Dashcam, Sinn oder Unsinn?

Diskutiere Dashcam, Sinn oder Unsinn? im Motorrad allgemein Forum im Bereich Community; Fredwiederbelebung. 4 Jahre, ist das Rekord?
lederkombi

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Seit der Datenschutzverordnung ist das Problem das Du die Filme mit Kennzeichen von anderen Fahrzeugen eigentlich nicht speichern darfst.

Sehr komplexes Thema, und man darf eigentlich auch keine durchgehenden Aufnahmen machen die nicht dem Zwecke der Aufzeichnung von Fahrten in schönen Ecken gelten und auf denen andere Personen /Kennzeichen auftauchen.

Andersrum hat es bei uns wieder einen Fall gegeben, wo man nach einem Unfall solche Videos zugelassen hat weil das wichtiger war als der Datenschutz.
Das stimmt, allserdings darf man auf öffentlichem Grund durchaus Bilder und Videos erstellen, solange diese nur im privaten Rahmen geschaut werden = Du selbst. Da ist das Filmen im Auto nichts anderes. Daher ist es nicht grundsätzlich verboten.

Zudem: Moderne Autos filmen ALLES! Nimm einen Tesla und schon hast Du die perfekte Überwachung. Das Fahrzeug filmt immer und alles und teilt dies sogar noch mit Tesla....und ich sage jetzt nicht, woher ich das weiss.
 
Klausmong

Klausmong

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Das glaube ich auch das die das tun.

meines Wissens ist das speichern der Filme verboten wenn Daten fremder Personen da drauf sind ( Gesichter, Kennzeichen usw )

Aber man kann ja eine "Schleife" aufnehmen, also zb das sich die Aufnahme alle 30 Min selber überschreibt, so hat man nach einem Unfall genug zeit auch mal den Speicherknopf zu drücken
 
bdr529

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Soweit ich weiß, fällt das KfZ-Kennzeichen nicht unter die DSGVO weil es kein personenbezogenes Datum darstellt. Es ist zudem für jeden jederzeit sichtbar.
Die Hauptargumentation ist, dass man vom Kennzeichen zwar auf den Halter schließen kann, aber nicht auf den Fahrer. Deswegen ist ein Verpixeln von Kz in Videos IMO nicht notwendig.

Ander wäre es nur, wenn man im Video einen Bezug zum Fahrer herstellt (Aufnahmen des Gesichts oder Namen im Untertitel).
 
GummiQ-Treiber

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Coole Sache. Kann man das im Rhein Main Gebiet irgendwo ins Auto Einbauen lassen mit Knopfdruck nähe Lenkrad?
 
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BikerPeter

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Stimmt von dem Standpunkt habe ich die Sache auch noch nicht gesehen
Ich glaube alle modernen Autos 🚙 Filmen alles
Wer was damit macht weiß man ja auch nicht.
Ich persönlich werde mir ein solches Gerät auch an unsere Mopeds verbauen
Wie gesagt das passende Modell muss ich noch finden
Gruß Peter
 
AmperTiger

AmperTiger

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ich persönlich werde mir ein solches Gerät auch an unsere Mopeds verbauen
Wie gesagt das passende Modell muss ich noch finden
Super, dann hat die Polizei was sicherzustellen, falls du mal Scheixxe baust :daumen-hoch:
 
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BikerPeter

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Mach ich ja nicht 🤪
Das ist dann ja auch wieder der umgekehrte Fall , ob die Sache vor Gericht o.ä. Stand hält .🤔
 
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virility

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Herrlich....wir haben EUROPÄISCHE Datenschutzrichtlinien und in den folgenden Ländern ist es unproblematisch eine Dashcam zu verwenden:

Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Finnland, Frankreich (soll die Aufnahme als Beweismittel verwendet werden, sind andere Unfallbeteiligte unmittelbar nach dem Unfall über die Aufnahmen zu informieren), Großbritannien, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen (lediglich für den privaten Gebrauch, Fahrer darf hiervon nicht abgelenkt sein), Polen, Schweden (die Kamera muss leicht entfernbar sein und die Aufnahmen müssen regelmäßig überschrieben werden), Serbien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn (Kamera sollte nur eine geringe Auflösung aufweisen, nicht benötigte Daten sollten nach fünf Tagen gelöscht werden und gegen den Zugriff unbefugter Dritter geschützt sein)

(Quelle: https://www.adac.de/der-adac/rechtsberatung/verkehrsvorschriften/inland/dashcam/)

