Batterie muss ja vielleicht mal SCHNELL abgeklemmt werden.
Es gibt Motorräder, bei denen die Batterie so verbaut ist, dass man eben nicht mal schnell dran kommt. Da fallen mir die F650GS Einzylinder und die F800GS ein, die ich vor der F750GS hatte - bei denen muss erst die halbe Verkleidung demontiert werden, um an die Batterie zu kommen.
Auch wo der Batterieeinbau besser gelöst ist als bei den eben genannten Modellen: Vorsorge ist besser als Nachsorge:
Ich würde Konstruktionen wie in ersten Beitrag beschrieben vermeiden, denn je mehr Verbraucher direkt an die Batterie angeschlossen sind, desto größer die Gefahr, dass die Batterie unabsichtlich durch einen nicht mit der Zündung stillgelegten Verbraucher im Stand geleert wird. Und umso größer auch die Gefahr eines Kurzschlusses, u. U. mit der Folge eines Brands, denn jede direkt an der Batterie angeschlossene Leitung muss abgesichert werden, wobei der Kabelabschnitt bis zur Sicherung besonders gegen Kurzschluss gesichert werden müsste. Deswegen müssten die Sicherungen auch nahe am Anschluss an der Batterie sein.
Von daher gefallen mir Verteilervorrichtungen besser, insbsondere solche, die entweder selber Sicherungselemente enthalten oder an die vom Motorradhersteller vorgesehenen Anschlüsse für Zusatzgeräte angeschlossen werden, denn die sind abgesichert und meist auch von der Zündung geschaltet.
Selbst habe ich allerdings nur ein Navi als Zusatzgerät und das am Zubehörgeräteanschluss und keine Erfahrung mit dem Anschluss einer größeren Gerätezahl, weswegen ich auf Empfehlungen verzichte - es gab ja schon welche im Thread. Wer einen gar zu großen "Zoo" an Geräte anschließt, darf sich m. E. auch fragen, ob er nicht z. B. im Auto oder Wohnmobil besser führe. Trotzdem würde mich interessieren, was "man" da (außer einem Navi) alles dran haben muss (Einsatzfahrzeug beim Radsport bei hoechst habe ich verstanden, aber das macht ja nicht jeder).