Geile Strecken für Basecamp?

Diskutiere Geile Strecken für Basecamp? im Navigation Forum im Bereich Modellunabhängige Foren; Zum Hintergrund: Seit diesem Frühling Besitzer einer GS, eines Navigator V und dazu Basecamp geschenkt bekommen, habe ich angefangen...
coreboat

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Zum Hintergrund: Seit diesem Frühling Besitzer einer GS, eines Navigator V und dazu Basecamp geschenkt bekommen, habe ich angefangen, Motorradtouren mit dieser Ausstattung zu planen. Davor hatte ich einfach online mit dem Motoplaner Routen geplant oder mir entsprechende GPX-Dateien herunter geladen und diese dann als Track auf mein Lowrance Endura gespielt.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten - warum sollte ICH denn ein Handbuch lesen ;) - habe ich mich etwas in Basecamp und das Navi eingearbeitet. Dabei lernte ich schnell auch die Funktion 'kurvenreiche Strecke' in Basecamp und im Navi kennen und schätzen.

Inzwischen ist das Planen einer kompletten Tagestour, wenn es nicht gerade um Feinheiten geht, wie sinnlose Ortsdurchfahrten oder kleine, sinnlose Abkürzungen penibel auszumerzen, eine Sache von Minuten. Von den Ergebnissen bin ich mehr und mehr begeistert, zumal ich durch die Kombination Basecamp / Navigator V mit der Option 'kurvenreiche Strecken' schon etliche wirklich geile Strecken entdeckt habe, die ich früher einfach nicht gefunden hätte und nicht gefahren wäre.

Nun zu meinem Problem bzw. meiner Idee:
Ich habe inzwischen angefangen, mir auf Basecamp besonders geile Strecken als kurze Routen zu hinterlegen. Diese können entweder aus eigener Erfahrung kommen, aus Tipps von Spezln, Tourenbeschreibungen oder wo auch immer her. Plane ich nun eine neue Tagestour oder auch Urlaubsfahrt, so habe ich auf Basecamp diese Sahnestückchen im Blick und kann sie mit in die Route einplanen. Die Planung einer Tour mit tollen Strecken liese sich somit deutlich verkürzen.

Was mir noch nicht ganz klar ist:
Wie sich dies dauerhaft am sinnvollsten machen lässt und auch bei größeren Datenmengen händelbar bleibt. Bisher habe ich eben einen Ordner mit diesen Routenstücken in Basecamp angelegt.
Weitere Ideen wären, anstelle der Routen GPX-Tracks zu hinterlegen, die Tracks oder Routen noch in wenigen Farben unterschiedlich darzustellen, z.B. für wunderbar kurvenreiche Strecken, Strecken mit besonders schönen Aussichten, ...

Zudem hätte ich als Idee, dies nicht als Einzelkämpfer nur für mich zu machen, sondern zusammen mit Spezln die entsprechenden Daten auszutauschen, oder gar in noch größeren Dimensionen, vielleicht in einem Forum?

Ähnliches gibt es z.B. schon als Download für die Alpenpässe, welche man sich dann gleich direkt als POI's auf das Navi ziehen kann. Mir geht es aber darum, in einem bestimmten Gebiet beim Planen diese Sahnestücke zu sehen und dann möglichst in die Tour mit einbeziehen zu können oder die Tour aus passenden Stücken in einer Art Baukastensystem zusammen zu fügen.

Hat jemand schon Ähnliches gemacht oder gibt es etwas in dieser Richtung vielleicht schon?


Zwar nicht genau meine Vorstellung, aber etwas in die Richtung ging schon mal dieser Fred:
http://www.gs-forum.eu/navigation-113/basecamp-kartenoverlay-sehenswerte-strasse-89611/
 
G

G-B

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Die Idee finde ich gar nicht mal so schlecht.
Idealzustand: Diese Streckenabschnitte der Reihe nach anwählen (Nummerieren) und BC übernimmt dann die Strecke dazwischen einfach.

