Hatte letzten Donnerstag bei meiner 11,5er GS nach dem Kaltstart auch einen merkwürdig niedriges Standgas, selbst mit der Drehzahlanhebung nur etwa 1200 Umdrehungen, sonst sind´s 1500 und die Kiste wollte nach ein paar Km ausgehen, nur mit rumspielen am Gas hab ich sie weiterfahren können. Nach dem zurückstellen der DZA wollte die Kiste im Stand bei nur ca. 800 U wieder absterben, also nach ca. 30Km an die Aral und mit 102 Oktan von halbvollen Tank, vollgetankt. Mhm, keine Ahnung was das wäre, habe unterwegs die Messingschrauben (Lufteinstellschrauben an der Einspritzung) gleichmäßig eine 1/4 Umdrehung rausgedreht, so das ich 1000 U Standgas hatte. Somit war alles gut und nichts auffälliges. Freitag hab ich dann mal den K&N Luftfilter ausgebaut, gereinigt und musste noch trocknen, hatte noch einen normalen Papierfilter von Mahle da und auch eingesetzt. Diesen Kunststoffzapfen (Lufttemperaturfühler), unten am Lufideckel mit Luftmengensensor- Reiniger eingesprüht, an der Luft trocknen lassen und zusammen gebaut. Samstag ca. 200km im Westerwald mit der Old Lady hinten drauf rumgegurkt, an der Alpenroter Hütte gut gegessen, gequatscht und Motorräder geguckt. Bei der Heimfahrt noch ne Runde im Probbacher Seeweiher geschwommen, noch nen Tee geschlürft und Heim. Keine Auffälligkeit mehr, Standgas gut und beim Fahren sowieso. Jetzt bekommt sie noch neue Zündkerzen und im Winter gibt`s auch Ventilspielkontrolle.
Vermute auch, die Einspritzdüsen sind wohl mal fällig. Hab mal nen ordentlichen Schluck LM- Kraftstoffsystemreiniger in den vollen Tank gekippt, erfahrungsgemäß hilft das, aber sind die Düsen nicht mehr ordentlich scharfkantig kann das Zeug auch nix machen. Wer weis ! Ich glaube die war nur sauer, weil ich sie auch mal für ne fahrt mit dem fliegenden Ziegel eingesperrt gelassen habe. So sind`se halt, die alten Küh. Bald bleibt`se eh eingesperrt stehen (Saisonkennzeichen). Kennt das noch jemand, dieses Aufmerksamkeits- Defizit- Verhalten ? Vermutete auch Wasser im Tank !