Nur Deutschland muss mal wieder alles anders sehen :banghead:
Vor allem als Motorradfahrer, der per se den Kürzeren zieht in Unfällen und ebenfalls gerne mal übersehen wird und doch unter ständigem Generalverdacht steht, fände ich eine erlaubte Nutzung und Verwendung der Daten in Unfallsituationen sehr gut.
 
sampleman

sampleman

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Nur Deutschland muss mal wieder alles anders sehen :banghead:
Dann geh‘ doch rüber, wenn‘s dir hier nicht passt;-) Nix gegen Bosnien-Hezegowina, aber wenn Deutschland anfangen würde, sich nach deren juristischen Vorstellungen zu richten, na dann gute Nacht.

Vor allem als Motorradfahrer, der per se den Kürzeren zieht in Unfällen und ebenfalls gerne mal übersehen wird und doch unter ständigem Generalverdacht steht, fände ich eine erlaubte Nutzung und Verwendung der Daten in Unfallsituationen sehr gut.
Vor allem als Motorradfahrer, der sich natürlich immer genauestens an alle erdenklichen Vorschriften der StVO hält (du auch, gell?), bräuchte ich einen permanenten Mitschnitt meiner Fahrt so dringend wie ein Loch im Kopf. Deutschland hält sich an das Gebot der Datensparsamkeit, Wowereit.

Sampleman



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virility

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Dann geh‘ doch rüber, wenn‘s dir hier nicht passt;-) Nix gegen Bosnien-Hezegowina, aber wenn Deutschland anfangen würde, sich nach deren juristischen Vorstellungen zu richten, na dann gute Nacht.



Vor allem als Motorradfahrer, der sich natürlich immer genauestens an alle erdenklichen Vorschriften der StVO hält (du auch, gell?), bräuchte ich einen permanenten Mitschnitt meiner Fahrt so dringend wie ein Loch im Kopf. Deutschland hält sich an das Gebot der Datensparsamkeit, Wowereit.

Sampleman



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Stimmt..."Dänemark, Finnland, Frankreich,Italien,Niederlande,Norwegen,Schweden", stimmt....alles quasi dritte Welt Länder, die auf gar keinen Fall irgendwas besser machen als wir. :verwirrt_2:
Was ich mit der Aufzählung aber eigentlich zeigen wollte, dass es NICHT an den Datenschutzrichtlinien liegen kann, da die anderen Länder mit ähnlich und gleich geregleten Gesetzen ebendiese Dashcam-Probleme nicht haben.

Dann geh‘ doch rüber, wenn‘s dir hier nicht passt;-)
Sorry, aber darauf gehe ich nicht ein.

Vor allem als Motorradfahrer, der sich natürlich immer genauestens an alle erdenklichen Vorschriften der StVO hält (du auch, gell?),
Ich glaube es gibt keinen Motorradfahrer, der sich so wirklich an die StVO hält...ich auch nicht. Im Falle eines Unfalls macht es für mich aber schon einen Unterschied, ob ich den verursacht habe, oder der andere. Es wird oftmals pauschal davon ausgegangen, dass in der Unfallsituation der Motorradfahrer entgegen der StVO unterwegs war, was aber gar nicht stimmen muss!
Bspw. Pkw m mißachtet Vorfahrt und dann knallt das Motorrad schön in die B-Säule. Wird immer heißen, der war vieeel zu schnell unterwegs.

bräuchte ich einen permanenten Mitschnitt meiner Fahrt so dringend wie ein Loch im Kopf. Deutschland hält sich an das Gebot der Datensparsamkeit, Wowereit.
Tja...das heißt im Umkehrschluss für mich, dass du nicht zu deinem eigenen Handeln stehst. Ich hätte trotz meiner Fahrweise kein Problem damit, wenn eine Dashcam in Unfallsituationen ausgewertet werden würde. Diese Cochones muss man(n) schon haben.
 
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Totalisator

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Wir Deutschen haben ja auch die Erbschuld, an die wir von unseren Medien immer wieder erinnert werden.
 
sampleman

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Sorry, aber darauf gehe ich nicht ein.
Du weißt, was ein Emoticon ist? Wenn nicht, dann solltest du es herausfinden.

