........Bereits auf der Hinnfahrt nach Österreich, bei ca. Kilometerstan ca. 1250, hatte die GS plötzlich 2 komplette Aussetzer.
Es passierte während einer sanften Beschläunigung bei ca. 75km/h. Das Aussetzintervall war ca 1 Minute.
Dann war es für diesen Tag ok, kamen aber vermehrt in den Folgetagen, am Schlimmsten war 6 mal nacheinander nach einer
leicht abschüssigen Linkskurve als ich wieder beschläunigen wollte - wieder bei etwa 80 km/h. Die Aussetzer dauerten je etwa 5 Sekunden im Anstand von ca. 20 Sekunden.
Einmal kam es vor, dass trotz trockener Straße und Sonne bei ca. 17 Grad, eine Abriegelung bei 80 kmh im 5 Gang erfolgte.
Selbst ein Aufdrehen des Gashahns brachte nicht mehr als 2 kmh. Auch ein Gangwechsel brachte keinen Erfolg. Anhalten, Motor aus/an und alles lief wie es sollte.
In Slowenien beim Aufstieg an einem Pass dreht plötzlich der Motor aufheulend hoch, so das es dem vorausfahrendem Fahrer sogar auffiel.
Da ich nicht am schalten war konnte ich mir das nicht erklären, ich zog die Kupplung und ging vom Gas, dannach lief alles wie es sollte. Kilometerstand etwa 1500.
Erster Tag in Kroatien, bei Kilometerstand knapp 1800. Ich will mich von einer Seitenstraße in den fließenden Verkehr einreihen und warte die Lücke ab - im 1. Gang, denn so binn ich bergauf auch angekommen. Dann gebe ich Gas doch statt einer Bewegung heult der Motor auf und dann setzt pötzlich der Schub ein. Ein Wunder, dass ich auf dem Moped blieb. Ich schob es auf die möglicherweise geänderte Einstellung für den Kupplungshebel beim Kundendienst, wunderte mich aber dies am Vortag nicht festgestellt zu haben. In der Folgezeit versuchte ich diese Einstellung am Stellrad so zu ändern wie sie vor dem Kudi war aber ohne Erfolg.
Dieses plötzliche aufheulen des Motors wiederholte sich ab jetz mehrmals täglich, auch so stark, dass mich Gruppenmitglieder die es während der Fahrt hörten darauf ansprachen. Irgendwann meinte ich einen Zusammenhang feststellen zu können. Es trat vermehrt auf wenn ich ohne zu kuppeln runterschaltete, z.b. vom 6 in den 5 Gang vor der Kurve und anschließend wieder Gas gebe. Oder vom 6. in den 5, dann Versuch in den 4 -was trotz Tempo 90 und kräftigem Schub jedoch nicht ging.
Also benutze ich diese Art des Schaltens nicht mehr. Rein zufällig filmte ein Teilnehmer der hinter mir fuhr genau den Moment als es wieder geschah: Es ist deutlich hörbar und gleichzeitig sichtbar, wie das Hinterrad einen gewaltigen Satz bei Tempo 100 kmh seitlich macht (etwa 20cm nach rechts). Wir tauschten mit genau diesem Mitglied die Fahrzeuge und etwa 30 Minuten später hatte er das gleiche Phänomen. Auch andere, von mir bemängelten Sachen wie schwer bis gar nicht einsetzendes Runterschalten(ohne Kupplung jedoch mit Schub) oder das Schlagen im 4. Gang. Er ist ein versierter BMW1200 Fahrer und konnte es gut vergleichen - und ich bei seiner BMW auch. Auch der Wechsel mit einer 1250 adv stellte himmelhohe Unterschiede in den beschriebenen Punkten.
Genau dieses Phänomen trat auf als ich nach einer Pause wieder losfahren wollte. Ich wendete bei laufendem Motor und im 1. Gang in mehrehen Zügen auf dem Parkplatz. Dann stand ich in der richtigen Fahrtrichtung und wartete einen langsam entgegenkommenden PKW ab. Als er auf meiner Höhe war fuhr ich los - besser gesagt ich wollte es. Der Motor heulte auf, die Vorwärtsbewegung brach jäh ab und die GS stürzt nach links - im Stehen und auf den Sturzbügel. Ich knallte auf den Asphalt und konnte nicht mehr aufstehen, die Schmerzen waren höllisch. Die Polizei und Krankenwagen waren nach etwa 30 Minute da, ich lag solange jammernd auf dem Boden. Es folgte die erste und zweite Klinik wie eingangs beschrieben.
Es wurde die BMW Assistence kontaktiert doch die leisten keine Hilfe im Ausland, also wurde mit dem ADAC Kontakt aufgenommen.
Was noch auffiel: noch auf der Hinreise(noch in DE) merkte ich im 4, Gang zwischen 70 und 80 kmh eine leichte Vibration die ich als "ondulierend" beschreiben würde. Diese entwickelte sich auf den folgenden 1000km zu einem deutlich merkbarem Schlagen, so ähnlich wie es war als Sie den Reifen wechselten, als ob der Reifen einen Schlag hätte, als ob man über eine alte Straße fahren würde die aus Betonblöcke besteht. Zieh ich die Kuplung ist das Klopfen weg. An der Dämpfung selber hab ich seit Ihrer Erklärung betreff Stellmotor nichts umgestellt(Automatik Modus)........