten sind aber schon so tief in den Hinterköpfen, das man schwer dagegen ankommt. Auch weil Menschen sind wie Sie sind, öffentlich zuzugegeben sich geirrt zu haben, ist den meisten nicht möglich. Bestes Beispiel: "unsere" Migration.
Allerdings muss man sagen das die 'Nuklearindustrie' auch viele viele Fehler speziell in der Kommunikation gemacht hat. Harrisburg und Fukuchima sind die prominentesten Beipiele.