Wüsste aber jetzt nicht wie das funktionieren sollte. Auch nicht komplizierter.
Da die Einzelstrecken aus Routingpunkten (ohne Alarm oder mit) bestehen, kann man diese vielleicht dann in eine Route kopieren.
Es soll ja auch die Möglichkeit geben eine Route zu splitten. Somit kann man diese bestimmt zusammenfügen.
Ob da Ende des einen auch Anfang des anderen ist wäre hier die Frage.
 
KaTeeM is a schee...

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Hallo. Interessante Frage, die Du da stellst.

Bisher habe ich es es immer so gehalten, dass ich unterwegs sehens- oder fahrenswerte Abschnitte mit einem Wegpunkt markiere und die später zusammen mit der geplanten sowie der tatsächlich gefahrenen Route in einem eigenen Ordner je Tour ablege. An einzelne Routenabschnitte habe ich dabei bisher noch nicht gedacht.

Zum Handling der größeren Datenmengen: Du könntest Dir in Basecamp z.B. eine Ordnerstruktur aufbauen a la

-- Schwarzwald
-----Schwarzwald NORD
-----Schwarzwald MITTE
-----Schwarzwald SÜD

und die Wegpunkte, Routen oder Routenabschnitte in den jeweiligen Ordnern ablegen. Klickst Du auf SCHWARZWALD, siehst Du ALLE Infos (auch die der Unterordner) aus diesem Gebiet. Klickst Du auf SCHWARZWALD MITTE siehst Du halt auch nur die Highlights aus dem Bereich. Da macht es übersichtlicher und behebt das "Alles in ein Ordner-Problem".

Diese Lösung ist bei mir schon lange im Einsatz und wie ich finde, recht praktikabel und - ganz wichtig - auch recht übersichtlich. Auch bei einer großen Anzahl von Touren.

Ein Funktion, wie man das allerdings teilen kann, kenne ich ausser der Cloudfunktion von Garmin nicht. Aber benutzt habe ich das noch nie.

Nachtrag: Bestehende Routen weiter planen kannst Du, wenn Du mit aktivierter Routen-Funktion auf eine vorhandene Route links in der Listenansicht doppelklickst. Ob das verbinden auch geht, kann ich Dir aber nicht sagen.

Gruss
Jan
 
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Wenn es so einfach wäre ;) Ich schau mal, ob es in dieser Richtung funktionieren könnte, dann macht so eine Sammlung noch mehr Sinn.

Ich wäre aber schon mit dieser Lösung zufrieden: Als Hintergrund in Basecamp werden mir die geilen Streckenstücke angezeigt welche sich durch Zutun einiger angesammelt haben, ich plane wie gewohnt eine Route und ziehe dann halt Routenpunkte so, dass sie sich mit den Sahnestücken deckt, die passend auf der Strecke liegen.
 
KaTeeM is a schee...

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Ich wäre aber schon mit dieser Lösung zufrieden: Als Hintergrund in Basecamp werden mir die geilen Streckenstücke angezeigt welche sich durch Zutun einiger angesammelt haben, ich plane wie gewohnt eine Route und ziehe dann halt Routenpunkte so, dass sie sich mit den Sahnestücken deckt, die passend auf der Strecke liegen.
DAS hingegen ist überhaupt kein Problem mit der o.g. Lösung. Die bisherigen Sahnestückchen liegen dann alle farblich etwas blasser eingefärbt "unter" Deiner Route, die Du dann wie von Dir angedacht "darüber hinweg" planen kannst.

