Hallo,
ich mache das immer so, dass ich mehrmals um das Motorrad schleiche und mir überlege, was ich dem im Notfall schrauben KANN, SOLL oder MUSS. Dann lege ich mir die dafür passenden Werkzeuge zurecht und versuche, die so weit wie möglich zu kombinieren und so zu reduzieren.
Wenn man keine Räder ausbauen kann oder will, muss man auch das WKZ dafür nicht mitnehmen.
im Gegenzug sollte der Zugang zu Batterie und evtl vorhandene Sicherungen und ggf. Luftfilter aber immer gegeben sein. Ebenso gehört Werkzeug für das verstellen der Spiegel oder der Griffarmaturen dazu. Das Reifenflickzeug und Luft hast Du ja auf dem Schirm. WKZ für Windschild und Verkleidungs- und Anbauteile, die ja auch gerne mal auf einem TET "verlustig" gehen oder verbogen werden, und abgebaut, gerichtet und dann wieder angebaut werden wollen.
Evtl. noch Werkzeug für Anbauteile wie Kofferträger, Navihalterungen etc.
Halt rudimentäres Zeug um den Bock in Notfall aus eigener Kraft wieder zum laufen und zur Not zur nächsten Werkstatt zu bekommen. Und wirklich nur die benötigten Schlüssel/Bits und keine kompletten Sätze - dann bleibt man mit allem auch unter 2-3 kg und bei kleinem Packmaß.
Ich habe bei solchen Touren auch immer noch den "kleinen Chemiebaukasten" dabei, der so Sachen wie Epoxy-Knete, Kaltmetall, 2-Komponenten- und Sekundenkleber in Minituben enthält.