Ansonsten gibt es für mich eine gewisse Mentalität, die ich mal "Besorgte-Rentner"-Mentalität nennen möchte. Das sind (meist ältere) Leute, die sich permanent von anderen Leuten bedroht fühlen und andauernd glauben, ihnen würde ihr Recht vorenthalten. Und für mich ist die Montage einer Dashcam Ausfluss dieser Mentalität. Ich wage mal einen Vergleich: Natürlich ist das Risiko, mit einem Motorrad einen Unfall zu erleiden, höher als mit einem Auto. Unter anderem deshalb habe ich eine Unfallversicherung abgeschlossen. Hätte ich auch sein lassen können, frei nach dem Motto „Mir wird schon nichts passieren.“ Genauso wie ich auf eine Dashcam verzichte, weil ich sage: „Ich bau mir doch nicht solch ein nutzloses Teil ein, nur für den vagen Fall, dass ich mal vor Gericht beweisen muss, dass der andere schuld war.“

Zwei Unterschiede gibt es jedoch: Erstens würde ich eine solche Dashcam bei jeder Fahrt merken, sie würde mich vom Fahren ablenken. Eine Versicherung merke ich nur einmal im Jahr, wenn die Rechnung kommt. Und zweitens könnte eine Dashcam eben auch dazu beitragen, dass mir Fehlverhalten nachgewiesen wird. Ich bin in meinem Leben dreimal unfallbedingt vom Bock gefallen. In keinem dieser drei Male hätte eine Dashcam etwas aufzeichnen können, was mir genutzt hätte.

Aber wenn du so'n Ding an dein Auto/Mopped schrauben magst, dann mach' es halt.


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virility

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Du weißt, was ein Emoticon ist? Wenn nicht, dann solltest du es herausfinden.
In jedem Witz steckt ein Fünkchen Wahrheit :bia: . Aber alles gut, das habe ich auch nicht so ernst genommen!

Ansonsten gibt es für mich eine gewisse Mentalität, die ich mal "Besorgte-Rentner"-Mentalität nennen möchte. Das sind (meist ältere) Leute, die sich permanent von anderen Leuten bedroht fühlen und andauernd glauben, ihnen würde ihr Recht vorenthalten.
Naja, Rentner bin ich noch lange nicht und glaube auch nicht, dass ich eine wirkliche Rente bekommen werde.
Das Problem in Deutschland ist aber die Beweislage in Unfällen. Meiner Frau ist vor 2 Jahren auf einer 2 spurigen Straßen hinten ein rauf gefahren, weil er übersehen hatte, dass sie rechts abbiegen wollte. Eigentlich eine ganz klare Sache - denkste. Keine Zeugen , Aussage gegen Aussage. Der Typ der ihr hinten aufgefahren ist behauptete, sie habe bei freier Fahrt eine Vollbremsung gemacht und habe seine Spur schneiden wollen und und und. Vor Gericht sah es dann so aus, dass jeder 50% vom Schaden des anderen regeln musste, weil eben Aussage gegen Aussage. Wer hinten auffährt hat Schuld gibt es nämlich gar nicht.
Eine Dashcam hätte in diesem Fall gut geholfen.

Zwei Unterschiede gibt es jedoch: Erstens würde ich eine solche Dashcam bei jeder Fahrt merken, sie würde mich vom Fahren ablenken.
Warum? Fest irgendwo vorne am Motorrad verbaut und weg ist sie aus den Gedanken.


Aber wenn du so'n Ding an dein Auto/Mopped schrauben magst, dann mach' es halt.
Schon klar, dass ich das machen kann. Das ist aber nicht der Punkt der hier diskutiert wird. Es geht um die Legalität und Verwertbarkeit des Materials. Und die ist in Deutschland leider nicht gegeben, was sehr schade ist. Beziehungsweise die Gerichte entscheiden NOCH zu unterschiedlich.
 
sampleman

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Warum? Fest irgendwo vorne am Motorrad verbaut und weg ist sie aus den Gedanken.
Die Dashcams, die ich bislang gesehen habe, waren in Autos im Sichtfeld des Fahrers montiert und hatten hinten ein Display dran. Das würde mich nerven.



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Kardanfan

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Nur mal als Beispiel: Mein Bruder (er fährt BMW :p ) hat eine Dashcam - und als seinem Freund in Rumänien das Bein in der Kurve abgefahren wurde, hatten die 3 Gastarbeiter auf dem Weg nach EU-Land behauptet, der Motorradfahrer hätte die Kurve geschnitten!

Mein Bruder konnte dann, bei all dem ELEND, beweisen mittels Dashcam, dass die anderen alle ganz "dreckig" gelogen haben, und sein Freund, bei all dem LEID, wenigstens zu seinem Recht gekommen ist.