Gruss
Jan
 
Odo

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Hi ich würde es so machen,
Gefahrene Tracks vom Navi in Basecamp herunterladen und in Ordnern nach einem dir logischen System ordnen zB. nach Orten oder gefahrenen Touren

Durch Doppelklick auf den/die Track/s öffnest du ihn/sie und kannst jetzt festlegen das er/sie auf der Hauptkarte angezeigt wird/en (kannst auch die Farbe auswählen)

Jetzt kannst du zb über die Routenfunktion die Tracks nach Lust und Laune miteinander verknüpfen, dh du legst eine neue Route über die einzelnen Tracks (du erreichst durch zusätzliche Punkte auf den Tracks das diese genau auf den Tracks verläuft).

Die Route unter einem neuen Namen abschließend abspeichern.
Jetzt der Profitip Die Route in einen Track umwandeln!!

Dann beide auf Dein Garmin bzw Navigator spielen.

Wenn Du im Navigator die App Tracks öffnest (in einem anderen Garmin ist es der Trackmanager) Track anklicken und wieder auswählen "auf der Karte anzeigen". Jetzt kannst Du einfach dem Strich auf der Karte hinterherfahren und auch mal die "Route" verlassen da hier nix neu berechnet wird und du auch mal links und rechts fahren kannst ohne das sich ungefragt Deine Route ändert.So mach ich das immer.
Zusätzlich kannst Du Dich jetzt auch über den Routenplaner im Navigator leiten lassen da die Route dort abgelegt ist. Der Vorteil ist jetzt, dass Du sofort siehst, wenn die automatische Routenberechnung vom "rechten Weg" abweicht, da Der Track ja im Hintergrund eingeblendet bleibt.
Mein Montana ist da etwas intelligenter als mein Navigator V, Das beherrsch nämlich Tracknavigation!
aber den Navigator hab ich halt dazu gekauft :rolleyes:

Ich hoffe das hilft Dir weiter

Andre
 
coreboat

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...
Ein Funktion, wie man das allerdings teilen kann, kenne ich ausser der Cloudfunktion von Garmin nicht. Aber benutzt habe ich das noch nie.

Nachtrag: Bestehende Routen weiter planen kannst Du, wenn Du mit aktivierter Routen-Funktion auf eine vorhandene Route links in der Listenansicht doppelklickst. Ob das verbinden auch geht, kann ich Dir aber nicht sagen.

Gruss
Jan
Zwei Schritte bin ich selber schon weiter:
Im Ordner 'Geile Strecken' (so habe ich ihn genannt) alles markieren, was man weitergeben will. Anschließend auf 'Datei' --> exportieren ---> Auswahl exportieren. Als Dateiformat habe ich mal das Garmin Format *.gdb gewählt.

Jemand anderes kann in Basecamp einfach einen Ordner erstellen oder einen vorhandenen benutzen / markieren und dann auf 'Datei' --> importieren und schon hat man seine Routen erweitert ;)

Zum zweiten: zwei oder mehrere Routenstücke gleichzeitig markieren, rechte Maustaste --> ausgewählte Routen zusammenfügen.
Anschließend muss man nur noch das berechnete Zwischenstück bei Bedarf anpassen und! dann noch die Route öffnen und alle Zwischenpunkte bei Bedarf in Änderungspunkte ändern (=kein Alarm bei Ankunft)

Und weil es einfacher als Gedacht ist, habe ich meinen bisherigen Fundus - ein paar Strecken in den Alpen und im Mühlviertel (wirklich erst ein paar, dafür alles selber gefahren und für gut befunden) hier als gezippte Garmin Datenbankdatei angehängt.

Über Anregungen und Rückmeldungen, ob es klappt (falls jemand die Daten haben will) würde ich mir freuen.
 

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Ok, so geht es natürlich mit dem exportieren. Klar. Aber Du wolltest das ursprünglich ja im größeren Stil teilen, oder?

Das mit den Routen zusammenführen scheint ja gut zu klappen. Habe ich so aber auch noch nie benötigt.

