Uli G.
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- '91 H-D Fatboy (~160Tsd km), '08 Fatbob, NSU Konsul II +Steib S350, Victoria V35 "Bergmeister"
NöEntweder war die Schraube locker und es hat sich durch die dadurch entstehende Bewegung beim Bremsen ein Haarriss gebildet, so dass die Halterung dann versagt hat oder jemand hat die Schraube mit aller Gewalt (vllt. Schlagschrauber etc.) festgeballert und der Riss ist so entstanden.
Glaubst Du ernsthaft, die hintere Schraube hätte sich (vllt. aus Solidarität) eben mal rausgedreht, damit der angebliche "Haarriss" zum endgültigen Riss führen konnte?
Die hintere Schraube war die Ursache, hat sich rausgedreht, woraufhin der Sattel nach vorne geklappt ist, sich mit einem kurzen Hebelarm am Gehäuse abgestützt hat (die Anlagestelle ist im Bild sichtbar), während am längeren Hebel immer noch Bremskräfte wirkten, und das hat zum Abriss des Gewindeauges geführt. Das Analogon dazu ist der Schraubendreher, mit dem Du den Deckel einer Dose aufhebelst, kurzer Hebelarm zwischen Dosenrand (Bremssattelanlage) und Deckel (Auge), langer Hebelarm, an dem Du drückst (die Bremskraft wirkt).
Was bitte glaubst Du, ist das microverkapselte Material auf der neuen Schraube von BMW? (Tipp: es ist kein OlivenölBei der Art von Bremse wie wir sie am Motorrad haben wird niemals Loctite verwendet.
)???Loctite wird nur für die „kleinen“ M6/M7 Schrauben verwendet die den Bremssattel am Halter befestigen
Mit "Halter" meinst Du wohl die Bremsankerplatte. M6/M7 zur Sattelbefestigung daran?
Die Sättel halten durch Reibung, die Schrauben werden also nicht auf Scherung beansprucht (außer sie sind komplett lose, oder mindestens nicht ausreichend angezogen), sie müssen nur ausreichend Vorspannkraft aufbringen, um ausreichend Reibung zwischen Sattel und Befestigungsaugen aufzubringen. M6/7 gehört da eher in den Modellbaubereich
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