PeakDesign Qi Lader "stirbt" nach kurzer Zeit

Diskutiere PeakDesign Qi Lader "stirbt" nach kurzer Zeit im Technik & Bastel-Ecke Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Hallo ich hab meine drei Motorräder (BMW R100GS, Harley BJ 1970 und BMW F900GS) mit dem PeakDesign Qi Lader bestückt. Auf der R100 und der Harley...
mfo906

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Hallo
ich hab meine drei Motorräder (BMW R100GS, Harley BJ 1970 und BMW F900GS) mit dem PeakDesign Qi Lader bestückt. Auf der R100 und der Harley läuft das ohne Probleme bereits über mehrere 1000 km und bei jedem Wetter. An der F900 habe ich den Lader und auch mein DMD2 Navigation Tablett am Carpe Iter BMW Control Hub angeschlossen. Dieser stellt 12V zur Verfügung und ist auf 5A begrenzt über das Motorrad. Zwischen dem Control Hub und den PeadDesign Ladern habe ich noch eine kleine Schaltung bestehend aus serieller Spule, Zehnerdiode und Sicherung um Spannungsspitzen zu eliminieren und bei Überspannung die Sicherung auszulösen. Inzwischen hat sich an der F schon der dritte Lader verabschiedet. Er lädt dann einfach nicht mehr und nimmt dabei aber soviel Strom auf, dass der Versorgungsport für den Navianschluss, die USB-C und der Ziggianzünderanschluss vom Bus abgeschaltet wird. Zündung aus, PeakDesign Lader abstecken, Zündung ein und schon ist der Versorgungsport wieder aktiv. Stecke ich dann einen meiner zwei anderen PeakDesign Lader an funktioniert dieser auch an dem Anschluss. Dreimal wurde der PeakDesign Lader schon von denen kostenfrei ersetzt. Aber ich frage mich, was ist an der F anders als bei meinen zwei anderen Bikes? Zweimal ist der Lader auf Tour defekt geworden und dann is es halt lästig. PeakDesign kennt die komplette Story, aber außer den Lader zu tauschen haben sie leider auch keinen Tip.
Erwäge schon den Lader direkt an die Batterie zu klemmen mit dem battery.dokk von Motogadget dazwischen.
Irgendjemand ne Idee?
Manfred
 
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Warum hast Du eine Spule, etc vorgeschaltet?
Bisher alle BMW die ich hatte, haben ein sauberes Bordnetz.
Kann es sein das Du dir mit der Spule ins Knie ähm den Lader schießt?
Eine Sicherung ist meiner Meinung nach auch viel zu langsam um irgendwelche Elektronik zu schützen.
Was man auch immer in Betracht ziehen sollte - die Erfahrung hat mein Bruder gemacht - wenn Elektronik in China gefertigt wird (werden die Lader das?), kann es sein das der Chinese zur kostenoptimierung heimlich in der Serie Bauteile wechselt und Du plötzlich Chargen hast die ausfallen.
 
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Warum hast Du eine Spule, etc vorgeschaltet?
Bisher alle BMW die ich hatte, haben ein sauberes Bordnetz.
Kann es sein das Du dir mit der Spule ins Knie ähm den Lader schießt?
Eine Sicherung ist meiner Meinung nach auch viel zu langsam um irgendwelche Elektronik zu schützen.
Was man auch immer in Betracht ziehen sollte - die Erfahrung hat mein Bruder gemacht - wenn Elektronik in China gefertigt wird (werden die Lader das?), kann es sein das der Chinese zur kostenoptimierung heimlich in der Serie Bauteile wechselt und Du plötzlich Chargen hast die ausfallen.
Nee, die in Serie geschaltete Spule ist ein sogenannter Transientenschutz, der hohe Spannungen mit einer hohen Frequenz herausfiltert. Spannungsspitzen erfüllen diese Bedingung und die Spule wirkt wie ein induktiver Widerstand. Die Sicherung ist dafür natürlich zu langsam und auch nicht dafür gedacht. Diese würde von der Zenerdiode ausgelöst (schaltet ab einer bestimmten Spannung durch = Kurzschluss) wenn z.B. durch einen defekten Regler im Bordnetz eine zu hohe Spannung auftreten würde. Alles schon erlebt, allerdings nicht bei einem modernem Moped. Die Bauteile kosten weniger als 2€. Von daher ist haben besser als brauchen ;)
Alle mir bekannten Lader (SP-Connect, Quad-Lock, PeakDesign) werden in China gefertigt. Einzig der von Motgadget entwickelte Cayo Lader wird in Deutschland produziert.
ABER: Die PeakDesign Lader laufen in meiner alten Harley, auf der R100GS (alle mit oben beschriebener Schutzschaltung) und über ein Jahr auf der H-D PanAmerica. Kaum montiere ich ihn auf die F900 sterben sie wie die Fliegen. Mein allererster PeakDesign Lader stammt noch aus der Kickstarter Kampagne und wurde erst an der PanAmerica benutzt und nach einem Jahr dann an die F montiert und ist trotzdem gestorben. Ob da die Chinesen schon gespart haben bei der ersten Serie?
 
GS-Matze

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Bau doch mal den ganzen Elektronikkram aus und versuch‘s dann nochmal. Bin nur Maschinenbauer…aber das was Du beschreibst klingt irgendwie over engineered.
Kann mir einfach nicht vorstellen wo da Spannungsspitzen herkommen sollen, die diesen Aufwand erfordern.

Was ist ein „BMW Control Hub“?
 