Danke faber ür Deine Routen. Schau ich mir gerne mal an!
 
coreboat

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Das mit dem Teilen war hauptsächlich im Spezlkreis gedacht, aber wenn es klappt (und das tut es offenbar) natürlich genau so z.B. im Forum.
Da es mit der Weitergabe als Datenbankdatei einfacher als gedacht ist und zudem die Stücke auch sehr einfach verwendbar sind, spricht ja nix dagegen.
 
oerst

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Und wenn man dann statt gdb einfach gpx nimmt, klappt es sogar Navigationstyp übergreifend.
 
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Und wenn man dann statt gdb einfach gpx nimmt, klappt es sogar Navigationstyp übergreifend.
Genau da sehe ich für mich persönlich den Haken oder zumindest das Risiko. Beim Garmin Datenbank-Format habe ich bzw. hat ein anderer User die Stücke nach dem Import genau so in seiner Datenbank, wie sie geplant waren (aktuelle bzw. gleiche Kartenstände vorausgesetzt). Beim GPX-Format gehen u.U. viele Informationen verloren.
Zudem sehe ich eben eine spezielle Datenbank mit den Routenstücken für die Basecamp-Nutzer vor Augen. Als normale GPX-Dateien gibt es schon viele Routen, aber die benötigen eben einges an manueller Nacharbeit, will man sie in Basecamp als routingfähige Tour haben und dann auf dem NAV verwenden.

Wer sie trotzdem als GPX haben will, kann sich ja Basecamp herunter laden und selber konvertieren.
Wer das nicht will: Die Garmin Datenbankdatei lässt sich auch mit dem kostenlosen Routeconverter öffen und in whatever konvertieren.

edit: ich habe gerade mal eine *.gdb mit dem Editor geöffnet. Neben vielen kryptischen Zeichen sind da die Sprachansagen des Navi mit beinhaltet, also wohl das komplette Routing. Bei einer GPX ist da die Unbekannte bei der Neuberechnung wohl deutlich größer.
 
oerst

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Eine Route besteht nur aus Start, Ziel und wenigen Zwischenpunkten. Das Routing übernimmt die Anwendung bzw. das Navi anhand der jeweils vorliegenden Karte.
In der gdb ist zusätzlich das Profil des Routings, also ob Motorrad oder Auto oder zu Fuß enthalten. Die dem Profil hinterlegten Parameter sind wiederum von der Software, also Basecamp oder Navi abhängig.

Die wirklich einzige 'wirkliche' Möglichkeit, Strecken im Detail 1:1 auszutauschen ist mMn als entsprechender Track mit ausreichend Datenpunkten.

Bsp.: ich mache eine Route mit individualisiertem Motorrad Profil, z. B. mit Vermeidungen und auch Nutzung unbefestigter Straßen. Dabei lege ich kein neues Profil an, sondern ändere das bereits vorhandene Motorrad Profil.

In der gdb wird m. W. beim Export nun der Name des Profils übernommen, aber die 'globalen' Parameter (insbesondere Vermeidungen) werden bei einem Import nicht überschrieben/übernommen. D. h. nach dem Import wird die Route ohne z. B. Vermeidungen neu berechnet.

Das Thema gehört sicherlich nicht zu den einfacheren ;) es ist nicht gesichert, dass jeder seine Anwendung gleich eingerichtet... Und die Karte gleich ist (Version oder NT oder NTU oder OSM...)

Bei gpx Tracks ist es egal, ob die genutzte Karte an der jeweiligen Stelle eine Straße hat oder nicht, der Weg geht da lang, wo die Linie ist...

Daher vermute ich, wird das auch meistens genutzt.
 
coreboat

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Als universelles Datenaustausch-Format gebe ich dir schon recht, aber ...
Mir und vielleicht auch anderen Nutzern hier geht es zunächst mal darum, mir selber (incl. Spezln mit bekannten, kompatiblen Voraussetzungen) eine Datenbank aufzubauen, die eben vorgefertigte Teile - Sahnestücke - beinhaltet.

