Motorrad in USA mieten oder eigenes mitnehmen?

Diskutiere Motorrad in USA mieten oder eigenes mitnehmen? im Reise Forum im Bereich Unterwegs; Hallo, ich plane für nächstes Jahr eine ca. 6 Wochen lange Motorradtour durch die USA. Jetzt bin ich am überlegen, ob es sich rentiert, das...
KleinAuheimer

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Hallo,

ich plane für nächstes Jahr eine ca. 6 Wochen lange Motorradtour durch die USA. Jetzt bin ich am überlegen, ob es sich rentiert, das eigene Motorrad mit zu nehmen.

Da ich quer durch die USA will (Miami - Los Angeles) ist entweder eine Einwegmiete erforderlich oder der Transport geht nicht zum bzw. vom gleichen Flughafen aus.

Wer von euch hat Erfahrungen beim Transport des eigenen Motorrades in die USA bzw. kennt einen preisgünstigen Vermieter in den USA (keinen Harley!!!)?

Gruß
Jürgen
 
sampleman

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Ich habe mal ein bisschen herumgeguckt, und One Way Rental scheint bei amerikanischen Vermietern ein Fremdwort zu sein. Einer hat auf seiner Seite eine Zweiwochen-Miete auf einer R1200R im Angebot, da kosten zwei Wochen dann gut 2.000 Dollar. Wenn es bei dir nicht anders geht als One Way, dann wäre ja fast die Frage, ob es nicht ginge, dass du dir unten ein Motorrad kaufst und es am Zielpunkt wieder verkaufst. Ist vermutlich billiger als 6.000 Dollar Miete plus Versicherung plus one Way Transport oder ein Transport deiner Maschine von D. nach USA und zurück.
 
KleinAuheimer

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Gerade weil die Mietkosten in den USA sehr hoch sind, kam ich auf die Idee mein eigenes Mopped mit zu nehmen. Eins drüben zu kaufen und wieder zu verkaufen ist mir zu aufwendig

Deshalb brauche ich Tipps zum Transport meines Moppeds in die USA und zurück und natürlich mal so Ca-kosten.

Danke und Gruß
Jürgen
 
fls

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In die USA haben wir unsere Mopeds als unangemeldeten "Beipack" in einem firmeneigenen Container nach SFO bringen lassen.
Der Rücktransport hat dann für beide zusammen inkl. Verpacken, Transport nach Texas und Shipping so um die 1500 USD gekostet. (2002)
Hat ein bisschen gedauert, da die sich beim Zoll, nicht ganz unberechtigt, etwas angestellt hatten, da wir ja keine Import-Papiere hatten.
Die der Spedition übergebenen german titles (deutscher Fhz-Schein) und die Paßkopien haben sie aber doch überzeugt die Bikes wieder ausreisen zu lassen.

2006 haben wir unser beiden BMWs mit Corean Air via Wien-Seoul nach Ulan-Bator in die Mongolei fliegen lassen.
Hat für die stabile, ca 630 kg schwere Box ~ 3.000 EUR gekostet.
Zurück ging es dann ein Jahr später auf eigenen Rädern. :)

Frage mal bei verschiedenen, international agierenden Speditionen nach den Tarifen.
Wenn du jemanden kennst, der öfter mal größere Teile versendet, lass den nachfragen, sonst hauen die dich kräftig übers Ohr. :)

Gruß
Barney
 
GSWolf1150

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GSA oder Fahrrad fahren!
Mieten ist schwer in den USA, meist darf man mit den Maschinen die Bundesstaatengrenze nicht überschreiten weil man dann nicht versichert ist.

Ausserdem ist es wie erwähnt sehr teuer und muss am Abholort zurückgebracht werde, is leider nich so wie mit einem PKW.

Transport liegt meist bei den genannten 1500 € und man muss oft lange drauf warten da geht schon mal ein Monat oder so bei drauf.