Trotz dieser Live-Storry, ich habe keine Dashcam u. a. wegen dieser zu Recht angeführten Meinung:
Erstens würde ich eine solche Dashcam bei jeder Fahrt merken, sie würde mich vom Fahren ablenken.
So hat aber eben jede Medaille 2 Seiten - ich nehme die andere.

Auf der Suche nach der unendlichen Sicherheit verlieren wir all unser Freiheiten und die FREIHEIT im Allgemeinen!
 
Klausmong

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So hat aber eben jede Medaille 2 Seiten - ich nehme die andere.

Auf der Suche nach der unendlichen Sicherheit verlieren wir all unser Freiheiten und die FREIHEIT im Allgemeinen!

Jepp, und wir alle sind am besten Wege dahin freiwillig unsere Freiheit aufzugeben.

Ich bin überzeugt in ein paar Jahren schon werden wir die Auswirkungen merken.

Man kann für Alles positive Beispiele bringen, aber auch Negative.
Welche dann irgendwann überwiegen werden wir am Ende des Tages merken.
 
Ralsch

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Ich bin in meinem Leben dreimal unfallbedingt vom Bock gefallen. In keinem dieser drei Male hätte eine Dashcam etwas aufzeichnen können, was mir genutzt hätte.
Was ja, im Gegenzug, absolut FÜR eine Dashcam spricht.
Nur eben nicht für den der unter Ausblendung jeglicher Regeln blind durch die Welt ballert sondern für alle Anderen.
Ich würde zu 99% die Dashcam für mich sprechen lassen. Ich kenne die Verkehrsregeln sehr genau und halte mich auch dann penibel dran wenn es um ein geregeltes Miteinander im Verkehr geht.
Wenn ich mich vorsätzlich entscheide dagegen zu verstoßen tue ich das in Situationen in denen ich mit meinem Verhalten niemand im Sinne des §1 der StVO gefährde, behindere bla bla bla. Und wenn's mich dann eben aus der Kurve haut - kann ich (hoffentlich) das Filmchen der Dashcam privat nutzen. Helfen tut mir das in keinster Weise.

Btw - Datenschutz ins Feld zu führen halte ich bei der derzeitigen (und zukünftigen) Überwachungsdichte für leicht lächerlich. Man wertet diese Videos ja nicht aus, speichert sie nicht auf Platten, macht keine Erkennung auf Gesichter, Kennzeichen etc.
Ganz im Gegenteil müssen die Dashcams sehr genau spezifizierte Anforderungen erfüllen um überhaupt zugelassen zu werden in einem Verfahren, z.B. dauerhaftes Überschreiben des Speichers.

Ob man's braucht? Keine Ahnung, ich habe keine und werde voraussichtlich keine montieren. Mal davon abgesehen dass man ja mehrere bräuchte - vorne, hinten, seitlich....

Bis dann,

Ralf
 
sampleman

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Was ja, im Gegenzug, absolut FÜR eine Dashcam spricht.
Nur eben nicht für den der unter Ausblendung jeglicher Regeln blind durch die Welt ballert sondern für alle Anderen.
ich hatte drei Stürze. Einer war ein klassischer Alleinunfall, Vorderrad ging in der Kurve weg. Der zweite war ein ebenso klassischer Fahrfehler von mir, in der Kurve gedacht, das Auto vor mir führe weg, tat es dann nicht, also Vorderrad überbremst und hingefallen. Und beim dritten Mal ist mir in einem Stau ein SUV von hinten draufgefahren, das hätte eine Dashcam auch nicht erfasst. Drei völlig eindeutige (und gar nicht seltene) Unfallverläufe, und eine Dashcam hätte niemals etwas gebracht.

Im Moment ist es glaube ich noch so, dass ein Richter entscheiden kann, ob er Dashcam-Bilder als Beweismittel im Verfahren zulässt oder nicht. Und im Moment kann meines Wissens auch jeder Dashcam-Inhaber entscheiden, ob er seine Bilder zur Verfügung stellt oder nicht. Wenn man sich wünscht, dass ein Richter die Bilder auf jeden Fall akzeptieren muss, dann müsste man vermutlich auch darüber nachdenken, die Dashcam-Besitzer ggfs. gegen ihren Willen zur Herausgabe zu zwingen. Und dann hätten wir irgendwann mal die Video-Totalüberwachung im öffentlichen Raum. Erich Mielke würde posthum einer abgehen.
 
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