Einfach mal zum Nachdenken!
Am 31. August 2015 stellte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Sommerpressekonferenz den Fragen der versammelten Hauptstadtpresse, als die entscheidenden Worte fielen: "Wir schaffen das!"
Mitte Juli 2015 hatte die Kanzlerin auf einer Dialogveranstaltung in einer Rostocker Schule noch erklärt: "Wenn wir jetzt sagen: ‚Ihr könnt alle kommen, Ihr könnt alle aus Afrika kommen, und Ihr könnt alle kommen‘ – das können wir auch nicht schaffen", und damit das palästinensische Flüchtlingsmädchen Reem Sahwil zum Weinen gebracht."
Wie sehr hat das Zusammentreffen mit der damals 15-jährigen Schülerin die Haltung der Kanzlerin verändert? Jedenfalls dauerte es keine sechs Wochen vom Rostocker "Das können wir nicht schaffen" bis zum Berliner "Wir schaffen das".
In seinem Buch „Nie zweimal in denselben Fluss“ (erschienen 2018) schreibt Höcke von einer „Wohltemperierte Grausamkeit“: Er propagiert, dass bei der Rückführung von Menschen, die nicht zur „deutschen Volksgemeinschaft“ gehören, eine „wohltemperierte Grausamkeit“ notwendig sei, damit „der Stall ausgemistet“ werden könne.
Sowas hat schon mal einer geschrieben….
Auch ich unterstütze Maßnahmen für eine effektivere Migrations-und Integrationspolitik, aber unter der Voraussetzung, dass die Menschlichkeit nicht verloren geht.
Schöne Grüße aus den Bergen Österreichs