Wolf
 
FrankS

FrankS

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Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

Gruß
Frank
 
sampleman

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Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

Gruß
Frank
Hat aber auch seine Hürden. Von LA nach Miami sind es laut Google Maps 2.733 Meilen, das sind bei 24 Stunden ein Schnitt von knapp 190 km/h;-) Non stop, natürlich.

Realistisch wären meiner Ansicht nach 800 Meilen pro Tag (das ist dann auch schon eine Plackerei). Dann ist man inklusive Mieten, Auf- und Abladen und abgeben vier Tage unterwegs. Abgesehen davon, dass Sprit für 2.800 Meilen, drei Übernachtungen und vier Tage Van mieten auch nicht ganz für umme sind.
 
KleinAuheimer

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Im Auto und mit 2 Fahrern, die sich abwechseln kann man in 24 Stunden von L.A. nach Miami fahren. Bei 6 Wochen Gesamtzeit wäre es ja eine Überlegung wert, am Ende der Reise einen Van zu mieten (da ist Einweg kein Problem) und dann in 2 Tagen wieder nach Miami z fahren, mit den Motorrädern hinten drin. Das schafft schonmal das Problem der Motorrad- Einwegmiete aus der Welt.

Gruß
Frank
Anschließend müsste ich dann wieder den Van zurück bringen, da ich sonst Einwegmiete dafür bezahlen müsste:rolleyes:

Da aber auch schon die Tagesmieten für ein Motorrad bei über 100 Euro/Tag liegen, d.h. ca. 4500 - 5000 Euro für 6 Wochen, würde ich den Transport des eigenen Moppeds bevorzugen. Hab hier allerdings noch keine Angebote eingeholt und suche deshalb Leute mit Erfahrung und Adressen in dieser Beziehung.

Gruß
Jürgen
 
M

moto

Gast
und suche deshalb Leute mit Erfahrung und Adressen in dieser Beziehung.
Bist Du schon weiter gekommen?
Möglicherweise kann ich Dir auch ein wenig helfen. So biete ich im kommenden Dezember einen 14-tägigen Florida-Ritt mit eigenen Motorrädern an. Allerdings mit 7 oder 8 Motorrädern in einem eigenen Container (also nicht als Beiladung).

Ich arbeite dabei mit Partnern zusammen und kann mich gerne nach dem Transport eines einzelnen Bikes umhören.
 
Quhpilot

Quhpilot

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eine schwarze Quh,
...es gibt in Deutschland einige renomierte Importeure von Us-Cars. Die machen
das ständig, in Hamburg ist glaub ich ein ganz großer. In einschlägigen Fach-
zeitschriften kann man da recherchieren. Vielleicht holen die ja passend mal
eine Corvette aus Florida und haben noch Platz im Übersee-Container. Da
wäre dann zumindest der Rücktransport günstiger. Und vielleicht haben die
Spezies auch eine Idee für den Hintransport oder kennen einen günstigen
Spediteur.
Oder vielleicht auf einer Luftfrachtpalette verzurrt in
der Maschine mitnehmen, quasi im selben Flieger in dem man drinsitzt. Vielleicht
gibts da Airlines die das machen?
 
M

moto

Gast
Vielleicht gibts da Airlines die das machen?
Nein, keine Airline dieser Welt darf ein privat zugelassenes Motorrad per Luftfracht in die USA oder aus dieser heraus transportieren.
Das ist unwiderruflich seit Ende letzten Jahres so, seitdem ein Bediensteter eines bekannten Paketdienstleisters einen Sprengsatz übersehen hat. Man erinnert sich bestimmt. Eine Änderung der Gesetzeslage ist mehr als unwahrscheinlich - es bleibt also einzig und allein die Seefracht.
 
M

moto

Gast
Das aber plööt.:eek:
Das hast Du sehr Recht :D .

