Hallo
Ich meine , das es hier im deutschsprachigen Raum ein massives Wohlstandsproblem gibt.
Es wird sich mittlerweile über alles beschwert, . Kein Glockengeleut mehr, Keinen Duft von frisch gebackenem Brot weil sich die Anrainer dadurch belästigt fühlen. ( Essen wollen sie trotzdem )
Lkw verkehr gehört verboten und statt dessen vor jeden Supermarkt ein Gleisanschluss gelegt,. Man will keine Kinder mehr in Restaurants mehr, denn die könnten ja mal laut sein.
Diese Liste lässt sich noch beliebig lang weiterführen. Und das alles während ein grosser Teil der Erdbevölkerung nichts zu beissen hat. Deren Sorgen will dann doch keiner haben
Hauptsache man hat seine Ruhe und kann seiner Egozentrik frönen.
Irgendwelche Politiker nehmen sich dann der Befindlichkeiten irgendeiner Minderheit an um wieder gewählt zu werden, weil sie ja soviel für ihre Leute getan haben. Lachhaft das ganze. Hier wackelt der Schwanz mit dem Hund
Wenn sie Strassen sperren wollen, dann sollen sie. Ich für meinen Teil war noch nie von Streckensperrungen betroffen. Dann meidet man diese Gebiet eben grossräumig, und jeder ist zufrieden.
In diesem Sinne
Hallo Allerseits,
eigentlich wollte ich heute Abend auch noch ausgiebig meinen Senf zu dem Thema dazu geben, auch wenn schon alles gesagt wurde, aber eben nicht von allen.
Die Mühe kann ich mir nun sparen, vielen Dank für deinen Beitrag, in dem ich meine Ansicht zu 100 % wiederfinde, wobei ich aber wohl 3 mal so viel platz dazu gebraucht hätte.
Lediglich noch eine Anmerkung:
Sieht man einmal von dem theoretischen Ansatz ab, dass man die Ausübung eines Hobbys (in unserem Fall Motorrad, nur wenige werden beruflich bedingt über 50 % ihrer Kilometer zurücklegen) kurzfristig so weit beeinträchtigt, dass ein wirklich großer Anteil das Motorrad fahren bleiben läßt, führen Verbote, mit denen man einem allgemeinen Problem zu begegnen versucht, nur zu einer Verlagerung des Verkehrs, des Lärms, der Belästigung usw.
Gefahren wir dann eben woanders,
nicht mehr am Hanntennjoch, dann eben da und dort
nicht mehr oder viel weniger in Tirol, dann eben in den angrenzenden (österreichischen wie deutschen) Bundesländern usw.
Der Gesetzgeber versäumt, durch vernünftige Regelungen den zulässigen Lärm einen Motorrades (die könnten deutlich leiser sein, sofern man das über Jahrzehnte hinweg nachhaltig im Auge gehabt hätte) zu reduzieren.
Motorradhersteller nutzen Lücken im Gesetz, damit der "Sound so herrlich kernig ist", Klappenmechanismen usw.
Biedere Silberfische über 55 mit Warnweste usw. finden das zu einem erstaunlich großen Anteil auch noch toll und erfreuen sich des Lärms, den sie überall hinterlassen.
Betroffen sind tatsächlich sämtliche Anwohner in den am stärksten betroffenen Regionen (deren Probleme möchte ich nicht kleinreden!) sowie auch alle anderen, die dort unterwegs sind, wo viele Motorräder fahren
Ausbaden müssen es wieder alle, weil Regionalpolitikern nichts anderes einfällt, als sich damit zu profilieren, was sie dann vor Ort für die Region erreicht haben (und dann der Verkehr eine Straße, ein Dorf, einen Bezirk weiter unterwegs ist)
Aber Hauptsache, die Wirtschaft brummt und Millionen von Tonnen von halbfertigen oder fertigen Gütern werden zur Produktion, Fertigstellung oder Verkauf von ausgebeuteten Fahrern aus dem Osten Europas zu Dumpingtransportpreisen täglich Millionen von Kilometern durch die Gegend gefahren weil man für lächerliche 20.000.- € Transportkosten ganze Sattelzüge durch die Gegend schicken kann, um auswärts billiger Fertigungen vornehmen zu lassen...
...vom Transport von Leitungswasser über hunderte oder tausende Kilometer in Gegenden, in denen Trinkwasser in bester Qualität aus dem Wasserhahn kommt, fange ich gar nicht an, sonst steigere ich mich noch mehr rein.
Abgesehen davon, dass meine Motorräder sowieso schon eher leise sind ( 1150 GS, Sertao 650... ok, die 1200 GS LC nicht unbedingt

) wäre ich gerne bereit - auch gezwungenerweise - Geld für deutlich leiser Auspuffanlagen auszugeben (von mir auch auch mit 5 % weniger Leistung, braucht doch eh kein Mensch, um Spaß zu haben), damit sich bei diesem Thema nachhaltig etwas bewegt.
Geschieht nichts in dieser Richtung fällt uns irgendwann dieses Lärmthema dermaßen auf die Füße...
Krach ist out, in Zukunft noch viel mehr als heute... da brauchen wir noch gar nicht über Elektromobilität diskutieren, und auch hier tut sich etwas:
https://www.focus.de/auto/news/e-motorrad-lightning-strike-sportlich-stromern_id_10542542.html
Die flüssiggekühlte E-Maschine bietet Lightning in zwei Leistungsstufen mit 67 kW/90 PS beziehungsweise 90 kW/120 PS, deren Höchstgeschwindigkeit Lightning mit 217 und 240 km/h angibt. Die schnelle Variante ist zugleich das Topmodell namens Carbon Edition, das neben mehr Leistung auch die größte Batterie mit 20 Kilowattstunden verfügt. Sie erlaubt 240 bis 320 Kilometer Reichweite. Alternativ gibt es noch die Standardversion mit 10-kWh-Akku (110 bis 150 Kilometer) sowie eine Mid-Range-Variante mit 15 Kilowattstunden Speicherkapazität (170 bis 240 Kilometer). Die Carbon Edition ist serienmäßig mit Schnellladetechnik ausstaffiert, was im Idealfall die Ladezeit auf 35 Minuten verkürzt. Die anderen beiden Modelle können größere Strommengen gegen Aufpreis verdauen.Ab Juli will Lightning die Strike in den USA anbieten. Der Basispreis liegt bei rund 11.600 Euro. Die Version mit mittlerer Reichweite wird umgerechnet knapp über 15.000 Euro kosten, die Carbon Edition um 18.000 Euro. Damit liegt die Strike preislich deutlich unter der rund 35.000 Euro teuren LS-218. Lightning hat bereits angekündigt, die Strike auch auf anderen Märkten außerhalb der USA anbieten zu wollen. Die Pläne hierzu will man allerdings erst Ende 2019 verkünden.