Die E-MobilitĂ€t wird sich auf Sicht gesehen durchsetzen. Die Kraftstoffpreise, vor allem deren Schwankungen, sind doch wirklich eine Abzocke erster GĂŒte. Die kWh, die ich in meinen BEV lade, kostet ĂŒbrigens immer den gleichen Preis.
Dieses krampfhaft Festhalten an den alten "Stinkern" hat schon etwas religiöses. Mit sachlichem Diskurs kommt man da in der Regel nicht weit. Das hat auch die Politik bemerkt. In DE geht so ein Systemwechsel nur ĂŒber das Portemonaie. Also viel SpaĂ bei Preisen jenseits von 2,- Euro.
Ein ID.3 ist ĂŒbrigens ein Polo und wird bald auch wieder als ID.Polo angeboten werde.
Die MĂ€hr, dass jeder eine LadesĂ€ule zuhause braucht, sollte man endlich zu den Akten legen. Diese Ansatz lĂ€sst sich nicht fĂŒr die breite Masse der Bevölkerung realisieren. Niemand hat, oberhalb dem Volumen von Reservekanistern, eine Tankstelle in der privaten Garage. Die Ladeinfrastruktur und der derzeit grassierende Kabeldiebstahl sind wirklich ein leidiges Thema. E-Motoren sind fertig entwickelt. Gibt es ja auch schon deutlich lĂ€nger, als Verbrenner. Eine Weiterentwicklung erfolgt aber auch dort. Wichtig ist, dass die Technik der Batterien weiterentwickelt wird. Da wird volkswirtschaftlich momentan noch viel Geld verbrannt.
Seit einiger Zeit bin ich mit einem BEV und einem PHEV unterwegs. Beide haben ihr Vorteile (und natĂŒrlich auch ihre Nachteile). Es sind aber die einfachen Dinge, die einfach super sind: Ich muss nichts mehr warmfahren, die Heizung ist sofort da und die Reichweite ist fĂŒr meinen Anwendungsfall ausreichend. Ja, Zwangspausen auf lĂ€ngeren Autobahnetappen nerven und dauern in der Regel auch lĂ€nger, als ein reiner Tankvorgang, keine Frage. Trotzdem ist das Fahrerlebnis fĂŒr mich rein subjektiv angenehmer, als bei meinem ehem. Diesel.