Das einzige was ich bei meiner 1100GS beobachte ist praktisch null Abbrand der Mittelelektrode.
Heist über lange Zeit gleichbleibender Elektroden-Abstand.
U.a. das ist ein Grund für die Verwendung von Platin, Iridium, oder Ruthenium auf den Kerzenelektroden. Ein weiterer Vorteil ist, daß die P/Ir/Ru-Elektroden (wegen des extrem geringen Abbrands) sehr klein ausgeführt werden können und ihre Form (Scharfkantigkeit) sehr lange behalten. Die scharfkantige Form geringen Durchmessers erleichtert signifikant den Funkenüberschlag, und es kann bereits an der neuen Kerze ein Elektrodenabstand gewählt werden (der den Zutritt brennbaren Gemisches verbessert), der sich bei normal "abbrennenden" Kerzen erst im Betrieb einstellt (da aber, an den dann verrundeten Elektroden, zu Zündproblemen führt).
Ich fahre seit einiger Zeit Rutheniumkerzen in meiner Fatbob, damit hat sich das Thema Zündkerzenwechsel für die nächsten Jahre (solange ich noch fahren kann) für mich erledigt

. Für die Fatboy gilt Gleiches, da sind (die leider nicht mehr hergestellten) Bosch Platin drin (WR7DP, Mittelelektrode und Isolator sind bei denen bündig), das Beste, was ich bisher an Kerzen hatte. Die müssten jetzt um die 90000km auf der Uhr haben und funktionieren wie am ersten Tag

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Wenn ich bei den genannten Kerzen Bedenken hätte, dann eher, daß eine der Masseelektroden irgendwann abvibriert

und -hoffentlich ganz schnell und ohne Schäden zu hinterlassen- das Weite sucht und findet

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Uli