- Gewichtsnachteil: E-Autos wiegen wegen der schweren Batterien oft zwischen 2 und 2,5 Tonnen.
- Relation: Ein Mensch wiegt im Schnitt 80 Kilogramm. Es wird also die 25- bis 30-fache Masse des Nutzers bewegt.
- Energieverschwendung: Ein Grossteil der eingesetzten Energie wird aufgewendet, um das Auto selbst zu transportieren, nicht den Menschen. Das widerspricht dem evolutionÀren Minimal-FlÀchen- und Leichtbau-Prinzip.[2]
Modetrend SUV ist kaum leichter. Es gibt auch BEVs die deutlich unter 1800kg wiegen,
z.B. Hyundai Inster mit rund 1.300 â 1.400 kg. Allerdings stimmt es schon, BEvs sind tendenziell schwerer, wenn man eine gewisse Reichweite möchte.
Die weiteren Punkte treffen auch auf einen Verbrenner zu.
2. Der ökologische Rucksack (Ressourcen-Egoismus)
- Rohstoffhunger: Die Batterien benötigen seltene Rohstoffe wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan. [3, 4, 5, 6]
- UmweltschĂ€den: Der Abbau zerstört Ăkosysteme (z. B. durch enormen Wasserverbrauch in Trockenregionen SĂŒdamerikas), statt im Einklang mit ihnen zu existieren. [7]
- Kein geschlossener Kreislauf: Anders als in der Natur, wo jeder Abfall ein NÀhrstoff ist, ist das Recycling von Batterien technisch extrem aufwendig, teuer und bisher nicht zu 100 % im geschlossenen Kreislauf möglich. [8, 9]
LFP Batterien verzichten groĂteils auf seltene Erden.
Natrium-Ionen-Batterien: Hier wird Lithium durch das weltweit im Ăberfluss vorhandene Natrium (Kochsalz) ersetzt. Zudem wird meist auf Kobalt und Nickel verzichtet. Chinesische Hersteller haben bereits erste Serienfahrzeuge (z.B. den JAC Yiwei) mit dieser Zellchemie auf den Markt gebracht. Sie laden extrem schnell, sind kĂ€lteresistent und bis zu 40 % gĂŒnstiger.
Fremderregte Elektromotoren verzichten zudem auch auf seltene Erden.
Abbau und die Raffinerung von Erdöl zerstört mehr Ăkosysteme.
Recycling ist ein groĂes Thema und funktioniert bereits sehr gut, wenngleich nicht zu 100%. Die EU schreibt min 90% Recycling Rate vor.
3. Raum- und FlÀchenproblem (Infrastruktur-Zwang)
- Platzverbrauch: Ein parkendes oder im Stau stehendes Auto besetzt wertvollen Raum (ca. 12 mÂČ pro Fahrzeug), egal ob es elektrisch oder mit Benzin fĂ€hrt. [10]
- Versiegelung: Strassen und ParkplĂ€tze versiegeln die Natur. E-Autos lösen das Problem der Ăberlastung von StĂ€dten und Zersiedelung der Landschaft nicht. [11, 12]
- Lade-Infrastruktur: Jede LadesÀule benötigt zusÀtzliche Kabel, Kupfer, Elektronik und Betonfundamente. [13, 14]
Da ist nur der 3. Punkt relevant. Verbrenner Tankstellen werden auch nicht auf Wolken gebaut.
4. Die Systemgrenzen (Verlagerung statt Reduktion)
- Strombedarf: Wenn alle Fahrzeuge elektrisch fahren, steigt der weltweite Strombedarf massiv an.
- Erneuerbare Energien: Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen stösst an geografische und ökologische Grenzen (FlÀchenverbrauch).
- Verlagerung des Problems: Der Schadstoffausstoss wird lediglich vom Auspuff in die Produktionskette (Fabriken und Kraftwerke) verlagert. [15, 16]
Wenn das letzte Erdöl verbraucht ist, gehen wir a) nicht nur zu FuĂ, sondern b) haben dann auch keine Medikamente mehr.
Es gibt weltweit mehr DachflĂ€che fĂŒr PV zu verbauen, als benötigt wird.
Der dritte Punkt ist populistischer Bullshit.