Ja das habe ich auch gemacht.Beim schieben höre ich das gleiche surren und dann gehen die Lampen auch aus. Vor 1,5 Jahren hat es in dem Augenblick schön geklackert.
Vielen Dank für eure Hilfe und Mühe
... ich verstehe es nicht so wirklich, was Du da beschreibst.
Meine Interpretation:
Du hast die Kiste geschoben.
Ok, aber im kompletten Zustand mit Tank und Zündung an.
Bevor Du überhaupt zum Schieben kommst, ist der erste Teil des Selbsttests schon lange gelaufen und die Benzinpumpe ist schon ca 3 sec nach Zündung-an wieder still.
Nach meiner Erfahrung (messen mit Zangenamperemeter) wird vom ABS in der 1. Phase kein Strom gezogen, der eMotor läuft also da nicht.
Jetzt kommt die 2. Phase des Selbsttests, Du greifst in die Tastatur und schiebst die Maschine flotten Schrittes an, lt Bedienungsanleitung mit ca 5 km/h und durch die Raddrehung initiiert merkt die ABS-Elektronik, dass sich etwas bewegt und führt den "schlagenden" Test durch.
Absolut klar, dass dazu der eMotor anspringen muss, sonst kann ja nichts klatschen.
Ist alles in Ordnung, geht das Gleichtakt-Blinken der Kontrolllampe aus. Nicht-Blinken ist also ein Zeichen dafür, dass das ABS keinen Fehler gefunden hat und bereit ist gelegentlich mal etwas zu arbeiten.
War bei Zündung an das Blinken nicht im Gleichtakt sondern im Wechselblinken, wird schon da ein Fehler angezeigt, der sich durch das anschließende Schieben auch nicht von alleine behebt - der muss zuerst manuell gelöscht werden. Und solange der Fehlerspeicher einen Fehler enthält, wird er angezeigt und der Test-Prozess nicht weiter durchgeführt; das Schieben kann man sich getrost sparen, es gibt nichts zu klatschen.
Allein ein Unterspannungsfehler löscht sich mit dem Zündungs-Aus von selbst, dh, er wird nicht gespeichert. Bei erneutem Zündungs-An, passt die Batteriespannung oder auch nicht, wenn nicht, dann blinkt die Kiste erneut, also neuer Fehler, der eigentlich der alte ist.
Bis hierhin haben wir noch nicht den Motor gestartet, das kommt jetzt erst.
Wird die Unterspannung erst durch das Anlassen des Motors hervorgerufen, kann sich das Wechselblinken bei einem erneuten Anlassen von selbst beheben, weil der Anlasser es nun etwas leichter hat, die Maschine durchzudrehen, also nicht unnötig viel Strom zieht und die Spannung nicht so weit in den Keller geht, dass es dem ABS missfällt.
So, jetzt erkläre bitte mal, was ich an dem bislang Gesagtem falsch oder auch richtig verstanden habe, inwieweit kannst Du meine Beschreibung des Vorgangs mit dem, was Du tust und machst in Übereinstimmung bringen?