Auch der Seeweg hat seine Tücken. Wobei der Weg aus den USA heraus einfacher und preiswerter ist, als etwas in die USA zu bringen. Daran liegt (und zwar insbesondere an den Formalitäten sowie an der Hoheit und der Willkür des Zolls) das Problem. Wie gesagt: es geht. Genügend Harley-Fahrer bringen ihre Bikes einmal jährlich nach Sturgis oder so. Das aber privat und ohne Agenten vor Ort in die Hand zu nehmen kann sehr riskant sein, weil der Zoll auch schon mal diverse Importware für 10 bis 14 Tge festsetzt. Es ist unangenehm, wenn man dann nicht an sein Mopped kommt und die Urlaubstage unerbittlich weniger werden.

Luftfracht war übrigens sowieso plööt, weil das Mopped dazu in ein Transportgestell oder in eine Kiste mußte. Dieses in geeigneter Qualität zu beschaffen oder anzufertigenwar das Problem des Versenders. Die Fluggesellschaften haben auch strikt nach Volumen abgerechnet. Das wiederum bedeutete, daß das Mopped möglichst klein sein sollte --> Vorderrad ab, Scheibe ab, Lenker runterdrehen, die Koffer irgendwie drunter oder drüber. Das war wirklich ätzend und macht eigentlich nur Spaß, wenn man eine längere Zeit im entsprechenden Land unterwegs war. Und diese Transportkiste mußte für die zeit der Reise ja auch orgendwo gelagert werden, nachdem man für die Verzollung ausshließlich selbst verantwortlich war. Neeeeeeeeee, is schon OK, daß das nur noch auf dem Seeweg geht. Wobei ein paar Wochen im Container natürlich auch nix für eine geleaste GTL sind.
 
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KleinAuheimer

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Bist Du schon weiter gekommen?
Möglicherweise kann ich Dir auch ein wenig helfen. So biete ich im kommenden Dezember einen 14-tägigen Florida-Ritt mit eigenen Motorrädern an. Allerdings mit 7 oder 8 Motorrädern in einem eigenen Container (also nicht als Beiladung).

Ich arbeite dabei mit Partnern zusammen und kann mich gerne nach dem Transport eines einzelnen Bikes umhören.
Ja ein wenig weiter bin ich schon gekommen, habe mich allerdings noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Folgendes habe ich gefunden:

http://www.bikeworld-travel.de/transport/index.htm#europa

Die bieten wohl noch Transporte per Flieger an. Werde da mal in der nächsten Woche anrufen.

Wenn ich da nicht weiter komme, werde ich noch mal bei dir melden. Vielleicht lässt sich ja was für kommenden Sommer arrangieren.

Gruß
Jürgen
 
KleinAuheimer

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Also, ich hab mal bei dem o.g. Anbieter angerufen. Wie Moto schon geschrieben hat, gibt es einen Motorradtransport mit dem Flieger nur noch nach Vancouver. Und das koste mit Zoll, Versicherung usw. ca 3800 Euro.

Deshalb haben die mir gleich eine Motorradmiete mit Einwegpauschale und einer Dauer von 6 Wochen für ca. 4500 bis 4800 Euro angeboten.

Dann werde ich mir wahrscheinlich doch drüben eine leihen. Vielleicht gibt es ja noch günstigere Angebote.

Gruß
Jürgen
 
S

stephanrasch

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Motorrad mieten USA

ICh habe etliuche male meine BMW 1150GS nach und von den USA verschifft, auch einmal von MOntreal Canada nach England. ICh bin immer ueber ENgland gefahren und verschifft oder per plugzeug. habe lange dort herrum recherchiert und immer etwas gefunden. Dau muss ich aber sagen, dass ich auch wohnhaft dort bin, und vielliecht deshalb glueck hatte. der preis, nie mehr als UK pounds 250-400 stephan
 
M

moto

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Moin!

Bist Du Brite oder Amerikaner?
Möglich, daß US-Bürger es einfacher haben. Seit Ende letzten Jahres aber dürfte es für Briten ebenso schwer wie für Deutsche sein, Motorräder als private Fracht nach Nordamerika zu bringen. Auch von England aus ist Luftfracht leider nicht mehr möglich:

oder per plugzeug
Das ist aber schon länger her, oder?

Grüße,

Christian
 
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