Dass die Verwendung dieser Stücke zur Routenerstellung z.B. für Tagestouren so funktionell mit Basecamp geht, hatte ich beim Start des Threades auch noch nicht gewusst. Würde ich dies auf GPX-Basis machen, hätte dies wohl eher Nachteile als Vorteile.

Gerade als Test: Eine Route aus Basecamp, welche ein Zwischenziel enthält, hat dieses Zwischenziel auch noch, wenn ich es im gdb-Format exportiere und wieder anderswo importiere. Gehe ich den Umweg über GPX, so kann dies zwar jeder Nutzer irgend einer Planungssoftware ohne Konvertierung sofort in andere Anwendungen importieren, dafür ist aber das Zwischenziel weg. Beim Reimport in Basecamp und wieder Umwandeln in eine Route bleibt das Zwischenziel verloren. Das ist genau, was ich nicht will, nämlich Datenverlust und / oder zusätzliche Konvertierungsschritte anstelle von 'Markieren, Verbinden, neue Route ... fertig'.

Oder anders gesagt: ich will mein Basecamp so vorgefüttert haben, dass ich am Sonntag früh spontan innerhalb ein paar Minuten eine schöne Tour zusammenzimmern kann und dabei nicht genau neben den Sahnestücken entlang fahre, sondern dass die Tour sich aus den Sahnestücken zusammen setzen lässt. Wenn man sich gegenseitig oder irgendwie Zentral diese Routenteile zukommen lassen kann, diese zentral ablegen kann o.ä., dann um so besser.

Sollte zudem eine 'betriebsfremde' Weitergabe der Routenteile in Frage kommen, so liegt ja mit ein paar Klicks alles im GPX-Format bereit.
 
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.... Gerade als Test: Eine Route aus Basecamp, welche ein Zwischenziel enthält, hat dieses Zwischenziel auch noch, wenn ich es im gdb-Format exportiere und wieder anderswo importiere. Gehe ich den Umweg über GPX, so kann dies zwar jeder Nutzer irgend einer Planungssoftware ohne Konvertierung sofort in andere Anwendungen importieren, dafür ist aber das Zwischenziel weg. ...
Hmm, also so recht verstehe ich nicht, wieso das Speichern einer Route im Format GPX ein Umweg bzw. einen Nachteil darstellen sollte. GPX ist das Dateiformat mit dem Navis arbeiten, während GDB ein spezifisches Datenbankformat nur für Garmin ist, insbesondere für den älteren Planer MapSource.
Und daß ein oder mehrere Zwischenziele aus einer GPX-Route verschwinden, ist mir in den letzten 8 Jahren, seit ich mit Garmin arbeite,
auch noch nicht passiert.
Wenn ich eine GPX-Route mit BaseCamp oder MapSource erstelle und zur Weitergabe z.B. in den motoplaner importiere, dann sind alle WPe vorhanden - sie sitzen halt nicht immer an der richtigen Position, das ist aber ein gänzlich anderes Problem.
 
coreboat

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...
Was mir noch nicht ganz klar ist:
Wie sich dies dauerhaft am sinnvollsten machen lässt und auch bei größeren Datenmengen händelbar bleibt. Bisher habe ich eben einen Ordner mit diesen Routenstücken in Basecamp angelegt.
Weitere Ideen wären, anstelle der Routen GPX-Tracks zu hinterlegen, die Tracks oder Routen noch in wenigen Farben unterschiedlich darzustellen, z.B. für wunderbar kurvenreiche Strecken, Strecken mit besonders schönen Aussichten, ...

...
Ich möchte da nicht falsch verstanden werden. Ich bin weder für, noch gegen GPX oder das Basecamp-Format. Mir geht es um die für mich / uns und vielleicht für andere Basecamp-Nutzer optimale Lösung, aber halt schon deutlich auf Basecamp bezogen. Ich habe übrigens gestern noch kurz probiert, ob und wie das mit entsprechenden GPX-Stücken funktionieren würde. Zumindest bei den Stücken, welche ich aus Basecamp-Routen als GPX abgespeichert hatte, funktionierte es genau so. Ich konnte auch hier die GPX-Stücke zusammen markieren, daraus eine Route berechnen lassen und bekam vor der Berechnung noch ein Fenster angezeigt, in welchem man die Stücke sortieren und jedes einzelne Stück auch in der Richtung umkehren konnte - eben ganz genau wie mit den Basecamp-Routen.