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Was passiert wenn ich der Spule ganz schnell die Spannung wegschalte?
Ich wäre mir nicht sicher ob Du nicht eine umgekehrte Spannung auf den Lader gibst - ich kenne jetzt die ganze Schaltung nicht die Du da gebaut hast.
Bordnetz -> CarpeIter -> Sebstbauschaltung -> QI Lader = KISS verletzt ;)
Also direkt ans Bordnetz und nochmal schauen, würde ich machen.
Mir wäre auch keine Fall bekannt wo hier im Forum mal einer geschrieben hat TFT platt, weil Bordnetz sch***... und das wäre teuer.
 
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Utsche

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Ich habe mir auch diesen Lader gekauft und auch an der R1200GSAdv. Verbaut ohne zusätzliche elektronische Bauteile. Bei mir funktioniert die Ladung eines IPhones 14 ohne Probleme und bin jetzt mit dem Gerät schon 4000 km unterwegs gewesen. Ich würde dir von dir benutzte Elektronik und gerade die Spule rauswerfen. Versuch es doch mal ohne. Normalerweise sollte in dem Lader ja etwas Elektrobik zur Stabilisierung verbaut sein und ich vermute das dein Wandker beim abschalten Probleme bereitet. Frag mich jetzt nicht warum es an den anderen Motorrädern funktioniert
 
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Bau doch mal den ganzen Elektronikkram aus und versuch‘s dann nochmal. Bin nur Maschinenbauer…aber das was Du beschreibst klingt irgendwie over engineered.
Kann mir einfach nicht vorstellen wo da Spannungsspitzen herkommen sollen, die diesen Aufwand erfordern.

Was ist ein „BMW Control Hub“?
Der BMW Control Hub ermöglicht, dass man mit dem Drehrad am linken Griff z.B. auf dem Navi rein und rauszooomen kann. Der Hub ist am BMW Navi Anschluss angesteckt und schleift einfach die Bordspannung durch um dadurch halt sein Handy zu laden.
 
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Der BMW Control Hub ermöglicht, dass man mit dem Drehrad am linken Griff z.B. auf dem Navi rein und rauszooomen kann. Der Hub ist am BMW Navi Anschluss angesteckt und schleift einfach die Bordspannung durch um dadurch halt sein Handy zu laden.
Mir immer noch nicht ganz klar was Du mit hub meinst, den Begriff so noch nicht gelesen. aber egal.
Es gibt bei BMW ein TFT Display, da kannst du direkt aber nix anschließen. Es gibt eine Navivorbereitung und es gibt die Kfz-Ladedose bzw mittlerweile USB bei neueren Modellen. Dazu noch den Anschluss für die Navivorbereitung. Bei mir rechts in der Verkleidung.
hol dir doch da deine 12V (oder USB 5V) Funktioniert bei mir seit Jahren. Bei anderen auch.
Schaltet bei Zündung auch ab.
 
Uli G.

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Ich würde die Spule weglassen und, falls Du ernsthaft längere Überspannung befürchtest, eine Crowbar-Schaltung anstelle der Zenerdiode einsetzen. Ein kleiner Ferritkern auf der 12V Leitung, plus ein kleines C, dämpfen Spannungspeaks.
Ich würde mir das mit dem Oskar anschauen, was da auf der Leitung passiert ;) .

Uli
 
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Mir immer noch nicht ganz klar was Du mit hub meinst, den Begriff so noch nicht gelesen. aber egal.
Es gibt bei BMW ein TFT Display, da kannst du direkt aber nix anschließen. Es gibt eine Navivorbereitung und es gibt die Kfz-Ladedose bzw mittlerweile USB bei neueren Modellen. Dazu noch den Anschluss für die Navivorbereitung. Bei mir rechts in der Verkleidung.
hol dir doch da deine 12V (oder USB 5V) Funktioniert bei mir seit Jahren. Bei anderen auch.
Schaltet bei Zündung auch ab.
Der Hub heißt halt Hub weil ihn der Hersteller so genannt hat bzw. weil er die Verbindung zwischen dem "Wonderwheel" und dem Navi herstellt um zu zoomen:
BMW Control Hub | Carpe Iter

Der Hub schleift die Bordspannung nur durch und hat zwei Kabelschuhe für +12V an die man z.B. seinen Handylader anklemmen kann. Der Strom hierfür kommt aus der gleichen Quelle wie für die Kfz-Ladedose oder dem USB Anschluss. Vorteil des Qi-Handyladers (Induktives Laden) gegenüber nem USB-Kabel zwischen Handy und USB-Dose ist, es kann soviel regnen wie es will, das Handy lädt induktiv und interessiert sich nicht für das Wetter. Ein USB-Kabel am Ladeport des Handys wird bei Regen relativ schnell meckern und das Laden einstellen. Also funktioniert, aber halt nur bei trockenem Wetter.
 
mfo906

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Ich würde die Spule weglassen und, falls Du ernsthaft längere Überspannung befürchtest, eine Crowbar-Schaltung anstelle der Zenerdiode einsetzen. Ein kleiner Ferritkern auf der 12V Leitung, plus ein kleines C, dämpfen Spannungspeaks.
Ich würde mir das mit dem Oskar anschauen, was da auf der Leitung passiert ;) .

Uli
Die längeren Überspannungen - falls es die bei der F900 mal geben sollte - sind ja gefühlt nicht für das Sterben des PD-Laders verantwortlich. Ein Ferritkern auf der 12V Leitung ist ja nichts anderes als meine Spule die auch nur 47uF hat. Die daraus resultierende Energie beim Abschalten der Spannung wenn 1A fließt ist auch nur 23 uJ. Klar, die könnte man durch nen nachgeschalteten Elko plus kleinem C nochmal eliminieren, aber damit sollte doch der Eingang vom PD-Lader klar kommen. Ein Oszi hab ich leider nicht.
 
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