Ich hab seit ca 10 Jahren
QMapShack mit einem Zumo 395LM im Einsatz.
Hauptsächlich weil mein Hauptarbeitsplatz unter Linux läuft, und damit BaseCamp nicht ohne Verrenkung lief. Nutze es aber auch auf dem Laptop gelegentlich für unterwegs (Win 7...)
Ich habe ein paar Jahre mit dem Zumo & "kurvenreiche Strecken" die Gegend erkundet und dann auf QMapShack aus den Logs die Schnipsel zu schönen Touren zusammen gebastelt. Und vor allem die kurvigen Dörfer, Innenstädte und Industriegebiete manuell korrigiert.
Man kann in QMapShack viele Kartenebenen importieren - u.a. OpenStreetMap, Bergfex, Radlkarten, Komp Flußsysteme, topographische Karten, und inzwischen sogar Google (Maps, Sat und kombiniert), u.v.m. Die Layer lassen sich auch überblenden, und es gibt ein digitales Höhenmodell, so daß für alle Präferenzen passende Karten zur Verfügung stehen.
Man kann sowohl Routen als auch Tracks ins Zumo zurückspielen.
Nach diesem System ist u.a. diese Tour entstanden und gefahren worden:
"Hoamat-Challenge": 10 Gebirge an einem Tag - Bayern, Thüringen, Sachsen, Böhmen
QMapShack hat sicher auch Macken und ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Daten für den routino-Router müssen / sollten gelegentlich aktualisiert werden, sonst kann es passieren, daß zwar aktuelle Karten angezeigt, aber vom Router nicht gefunden werden.
Die Routenpunkte nach gpx-Import sind nicht benannt, wenn man also springen oder mitten in eine Route einsteigen will, muß man zählen oder raten. Lange / detaillierte Routen mit vielen waypoints werden unterteilt, ich glaub' in 30er-Häppchen. Aber das tut der Nuzung keinen Abbruch.
Nicht alle Kartenlayer stehen ewig im Web zur freien Verfügung. Wer mehr als nur OpenStreetMaps will, muß ein bisserl Wartung betreiben.
"Kurviger" und "Calimoto" hab' ich auch schon probiert, aber nicht dauerhaft für besser erachtet. Alles was gpx importieren und exportieren kann (ggf. auch über Konvertierung z. B. mit gpsbabel) läßt sich letztlich bedienen und verarbeiten.