Sollten bei den GPX-Stücken normal auch Zwischenziele mit abgespeichert werden, so wäre es wohl egal.

IMHO sollte diese Lösung sowohl zukunftsträchtig sein, so dass man nicht bei jeder Umstellung von Basecamp von vorne anfangen muss. Dies dürfte bei Basecamp der Fall sein, bei GPX ist die Wahrscheinlichkeit dafür noch größer.

Zum zweiten sollte die Lösung auch möglichst Fehlerquellen ausschließen. Dafür schien mir die Lösung mit Basecamp geeigneter, wohl auch begründet darin, dass ich es vorher nicht mit GPX ausprobiert hatte und dann ein Versuch eben das fehlende Zwischenziel ergab.

Zum dritten sollte die Lösung einen möglichst unproblematischen Austausch der Daten zwischen Basecamp-Nutzern ermöglichen. Dies ist nach meinem jetzigen Wissensstand bei beiden Formaten wohl gleich.
 
G

G-B

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Ich sehe es auch so, dass bei dem gewünschten Effekt die GPX falsch ist.
Denn es wird ja genau die erstellte Route (BC) gewünscht abzulegen.
Ich will ja für einen 35km Abschnitt (die Route) nicht 15 Punkte setzen.
Da reichen in Basecamp eben wenige.(Da ja des Profil Motorrad und.... ausgewählt)

Teilt man dieses nun mit anderen, erscheint bei deren Basecamp genau diese Route.
Bei GPX würde sofort wieder irgendwelche Einstellungen zu einer möglichen Änderung führen. (Dies ist ja wohl suboptimal)

Will nun der "Spezl" irgendetwas davon auf sein Gerät spielen, kann er das mit den richtigen Einstellungen (BC und Gerät) auch exakt so übernehmen.

Wenn ich jetzt nicht irgendeinen Denkfehler habe, dann sind aller gewünschten Effekte so machbar.

Natürlich haben die Kollegen mit der Mentalität "ich will so ein mächtiges Tool nicht nutzen sondern einfach ein bischen klicken" :p bzw. Nutzer anderer Hersteller nicht die Möglichkeit dies umzusetzen. War aber, denke ich, auch nicht Ziel des ganzen.

@corebat: Danke für die Datei. Werde das dann bei Gelegenheit mal ausprobieren.
 
Canario

Canario

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GPX, GDB oder wie auch immer das Dateiformat lautet. Auf das Verhalten
bzw. die Berechnung einer Route in Basecamp hat u.A. auch das von dem
jeweiligen Anwender verwendete Kartenmaterial und dessen Version (z.B.
OSM oder CN) einen nicht unbedeutenden Einfluß.

Von daher ist eine Route für den geplanten Einsatzzweck die wohl eher
zweitbeste Lösung.

Wenn ich Touren in Basecamp plane und diese dann vorab an die Mitfahrer
verteile, dann erhalten sie einerseits die Route und für alle Fälle auch den
"universellen" Track um sich daraus ggf. selbst die Route, basierend auf
ihrem Kartenmaterial , neu zu erstellen.

Canario
 
coreboat

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...
Von daher ist eine Route für den geplanten Einsatzzweck die wohl eher
zweitbeste Lösung.

