Anfahren am Berg mit Hand oder Fuß?

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moubeli

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Hallo Forum, eben hat sich folgendes an einer ansteigenden Parkplatz-Ausfahrt zugetragen: Fahrer kam längs des für ihn erhöhten Asphalt-Rand zu stehen und hatte keinen Bodenkontakt mehr mit dem linken Fuß. Gang war drin (großer Sporttourer), aber er kam nicht vom Fleck, rollte immer wieder etwas nach hinten und bat schließlich um Hilfe, ließ sich seitlich festhalten um anzufahren. Er gehörte wohl zu denjenigen Motorradfahrern, die am Berg die Fußbremse nutzen, um das Bike am rollen zu hindern. Meine Frau hat das auch so gelernt, und hat ebenfalls teils beträchtliche Schwierigkeiten beim anfahren bergauf.
Ich kenne das ganz anders: ich bremse mit der Hand und lasse gleichzeitig mit dem Gasgeben die Bremse (und natürlich links die Kupplung) kommen. Und fahre so jede erdenkliche Rampe im stop and go, wenn es sein muss.

Mich interessiert nun doch, wie ihr das so macht. Mit der Hand oder mit dem Fuß bremsen? Also nicht in speziellen Fällen, sondern so ganz standardmäßig? Ein Bekannter von uns sagte "sowohl als auch".
Vielen Dank vom Norbert
 
K

kuhtreter

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Ich bin Handbremser. Mit dem Fuß finde ich zu umständlich bzw. hat bei unebenen Untergrund Probleme mit dem sicheren Stand. Beide Füße am Boden ist immer besser als einer, falls die Fuhre droht zu kippen.

Gruß Gerhard
 
JUG

JUG

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Das Lehrbuch sagt: Gang rein, mit Fußbremse sichern. Damit ist die rechte Hand nur mit dem Gasgriff "beschäftigt".
Sowohl als auch, geht in der Praxis natürlich auch, vor Allem, wenn der linke Fuß ins paddeln kommt.
Eine schöne Alternative ist natürlich auch die Funktion HSC.
 
hydrantenfritz

hydrantenfritz

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Hmmm...da ich beim stehen immer den Gang rausnehme, mach ich alles am Lenker...
 
Ralsch

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Wenn's einfach ist - Handbremse.
Am Berg: Nur Fußbremse.
Wenn Du einmal mit einer vollgepackten GS im Regen auf einer stark ansteigenden Straße mit blockiertem aber leider rutschendem Vorderrad rückwärts gerollt bist weißt Du wann hinten muss - oder es einfach egal ist und auch vorne reicht.
Im Gelände bei starker Steigung sowieso, bergab natürlich vorne wenn sich das Bremsen/Anhalten nicht vermeiden lässt.
 
Intermezzo

Intermezzo

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Im Prinzip wurscht, solange der Untergrund griffig ist und man den Überang von Bremse zu Gas problemlos hinbekommt.

Bei meiner GS mit BKV verwende ich die Fußbremse bei längerem Halt. Einfach deswegen, weil der Bremskaftverstärker dann abschaltet und nicht ständig fiepst.
 
Hulkmaedchen

Hulkmaedchen

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Hm,ich hab das Gefühl das ich gar nicht so riesige Hände habe,das ich gleichzeitig Kupplung und Bremse loslassen könnte,und dabei Gas gebe. Ich hab eher das Gefühl das ich beide Hebel eher auf den Fingerkuppen habe,so daß es mir gar nicht möglich wäre Gas zu geben?
Ich "Versuche" anzufahren mit der Fußbremse (ich glaube ich bin die Weltschlechteste Anfahrerin ) vielleicht hätte ich bis jetzt immer Glück,ich hab nämlich sehr lange Beine. 😁

Natürlich kann ich auf gerader Strasse auch ohne Fußbremse anfahren, aber am Berg kann ich es leider nicht anders.
Etwas was ich unbedingt mal alleine und in Ruhe üben sollte?!
 
R

Rotax562

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normalerweise Fußbremse, wenn's nicht anders geht Handbremse
 
Serpel

Serpel

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Hab ohnehin beim Fahren ständig zwei Finger über dem Bremshebel, da merk ich den Unterschied gar nicht, wenn’s ums Anfahren geht. Die Fußbremse könnte man an meinen Motorrädern gerne abschrauben.

Gruß
Serpel
 
bswoolf

bswoolf

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Viele, nur keine GS
Bei meiner GS mit BKV verwende ich die Fußbremse bei längerem Halt. Einfach deswegen, weil der Bremskaftverstärker dann abschaltet und nicht ständig fiepst.
Welche GS ist das? Bei meiner R1150R fiept der Verstärker auch an der Fußbremse dauernd, wenn ich drauf bleibe.
 
moubeli

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...
Wenn Du einmal mit einer vollgepackten GS im Regen auf einer stark ansteigenden Straße mit blockiertem aber leider rutschendem Vorderrad rückwärts gerollt bist weißt Du wann hinten muss - oder es einfach egal ist und auch vorne reicht.
...
OK. Das leuchtet ein. Allerdings hatte ich eine solche Situation bislang und zum Glück noch nicht.
 
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