Habe mir auch angesehen, weil bei meinem Handgerät das ein übles Gewürge war, aber der Preis des Rabaconda und nur 2 Auflagepunkte....nö.
So habe ich noch rumgetüftelt, warum es bei mir so schwer geht mit der Handmontage, dazu gestern in der Sonne gearbeitet. Ergebnis, Reifen schweineheiss , Flutschi verdampft zu schnell und es bleibt ein Gewürge, weil das vernünftige Tiefbett fehlt. Der Reifen will nicht recht über den Entenschnabel, der trägt zu sehr auf. Also Nägel mit Köpfen gemacht und den von 23 mm Erhöhung ggü.dem Felgenrand auf 19 mm heruntergeschliffen, schön gerundet, poliert damit es flutscht und voila, schon ist es statt fast unmöglich nun fast schon leicht, wenn der Reifen im übrigen Umfang schön gleichmäßig im Tiefbett liegt, diesen über den Schnabel zu ziehen. Ich hatte auch noch mal einen Montageschuh von Ali mit nur 15 mm Überhöhung bestellt (bisher ungenutzt), der passte aber nicht auf den Kreuzspeichenrand. Hab den jetzt mal zurechtgeflext und beim nächsten mal werde ich sehen.
Das Geheimnis ist als nicht unbedingt ein Rabaconda mit Ratsche, sondern ein Montagekopf, der beidseitig fast saugend an der Felge vorbeifährt und daran der Entenschnabel, der hoch genug ist, um den Reifen wunschgemäss zu halten/zu führen und flach genug, das man den Reifen da LEICHT mit dem Montageeisen drüber bekommt. Letzterer Punkt war bei mir bisher noch nie gegeben.
Hätte ich mal früher drauf kommen können, viel nervige Stunden mit meinem effektiv zu hohen Montagekopf, obwohl so gebraucht und komplett fürs Motorrad gekauft zeigen immer noch mal Optimierungspotentiale auf.
So habe ich heute im Keller einen kalten steifen Reifen massiv leichter aufziehen können als der gestrigen Versuch mit heißem Reifen, aber noch zu hohem Montagekopf.