Wenn ich Touren in Basecamp plane und diese dann vorab an die Mitfahrer
verteile, dann erhalten sie einerseits die Route und für alle Fälle auch den
"universellen" Track um sich daraus ggf. selbst die Route, basierend auf
ihrem Kartenmaterial , neu zu erstellen.
Genau so habe ich es inzwischen auch in einem Garmin-Forum heraus gelesen. Für Motoplaner z.B. wird empfohlen, die Strecke als GPX zu speichern und zwar als Route und gleichzeitig Track (geht bei Motoplaner). Diese GPX dann vor dem Import in das Navi möglichst mit Basecamp öffnen, neu berechnen lassen und schauen, ob die Route auch deckungsgleich mit dem Track ist. Importierte GPX-Routen haben zunächst nicht den genauen Straßenverlauf, sondern es bestehen von Punkt zu Punkt nur Geraden.

Wenn die neu berechnete Route mit dem Track deckungsgleich ist, Track löschen (oder auch nicht, vielleicht nur in einen Archivordner verschieben) und Route ans Navi senden. Für meine Zwecke abgewandelt natürlich zunächst einfach die Route in der Basecamp Dateiablage belassen.

Ein Problem bzw. eine Fehlerquelle könnte bei den GPX-Dateien sein, dass diese halt nicht standardisiert sind. Lädt man eine extern erzeugte GPX-Route in Basecamp und lässt diese nicht neu berechnen, so können später eben Fehler drin sein, weil bestimmte Parmeter in der GPX fehlen oder anders vorhanden sind.

Das lässt sich aber sicher durch Ausprobieren lösen, wenn es nicht schon jemanden gibt, der das schon gemacht hat und sein Wissen weitergeben will ;)
 
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coreboat

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Weil ich es nicht in einem Posting speichern konnte, hier noch der Rest:

Ein Punkt, welchen ich noch nicht einschätzen konnte, habe ich in der Mittagspause gerade ausprobiert: Wird eine Route aus den Sahnestücken, um die es mir ursprünglich mal nur ging und vielleicht Standardstücken zusammen gezimmert, wie verhält sich das ganze, wenn die Einzelteile zuvor mit unterschiedlichen Einstellungen - Autobahn Ja / Autobahn Nein - erzeugt worden sind? Als Beispiel hier z.B. die wohl vielbekannte Innsbrucker Autobahnstrecke Kufstein - Innsbruck und als zweites Stück dann die alte Brenner Bundesstraße. Wurden die Stücke in Basecamp mit verschiedenen Einstellungen erzeugt, so werden sie beim Neu berechnen beide bzw. alle mit der Einstellung neu berechnet, die das Programm aktuell hat. Dies trifft auf GPX-Routen zu und dürfte wohl auch auf Basecamp-Routen zutreffen. Ergebnis ist, dass für die ganze Strecke entweder nur Autobahn oder gar keine benutzt wird. Genau das will ich gar nicht!

Jetzt aber: Benutze ich für das Zusammensetzen der neuen Strecke einzelne GPX-Tracks und lasse diese danach in Basecamp in eine Route umwandeln, kommt das raus, was die einzelnen Teilstücke vorher auch waren, nämlich bis Innsbruck auf der Autobahn und dann die Brenner Bundesstraße weiter bis Sterzing. Ein paar wenige Zwischenpunkte auf der ursprünglichen Route Bundesstraße helfen, dass Basecamp nicht auf dumme Gedanken kommt und noch genialere Kurven finden will ;)

Ob dies bei der Übertragung zum Navi auch weiter so fehlerfrei bleibt, wird man sehen *ggg

Resumee ist wohl, dass für mein Vorhaben genau die GPX Tracks am besten geeignet sind. Diese kann man übrigens in Basecamp genau so schön umfärben, um sie aus ihrem tristen Grau zu reissen.
Einziges Manko ist, dass man für Autobahnstücke als Tracks jeweils beide Richtungen haben muss, da die Punkte der Tracks auf den AB-Spuren liegen und nicht nur vor und nach dem Autobahnstück liegen werden. So kann sich Basecamp nicht die richtige Spur selber suchen.


Yeah :)
 
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Geile Strecken für Basecamp?

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