Hallo Allerseits,
Das Problem ist übertragen auf das "Tierreich": Wir Motorrad(spaß)fahrer stehen am untersten Ende der "Nahrungskette"
Warum: Spaßmobilität ist bäh, egoistisch, umweltbelastend, unnötig usw.
Das beginnt beim unnötigen fliegen in den Urlaub, insb. in den Kurzurlaub. Lange Anreisen mit dem Auto für kurze Aufenthalte sind ebenso nicht gewünscht, noch weniger Herumfahren mit dem Auto zum Spaß, erst recht nicht in schöner Landschaft.
Und dann, nochmals weiter unterhalb all dieser schlimmen Sachen, kommt die Motorradfahrergruppe, die - noch dazu natürlich viel zu laut - einfach so zum Spaß herumfährt.
Uns braucht niemand, außer wir uns selbst und die touristischen Betriebe, die mit uns Geschäfte machen (Hotel, Gastronomie usw.). Genau mit dieser Bedeutung droht uns, dass wir langfristig behandelt und vor allem reglementiert werden, solange, bis nur noch so wenig Spaß verbleibt bei zugleich viel höheren Kosten (ev. käuflich, aber auch nur begrenzt erwerbbare Lärm- und Luftverschmutzungsrechte "zu Spaß"), bis deutlich weniger fahren, weil es keinen Sinn, keinen Spaß mehr macht.
Und damit löst sich dann auch die touristische Mindereinnahme. Denn dann kommen eben auch wir mit Auto, Bahn usw., weil daheim bleiben wollen die (früheren) Freigeister auch nicht.
Ja, ich weiß, alles total übertrieben.
Reden wir mal 2035 drüber, wenn wir seit 10 Jahren "grün" regiert werden.