Hallo,
hier mein kleiner Bericht zu Malaga und dem Umland.
Die Tracks habe ich für die 6 Tage angehängt. Sie sind ein bisschen bearbeitet. Umwege zu Tankstellen, Kaffeepausen oder Fotostopps habe ich versucht rauszufiltern.
Flug von / nach Köln mit Eurowings
Vom Flughafen mit dem Taxi um Motorradverleiher.
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Gebucht habe ich eine R1250 GS
110 € pro Tag und 500 € Kaution. Alles inclusive.
Ich hatte zu Hause schon die Kofferinnentaschen gepackt und in einen normalen Reisekoffer gesteckt.
Beim Verleiher umgezogen, Taschen in die Koffer gesteckt und das eigene Navi mit RamMount an den Navi-Bügel geschraubt.
Ab zum Hotel. Eingecheckt. Koffer (bis auf das Topcase) abgemacht und im Zimmer deponiert.
Und schon ging die erste Tour los. (Siehe Tracks)
Der Verkehr in Malaga-City ist schon teilweise anspruchsvoll. Viele Kreisverkehre, Blinken ist ein Fremdwort, Rollerfahrer überholen in allen Lebenslagen. Aber so ist es wohl in jeder Großstadt. In den nächsten Tagen habe ich mich ein bisschen angepasst.
Nach ein paar Kilometern ist man raus aus der Stadt und das Fahren macht Spaß. Ich weiß nicht, ob ich andere Gegenden kenne, wo es so viele Kurven auf langen Strecken gibt. Vielleicht Korsika ???
Ich habe bei der Routenplanung generell versucht kleine und kurvenreiche Strassen auszuwählen, was voll funktioniert hat.
Weiterer Verkehr war fast nicht vorhanden. Selbst am Wochenende habe ich nur eine Handvoll einheimischer Motorradfahrer gesehen. Und das waren geparkte vor Kaffeebars. Wenn ich andere Motorradfahrer gesehen habe, waren dies meist auch Leihmaschinen mit Touristen.
Die Strassenqualität war durchweg gut. Speziell für eine GS. Bin die ganze Zeit im „Dynamic-Modus gefahren“. Ich hatte mal kurze Stücke mit Schotter dabei. Aber hier waren teilweise schon Bauarbeiten im Gange, sodass diese Strassen bald auch geteert sein werden.
Für mich war die Landschaft sehr beeindruckend. Es war sehr abwechslungsreich. Mal durch Kiefernwälder, dann Olivenhaine, schroffe Felsen, auch mal Stücke mit grünen Wiesen und Ackerbau. Viele Stauseen und immer wieder Weitblick in die Landschaft. Sogar schneebedeckte Berge konnte ich sehen.
Strecken von 20 Km am Stück nur von einer Kurve zur nächsten waren keine Seltenheit. Oft kam dann nur ein Kreisverkehr, ein Ort, dann ging es weiter mit Schräglagen.
Zu den Schildern mit Tempolimit haben wir schon geschrieben. Leider hatte ich zu wenige Einheimische vor mir, sodass ich mir nicht anschauen konnte, wie diese die Schilder interpretieren. Aber ich habe die Limits als „Empfehlung“ angesehen und bin einfach gefahren. Mal abwarten, ob Post kommt….
Am Nachmittag und Abend habe ich die Stadt erkundet. Sehr schön dort. Ich habe noch nie eine so hohe Dichte an Restaurants und Bars in einer Stadt gesehen. Alle waren gut besucht und ich habe auch immer was leckeres gefunden. Die Preise sind noch „normal“.
Bei schönem Wetter macht es auch Spaß am Hafen rumzulaufen. Ich hatte dort in einer Strandbar einen schönen Platz mit Sangria und einer Live-Band, die für Stimmung sorgte. Super Urlaubsfeeling.
Kultur gibt es auch reichlich. Ich habe die Festung erkundet, die Stierkampfarena und die Markthalle.
Lt. Einheimischen hätte die Vegetation schon weiter sein sollen. Es war ein regenreicher und kühler Winter. Viellicht hätte die Landschaft dann noch schöner ausgesehen.
Ich hatte Temperaturen von 7 bis 22 Grad alles dabei. Die 7 Grad waren im Norden bei einer Regenfahrt. Sonst durchweg ca. 14 Grad. Auch abends in der City.
Für mich war das ein sehr schöner Urlaub. Komme gerne wieder.